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| News
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| Dein Name für Deutschland, auf nach Köln! |
03.09.2010 |
Die Deutsche Sporthilfe hat sich ein besonders cooles Projekt einfallen lassen, um jedem, der sportinteressiert ist, die Möglichkeit zu geben, den Spitzensport in Deutschland zu unterstützen.
Auch ich bin in den Genuss einer Förderung der Sporthilfe gekommen und weiß daher ganz genau, wie wichtig das sein kann. Besonders für Sportler, die nicht im Rampenlicht stehen, die viel Zeit, aber auch eigenes Geld in Trainingslager, Ausrüstung und ähnliches stecken müssen ist eine solche Förderung die einzige Chance überhaupt, den Traum vom Spitzensport zu verwirklichen.
Natürlich sind die großen Partner der Sporthilfe die Eckpfeiler eines solchen Systems, doch nun kann man auch als „Kleinstsponsor“ mit einem Beitrag von nur 3 € pro Monat dazu beitragen, dass wir auch in Zukunft Gänsehautfeeling im TV und in den Stadien der Welt erleben dürfen, und das sich weniger Nachwuchstalente aufgrund finanzieller Aspekte gegen den Sport entscheiden müssen. Um hohe Ziele im Sport verwirklichen zu können muss man auf vieles verzichten, oft die Berufsausbildung hinten anstellen, und sehr, sehr konsequent sein. Für einen Nebenjob bleibt da keine Zeit, und so können schon kleine Stipendien der Sporthilfe entscheiden, ob der Weg in Richtung Spitze fortgesetzt werden kann oder nicht.
Diese Aktion, die unter dem Motto: „Dein Name für Deutschland“ gerade überall beworben wird, ist unter anderem am Dienstag den 7.9. in Köln beim Qualifikationsspiel der Fußballer zu Gast. Dort werde ich im Einsatz sein (nein, nicht beim Spiel, sondern im Truck der Sporthilfe ;-)), um diese prima Sache zu unterstützen. Dass auch ich „Mini-Sponsor“ bin, versteht sich von selbst ;-)
Wenn ihr gerade in Köln seid, schaut vorbei, sonst findet ihr Infos zu „Dein Name für Deutschland auch unter dem folgenden Link.
Bis denn, die nächste Aktion in Köln wird dann mein erster „richtiger“ Halbmarathon am 3.11. sein, darüber später mehr, euer Jan.
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| Unternehmen Marathon |
11.08.2010 |
Die Beine werden wieder locker, die EM war ein super Comeback für mich und jetzt wird es ernst. Der lange Kanten wartet. 42,195km sind ein neues Ziel. Nicht sofort, aber im nächsten Jahr möchte ich diese Strecke angreifen. Dafür wird im Training noch einiges umgestellt. Mehr Kilometer, endlich mal die 200km/Woche Grenze knacken, zusätzliches Alternativtraining, das ja in den letzten Jahren sehr gut angeschlagen hat, und dann ab dafür.
Zunächst sollen in den nächsten Monaten ein paar Straßenrennen folgen, bei dem ich die Atmosphäre genießen und die Eigenheiten der Strecken testen werde. Auch ein Halbmarathon sollte dabei sein, der schon einen Fingerzeig Richtung Marathon werden kann. Wo und wann ich genau an den Start gehen werde, steht noch nicht fest, doch ihr werdet hier natürlich informiert, sobald es etwas Neues gibt.
Wie gut das mit dem Marathon dann klappt, wüsste ich auch gerne, denn mit meiner großen Stärke dem Endspurt, kann man da wohl nicht so viel erreichen. Auch mein Laufstil ist sicher noch etwas zu Aufwendig. Da sind noch zu viele Überbleibsel aus meinen Tagen als Mittelstreckler vorhanden. Doch ich habe schon oft bemerkt, dass sich der Laufstil auch anpasst, wenn die Umfänge größer werden. Der Körper ist da erstaunlich flexibel und weiß meist sehr genau, was zu tun ist.
Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin dankbar, dass ich das noch mit aller Professionalität, mit gesunden Knochen und mit einer riesigen Motivation angehen kann.
Wer übrigens noch mehr lesen möchte und sich über schöne Laufbilder freut: in der Zeitschrift „RUNNING-Das Laufmagazin“ berichte ich monatlich auf zwei Seiten über alles, was mir gerade so zum Thema Laufen durch den Kopf geht. Das Feedback dazu war bisher super, also schaut mal rein und schreibt der Redaktion oder mir Eure Meinung.
Beste Grüße, Euer Jan.
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| Schlaflos in Barcelona |
28.07.2010 |
Es soll ja Menschen geben, die vor wichtigen Ereignissen nicht schlafen können. Das ist ganz schön fieß. Auch recht unangenehm ist es aber, nach wichtigen Ereignissen nicht schlafen zu können. Jetzt ist es sechs Uhr morgens und ich bin immer noch wach. Viel gefeiert werdet ihr jetzt sagen. Nichts da. Auslaufen, quatschen, essen und, na gut, ein bisschen feiern….Um halb drei war ich im Bett. Und dann?! Keine Chance. Der erholsame Schlaf will einfach nicht kommen. Bin ich platt.
Also kann ich genauso gut etwas schreiben. Danke für Eure lieben Worte im Gästebuch, per E-Mail usw.. Es war das, wonach es aussah. Drei Kilometer locker, 6,5 km ganz, ganz übel und dann in der letzten Runde ein „Es geht ja doch“-Erlebniss.
Wenn man schlecht vorbereitet ist, sind 10.000m unheimlich brutal. Bin sehr zufrieden mit dem Rang 12 und besonders auch mit dem Gesamtergebnis unseres Teams. Alle drei Starter unter den Top-15. Klasse, wer hätte das gedacht
Besonders stark war natürlich Christian. Sieht so aus als würde da in Wattenscheid ein würdiger Nachfolger heranwachsen. Das freut mich und so geht es im Training bei uns bald wieder gut ab. Das war schon immer das Wattenscheider Erfolgsrezept.
Gleich geht es zum ARD-Morgenmagazin und ich hoffe die Ringe unter den Augen sehen nicht allzu wüst aus.
Wer noch ein wenig mehr lesen möchte: in der WAZ darf ich eine kleine EM-Kolumne schreiben. Wenn das mein früherer Deutschlehrer wüsste: Reporter für die RUNNING und die WAZ. Öfter mal was neues.
Später mehr, jetzt gibt es ein Schoko-Croissant, das ich mir hier bislang noch nicht gegönnt habe, weil da ja das Rennen wartete ;-)
Müde aber glückliche Grüße, Euer Jan
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| Barcelona: Sommer, Strand und Sonnenschein und: schon ein Gewinner! |
25.07.2010 |
Der Countdown läuft, nur noch zwei Tage. Am Dienstag um 21Uhr geht es zur Sache und bis dahin kann ich diese schöne Stadt nicht richtig genießen. Uahhhh, so langsam kommt die Nervosität und ich bin verdammt froh, gleich am Anfang der EM starten zu dürfen, denn bis dahin halte ich es noch aus. Es wäre natürlich noch besser gewesen, wenn man diesen Wettkampf so um 2-3 Monate hätte verschieben können, denn da ist noch einiges Potential zum Formaufbau vorhanden, doch mein Antrag wurde abgelehnt ;-) und jetzt muss ich einfach aus der etwas bescheidenen Form das beste machen.
Bislang hat das meist geklappt: einfach im Wettkampf etwas besser sein, als das Training vermuten lässt. Hoffentlich hat dazu auch die Deutsche 5000m Meisterschaft beigetragen. Mit dem 4. Platz dort war ich anfangs überhaupt nicht zufrieden doch nachdem mich mein Trainer ziemlich direkt darauf hingewiesen hat, wie die letzten Monate waren, und dass er eher mit einem wesentlich schlechteren Lauf gerechnet hätte, naja, da war ich dann doch ganz einverstanden.
In Braunschweig habe ich im Endspurt ganz schön schlecht ausgesehen: auf einmal waren drei vor mir im Ziel. Und dabei hatte ich, (was für Insider) nur 11,2 mmol Lactat in den Beinen. Das bedeutet soviel wie: nicht wirklich ausbelastet. Kann das sein? DM und nicht alles gegeben?! Bestimmt nicht. Das Problem war eher, das ich den richtigen Gang nicht gefunden habe. Total verschaltet. So wie ich es im letzten Bericht geschildert habe. Der Körper wusste noch nicht, was er genau machen soll, wenn es zur Sache geht. Jetzt ist das anders. Jetzt muss und wird es besser werden.
Was passiert also in zwei Tagen? Tja, das wüsste ich auch gerne, aber einen guten Tipp könnt ihr von mir nicht bekommen. Platz 20, 15, 12, 10???
Ich weiß nur eins: alles geben, kämpfen, kämpfen, kämpfen und dann, tja, ein Gewinner bin ich schon dadurch, dass ich nach den letzten zwei Jahren überhaupt wieder an der Startlinie stehe!
Vielen Dank noch einmal an Euch alle für die vielen netten Worte, E-mails, Facebook-Einträge, und womit auch immer Ihr es geschafft habt, mich am aufgeben zu hindern. Auch für Euch werde mit dem allergrößten Vergnügen 10.000m lang leiden ;-)
Beste Grüße aus Spanien und nicht vergessen: wir stehen mit Christian, Fili und mir als deutsches Team zu dritt am Start, also mindestens drei Daumen Drücken ;-), Euer Jan
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| Berg- und Talfahrt |
15.07.2010 |
Im doppelten Sinne: Zum einen habe ich meinen Wohnort vom 1800m hohen St. Moritz auf den Bernina Pass verlegt, wo ich mir von der Luft in 2300m den extra Kick erhoffe, und fahre daher ständig vom Berg ins Tal um dort zu laufen, zum anderen hatte ich mir das mit dem Training hier etwas anders vorgestellt. Seit ich hier in St. Moritz bin, behindern immer wieder muskuläre Probleme im Oberschenkel die Einheiten.
Das ich hier in dieser tollen Landschaft wieder ein Schwimmbad unsicher machen würde, um mit riesen Geschwindigkeiten die Form durch Aqua-Joggen zu verbessern, statt durch die Bergwiesen zu rennen,…tja, ganz schöner Mist…
Die Dauerläufe sind prima und machen spaß, doch richtig harte, schnelle Einheiten auf der Bahn waren bis jetzt nur zweimal möglich. Und das ist für ein Trainingslager, das nun schon vier Wochen dauert, entschieden zu wenig. Da hat die Muskulatur nach der langen Pause noch nicht so ganz kapiert, um was es hier eigentlich geht. Und die Zeit läuft mir davon… Wäre die EM erst in 2 Monaten und nicht schon in 2 Wochen, wäre mir entschieden wohler.
Also ein ständiges Auf und Ab.
Natürlich bin ich nach wie vor unheimlich glücklich, dass es mit der Qualifikation geklappt hat, doch wenn man soweit gekommen ist, reicht das ganz schnell nicht mehr. Schneller, schneller, ich will mehr!!!
Form aufbauen, hart trainieren, jeden Abend todmüde ins Bett fallen, und spüren, dass in Barcelona mehr drin ist, als in Marseille. Das war der Plan. Nun sieht es eher so aus, als müsste ich einfach mit dem zufrieden sein, was möglich ist, und hoffen, das auch Dauerläufe eine 28:20 min möglich machen. Ist das zäh…
Die letzte schnellere Einheit vor der DM in Braunschweig haben wir gestern gemacht. Da hatte ich auch endlich mal wieder die Spikes an und ein recht gutes Laufgefühl. Jetzt geht es am Freitag von dem Berg direkt zur DM und am Sonntag gibt es dort einen kleinen Fingerzeig, wie die Form ist.
Nach zwei Tagen in Bochum haben wir dann mit dem ganzen EM-Team eine Vorbereitungsmaßnahme in Kienbaum und von dort geht es ab nach Barcelona. Ich freue mich darauf, wieder Teil der Nationalmannschaft sein zu dürfen und genieße jetzt noch die letzten zwei Tage hier oben mit etwas weniger Training. Kräfte und Motivation sammeln und dann ab dafür ;-)
Sonnige Grüße (ja, auch hier ist der Schnee schon länger geschmolzen ;-)), Euer Jan
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| Vorbereitung auf die Sommerhitze… |
20.06.2010 |
Barcelona: mitten im Hochsommer…Wer kommt da eigentlich auf die Idee, ausgerechnet dort 10.000m laufen zu wollen?! Etwas seltsam, aber: ja ich will genau dass. Und zwar so schnell es geht und immer am Anschlag. Darauf muss man sich einstellen. Besserer Sauerstofftransport durch Höhentraining. Fünf Wochen werde ich hier in St. Moritz verbringen. Da heißt es auch wieder selber ordentlich zu investieren. Zuschüsse gibt es, doch die decken nicht einmal ein viertel der Ausgaben. Egal, no risk, no fun.
Aber dann kommen doch immer wieder Situationen, die man nicht so direkt geplant hatte. Der erste morgendliche Blick aus dem Fenster war heute echt spannend: „haeh, sehe ich richtig?! Augen reiben, blinzeln, Vorhang auf- Vorhang zu“…
Und doch, ja, 15 cm Neuschnee. Tendenz steigend. Schöne dicke Flocken, wie man sie sich zu Weihnachten wünscht. Und ich habe die Handschuhe und dicke Mütze in Bochum gelassen. Verflixt. Das Leben hält die schönsten Überraschungen bereit und daher freuen wir uns heute nicht über die weichen Tannennadeln unter den Laufschuhen, sondern über das Knirschen des Schnees. Naja…
Vielleicht stelle ich Euch später noch ein Bild hier rein, von dem Laufteam, dass den schönsten Schneemann gebaut hat.
Auf die klimatischen Bedingungen in Barcelona werden wir uns wohl später vorbereiten müssen ;-)
Winterliche Grüße, Euer Jan
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| St. Moritz: Bergluft, Kuhglocken und Lamborghini. |
20.06.2010 |
Draußen regnet es, die Wolken hängen tief an den Hängen, und es bleibt noch eine halbe Stunde bis zur nächsten Trainingseinheit. Höhenluft schnuppern ist angesagt.
Die Wälder und auch die Tartanbahn direkt vor meinem Fenster füllen sich in diesen Tagen immer mehr mit Gestalten, die wie wild durch die Gegend rennen. Und ich meine Rennen! Kommt mir das nur so vor, oder laufen hier einfach alle immer richtig schnell? Bin ich denn kein Läufer mehr, sondern „nur Jogger“?! Selbst bei einem flotten Dauerlauf wird man hier so häufig überholt, dass man sich schon fragt, ob man nicht noch ein wenig zulegen sollte.
Und genau das ist gerade mein Problem: ich bin immer noch müde von dem 10.000er, obwohl dieses Quali-Rennen ja nun schon zwei Wochen her ist. Man, ich würde so gerne einfach wieder richtig Gas geben!!! Aber nein: vernünftig sein ist angesagt. Schon wieder! Grrrrr…
Gut, dass sich hier immer eine Gruppe findet, die auch dabei mitspielt. Heute Morgen sind wir mit einem Team aus sieben Läufern unterwegs gewesen und haben uns von den Kühen, die unter anderem für die hervorragende Schweizer Schokolade verantwortlich sind, fragend hinterher blicken lassen. Für die eine Hälfte unserer Gruppe war nach 15km Schluss, und unsere Marathonis durften noch eine kleine Schleife von 20k m dranhängen. Gut, dass das erst im nächsten Jahr auf mich zukommt ;-)
Man merkt, dass die EM vor der Tür steht. Nicht die Schönen und Reichen sind in der Überzahl, sondern die Typen und Mädels in den engen Höschen. Lauf-Tights als Modetrend in St.Moritz?! Naja..
Und wenn man dann beim Training einer Kolonne von 20-30 Lamborghinis begegnet, dann sagen wir uns mit einem etwas mitleidigen Lächeln: tja, ein schnelles Auto zu fahren macht den Besitzer noch lange nicht zur Sportskanone ;-)
In dieser Woche beträgt der Gesamtumfang in meinem Trainingsbuch in etwa 180km. Ausschließlich Dauerläufe, meist im Bereich von 4:30 min/km. Also wirklich richtig locker.
Das wird in der nächsten Woche dann hoffentlich ganz anders aussehen, wenn ich endlich auch wieder zu den „Schnelleren“ gehöre ;-)
Beste Grüße aus den Bergen, Euer Jan
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| Völlig fertig... |
08.06.2010 |
...und doch glücklich!!!
In dem Interview unter folgendem Link könnt ihr euch davon überzeugen. Das entstand direkt nach dem Lauf in Marseille. Versucht sowas mal: erst ne 10.000 laufen, und dann irgendwie auf Englisch nicht zuviel Quatsch zu erzählen. Wer findet die Stelle, wo ich vom schmerzenden Essen erzähle und weiss trotzdem, was gemeint war? ;-)
Regards, Jan
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| Back on the track und jetzt auch noch schnell... |
06.06.2010 |
Bin ich platt… alles ist durcheinander. Der ganze Körper dreht am Rad. Eigentlich will ich nur noch schlafen, doch was passiert? Es geht nicht. Eingeschlafen um 4 Uhr morgens, aufgewacht 1,5 Stunden später. Und das, wo jetzt doch die Ruhe nach dem Rennen so unglaublich wichtig ist. Schließlich winkt Barcelona. Es war aber auch einfach zu schön. Nach der langen Zeit, dieser Befreiungsschlag. Alles hat sich ausgezahlt. Die vielen Stunden im Wasser, die Radkilometer, die Kilometer auf der Autobahn bei den Fahrten von Arzt zu Arzt, und jetzt: JAAAAAAAAAAA!!!!!
Die Qualifikation ist geschafft!!!!! 28:32min, ein sechster Platz beim Europacup in Frankreich!
Kein Wunder, das da so einiges aus dem Lot gerät. Was für ein Gefühl. Diese Euphorie, dieses absolute High, dieses Schweben. Der Hammer!!! Das kann man wirklich nur so intensiv erleben, wenn man ganz, ganz lange und richtig stark gelitten hat. Das ist es: Leidenschaft, die Bereitschaft, für das zu Leiden, was einem viel bedeutet. Und das könnt ihr mir glauben: gelitten habe ich. Auch gestern wieder: da kommt man zum Europacup und hört als erstes, dass der Tempomacher auf eine Zeit angehen wird, die 75s, also Welten, schneller ist, als das, was für mich richtig gewesen wäre. Dann fällt irgendwann der Startschuss, und man stellt fest, dass man der Allerletzte im Feld ist. Bei 25 Läufern! Das kann ich mal überhaupt nicht leiden. Ich kann beim Brettspiel nicht verlieren, weder bei Mensch-ärgere-dich-nicht, noch beim Schach, und ganz bestimmt kann ich es überhaupt nicht leiden, im Rennen irgendwo ganz weit hinten rumzuturnen. Und zäh war das: von wegen, die ersten drei Kilometer gehen immer: das waren die schlimmsten! Besser wurde es erst, als ich beim richtigen Tiefpunkt einfach den Läufer vor mir überholt habe. Da habe ich meinen Kopf ein bisschen ausgetrickst und das war gut so. Dann konnte ich einen nach dem anderen einsammeln, und die Schlussrunde in 61s war schon fast so schön wie früher ;-)
Jetzt drücke ich dem Filmon Ghirmai ganz fest die Daumen, dass er die Norm über die 3000m Hindernis rennt und dann auch über diese Strecke startet, den dann sind in Barcelona über 10.000m mit Musa Roba, Cristian Glatting und mir gleich drei Wattenscheider am Start und das wäre mal richtig cool.
Jetzt gehe ich eine kleine Runde joggen, stöhne lauter als nötig über meine schmerzenden Waden und freue mich heimlich über das Stechen, dann wird für die Prüfung in Hagen gelernt, die morgen ansteht, und dann geht es am Ende der Woche gen St.Moritz, wo sich die Form hoffentlich noch etwas verbessern lässt. Denn wie man sieht, eine Top-Ten bei der EM ist nicht mehr weit weg…
Glückliche Grüße, Euer Jan
Ach ja: unter dem Link eine nette Einstimmung auf Barcelona, eine Szene am Ende gefällt mir besonders ;-)
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| nur ganz kurz... |
06.06.2010 |
...viele Gruesse aus Marseille vom Flughafen. 28:32 ueber die 10.000m. Ich hab die Quali!!!!!
Mehr dazu, sobald ich zu hause bin... Bis spaeter.
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| Back on the track!!! |
25.05.2010 |
Tartanbahn, Spikes, jede Menge Sonne, viele, viele Laufkollegen die ich lange nicht gesehen habe, dann 8:08 Minuten Schmerzen und das war’s…. 3000 Meter in Rehlingen.
Endlich! Schon fast wieder da wo ich hin will, wo ich hin gehöre. Nicht ganz so schnell wie es noch werden soll, und ein zehnter Platz ist normalerweise auch kein Grund zum Jubeln, aber doch, jahaaaaa, ich bin wieder dabei!!!!
Der erste Wettkampf seit 2 Jahren. Was für ein Gefühl. Da quält die Ungewissheit ganz schön, und dann wollen natürlich alle vorher wissen: „Hey, Jan, was hast du dir denn vorgenommen? Unter 8 Minuten?“. Nee, sorry Leute, erstmal habe ich da ganz andere Sorgen ;-)
Natürlich spinne ich auch manchmal rum und träume davon, richtig bald wieder auf dem früheren Niveau zu sein, aber das wäre dann etwas zu leicht und ist trotz allem Radfahren und Wasserlaufen nicht zu machen. Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass man mit fünf Monaten Lauftraining die 3000m überhaupt so schnell laufen kann.
Also ein schöner Auftakt, für den ich auch den Organisatoren des Pfingstsportfestes in Rehlingen sehr dankbar bin. In einem solchen Rennen, bei so toller Stimmung wieder einsteigen zu können, das ist eine prima Sache und motiviert sehr für die kommenden Aufgaben.
Wie es nun weitergeht mit der EM-Saison wissen wir dann wohl auch erst in knapp zwei Wochen genauer. Denn ob eine 8:08 min über 3000m nun gut genug ist, um mit der gleichen Form eine 28:40 min über 10.000m auf die Bahn zu zaubern, das wird sich dann in Marseille am 5.6. zeigen. Die einzige Chance, die EM-Qualifikation über meine Wunschstrecke zu schaffen…
Was ich aber jetzt schon weiß ist, dass ich dort so richtig motiviert an den Start gehen werde. Es war schon klasse, in Rehlingen endlich wieder das Trikot des TV Wattenscheid tragen zu können und in Marseille: tja, da gibt es dann unseren Deutschland-Adler auf der Brust. Das Nationalmannschaftstrikot tragen zu dürfen ist immer noch etwas ganz besonderes für mich, und auch darauf freue ich mich sehr!
Es ist schön, wieder im Kreise der vielleicht manchmal etwas verrückten, aber doch immer sehr sympathischen Läuferfamilie zurück zu sein. Alleine dafür hat sich das Durchquälen der letzten zwei Jahre gelohnt!
Beste Grüße, Euer Jan
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| Jetzt geht's los!!! |
21.05.2010 |
Endlich: der erste Wettkampf naht. Auf der einen Seite die Zweifel: geht es noch? Was kann ich, was nicht? Ist laufen wie Fahrradfahren, das man ja angeblich nicht verlernt? Ich weiss, das ist es! Also eher die andere Seite: absolute Vorfreude!!!
Gestern standen zum ersten mal seit zwei Jahren wieder richtig schnelle Läufe auf dem Programm und dank der Hilfe meiner Trainingskameraden, die mich anfangs ein wenig „gezogen“ haben, war das schon ganz erfreulich. Sonnenschein, kaum Wind, und die besten Spikes unter den Füßen, die ich je hatte. Da geht so einiges. Über die Zeiten, die ich da im Training abgeliefert habe hätte ich mich vor der Verletzung noch sehr geärgert, denn meinen damaligen Ansprüchen wären sie nicht im Entferntesten gerecht geworden, doch die Ansprüche zur Zeit sind eben etwas geringer. Auch wenn’s mir nicht leicht fällt…
Jetzt geht es a nach Rehlingen, wo am Sonntag ein 3000m-Rennen ansteht. Die Konkurrenz ist stark und wieder gilt es, die Ansprüche ein wenig herunter zu schrauben. Mitrollen, den Körper an die Quälerei eines Wettkampfes gewöhnen und eine gute Grundlage legen, für den Angriff auf die EM-Norm. Das sind die Ziele.
Die Norm werde ich dann am 5.6. beim Europacup in Marseille in Angriff nehmen. Es hat sich bewährt, dafür eine kürzere Strecke als Vorbereitung zu wählen, und so bin ich sehr dankbar, in Rehlingen mit dabei sein zu können.
Ich wünsche Euch ein schönes Pfingstwochenende, Euer Jan
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| Langweiliges Laufen?! |
20.04.2010 |
Neee: vielseitiges Flagstaff!!! Es gibt doch immer wieder Menschen, die behaupten, Laufen sei eintönig oder gar langweilig. Keine Frage: wer so was sagt, hat keine Ahnung und ist zweifelsohne noch nie richtig gelaufen!
Zurück im wunderschönen Ruhrgebiet sitze ich schon wieder am PC um euch ein klein wenig Urlaubsstimmung zu vermitteln und euch einen Moment in den Wilden Westen zu entführen. In der Galerie findet ihr eine neue Bildersammlung, in der der Versuch stattfindet, die Vielseitigkeit unseres Trainings in Arizona zu zeigen. Vom Schlittenfahren bis zum Wüstenlauf! Klar, es ist immer das gleiche: wenig Bilder vom Training, und viele vom Drumherum. Ist einfach unpraktisch, bei einem 20 Kilometer Dauerlauf ständig die Kamera mit zu schleppen. Ihr könnt in der Galerie „vielseitiges Flagstaff“ Bilder aus der „Stadt“, von unserer Grand Canyon Wanderung, vom Training auf der Bahn, von einer Tour nach Sedona, und vom Rückweg über Phoenix ansehen.
Dort hat uns auch ein abschließendes Highlight überrascht: Bundestrainer Detlef Uhlemann hat auf dem Hinflug einen Amerikaner kennen gelernt, der uns spontan zum Barbecue in sein Haus in Phoenix eingeladen hatte. So haben wir dann nach jeder Menge Training bei Wind, Schnee, aber auch Sonne, einen Abschluss bei 32°C im Pool in Phoenix.
Wenn ihr diese Bilder gesehen habt werdet ihr mir sicher zustimmen, dass Lauftraining alles ist, nur nicht langweilig!!! Es kommt einfach darauf an, was man daraus macht…
Ein großes Dankeschön an Florian Peers, dem ich die meisten dieser Aufnahmen verdanke.
Jetzt muss gilt es ganz schnell einen kleinen Schnupfen loswerden, den ich mir im Flieger eingefangen habe, und dann hoffe ich schon am 1.Mai bei den Deutschen Meisterschaften in Ohrdruff ein ordentliches Rennen abzuliefern und vielleicht schon die Qualifikation für die EM zu schaffen. Wer hätte das gedacht: vor vier Monaten habe ich zum ersten Mal einige Dauerläufe machen können, vorher in 18 Monaten gar kein Lauftraining und nun träume ich schon von der EM-Quali.
Genießt den Frühling, Euer Jan
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| Frohe Ostern!!! |
05.04.2010 |
Oder auch: trainiert wird trotzdem!!! Nur damit nicht der Eindruck entsteht, wir würden den ganzen Tag in der Sonne liegen, beim Rodeo zuschauen, oder gemütlich durch den Grand Canyon spazieren: nein, hier wird auch trainiert.
Der Osterhase hat uns auch in Flagstaff gefunden, so dass zumindest der Beginn des Tages fast so schön wie zu hause war. Mit 12 fast erwachsenen Jungs ausschwärmen und Osternester suchen, die die Mädels zum Teil sogar in Bäumen oder unter Steinen versteckt hatten. Die Verstecke waren so hart, dass das eigentlich schon als erste Trainingseinheit zählen dürfte. Mit tatkräftiger Hilfe („warm, kalt, ganz kalt“) haben wir aber auch diese Herausforderung gemeistert.
Dann ging es richtig los: ab auf die Tartanbahn. 25x200m mit einer Minute Trab-Pause. Uff. Gut, dass wir den Rückenwind nutzen konnten. Total erschlagen ab nach hause. Essen und dann ins Bett zum Mittagsschlaf. Später Seiltanz auf der Slackline als Stabilisationstraining. Dann 10 km lockerer Dauerlauf…. Gesamttagesumfang: 28 Kilometer. Ein ganz gemütlicher Ostersonntag…
Ok, zwischendurch war auch noch Zeit für ein Stückchen Kuchen im Macys und abends für ein dickes Steak, gefolgt von einer Stunde Live-Musik in der doch ganze 110 Jahre alten historischen „Altstadt“. Das haben wir uns dann gegönnt ;-)
Das Training läuft abgesehen von einigen Totalausfällen bei mir also weiter gut, und dank der zwischenzeitlichen Motivationseinlagen, geht die Form deutlich Richtung EM-Quali ;-)
Ich hoffe Ihr wart beim Suchen genauso erfolgreich wie wir,
Euer Jan
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| Unser Auto... |
01.04.2010 |
...nachdem unser Coach Tono versucht hat, uns damit beim Tempodauerlauf abzuhängen...(es war kein deutsches Fabrikat).
(...weitere Bilder in der Galerie unter Flagstaff-10, leider wegen technischer Probleme als unterste Galerie)
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| Die nächste Schallmauer durchbrochen… |
24.03.2010 |
Gerade habe ich mal recherchiert, wann der Bericht über den Fall der 100 Wochenkilometer-Grenze hier aufgetaucht ist. Vor 2 Monaten. Schon da wollte ich beim nächsten Mal über 150 km berichten. Ok, das hat wieder etwas länger gedauert. Bin halt Langstreckler. Da müsst ihr nachsichtig sein, die brauchen ab und zu für manches etwas länger ;-)
Nun ist es aber endlich soweit: die zweite Woche im Höhentrainingslager auf 2100m über dem Meeresspiegel. Der Körper hat sich an die Zeitumstellung und den geringeren Sauerstoffanteil der Luft gewöhnt und so heißt es für alle Läufer hier im Team: Schub geben!!!
Natürlich auch für mich. Da gibt es ja einigen Nachholbedarf. In der letzten Woche standen 169 Kilometer im Trainingstagebuch. Den einen Kilometer zur 170 hätte ich am Sonntag noch gerne drangehängt, doch meine lieben Trainingskollegen haben mich vorher dermaßen gescheucht, dass der lockere Long-Jogg ganz schön flott war und ich entsprechend müde ;-)
Der Fuß hält bombig, auch, weil ich weiter mein Stabi-Program mache und den Strahler als Sicherheit im Handgepäck mitgebracht habe.
Wenn mir vor 3 Monaten jemand erzählt hätte, was hier gerade trainingstechnisch abgeht,… nie hätte ich dem geglaubt.
Es werden mir immer noch täglich deutlich die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit aufgezeigt. Unter anderem von meinem Teamkollegen Christian Glatting. Man, hat der mich bei der letzten Tempoeinheit zersägt…. Er ist aber auch gerade deutscher Crosslauf-Meister geworden, also eine recht harte Orientierungsmarke ;-)
Insgesamt sind alle hier oben ganz zufrieden, wie es bislang gelaufen ist. Auch unser Wattenscheider Coach Tono Kirschbaum, Wir haben seit 10 Tagen das perfekte Wetter fürs Training. Die Trails sind fast schon wieder komplett schneefrei, und wenn man sich nachmittags eine windgeschützte Ecke sucht, kann man auch im T-Shirt die Sonne genießen. Das mache ich nämlich gerade, während ich diese Zeilen schreibe ;-)
Ich wünsche Euch schöne Frühlingstage, Euer Jan
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| Schnee in der Wüste... |
12.03.2010 |
Naja, nicht ganz, denn auch wenn Phoenix, und damit die Wüste nicht besonders weit weg ist, so ist es hier in Flagstaff doch immer etwas kühler.
Wir sind also angekommen. Von Tür zu Tür 24h Reisezeit, 8h Zeitverschiebung und dann: wieder Schnee. Genau wie zu hause. Uaahhhhhh, das kann doch wohl nicht wahr sein!
Das war der erste Eindruck, doch heute am zweiten Tag sieht es schon wieder freundlicher aus. Die Sonne schmilzt den Schnee extrem schnell weg und auch wenn wir die geliebten trails noch nicht für unsere Dauerläufe nutzen können, so macht es trotzdem einfach riesen Spaß, jede Trainingseinheit mit einer großen, topmotivierten Gruppe beginnen zu können.
Die ersten Tage im Höhentraining muss man ja eh etwas ruhiger angehen lassen, und das fällt mir extrem schwer, denn nach der langen Pause würde ich am liebsten jeden Tag so schnell es irgend geht durch die Wälder rennen. Da sind der Schnee und auch die Gruppe der richtige Weg um vernünftig zu bleiben. Lockere Dauerläufe und eine 2h Wanderung haben wir bislang bewältigt. Insgesamt sind es etwa 25 Läufer aus Deutschland, die sich hier zweimal am Tag zum Training treffen, und auch ein paar Schweizer werden uns demnächst noch begleiten.
Die Zeitumstellung macht mir zu schaffen. Heute war die Nacht um 5 Uhr früh zu ende und statt schön an der Matratze zu horchen, haben mich die Unterlagen für mein Fernstudium durch die Stunden bis zum Frühstück gebracht. Das war etwas zäh. Nun ist es bei uns 10 Uhr abends, und ich höre wie das Bett immer lauter nach mir ruft. Auch wenn ich euch gerne weiter unterhalten würde, so kann ich die Rufe doch nicht weiter ignorieren und verabschiede mich hiermit.
Schöne Grüße aus dem verschneiten Wilden Westen, Euer Jan
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| Botschafter für BIG 25 in Herne |
11.02.2010 |
Auf geht’s, die ersten Wettkämpfe werden geplant. Erstmal nicht die ganz schnellen harten, sondern etwas mit richtig guter Stimmung, um wieder Wettkampfluft zu schnuppern, Motivation zu tanken und gemeinsam mit vielen anderen „Verrückten“ die Lust am Laufen zu erleben.
Direkt nach unserem Höhentrainingslager in Arizona findet in Herne, also direkt bei uns um die Ecke, zum ersten mal ein neues Event statt. Die BIG 25, und ich bin nicht nur als Aktiver, sondern auch als Botschafter dabei. Und meine Botschaft an euch lautet: Schuhe schnüren und ab auf die Straße. Für mich wieder besonders reizvoll ist auch, dass ich mit der U-Bahn von der Haustür direkt an die Startlinie fahren kann. Da werde ich wohl die ersten 5 km des Wettkampf zum Einlaufen nutzen ;-)
Trainiert schön fleißig, euer Jan.
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| Freundin Dicke Wade |
02.02.2010 |
Nein, ich rede nicht von meiner bezaubernden Gemahlin, sondern von meiner Lieblingswade. Da gibt es nämlich eine kleine Schwachstelle an meinem Körper, die ich schon seit 15 Jahren immer wieder beobachten darf. Ich hatte sie fast vergessen, denn Aquajoggen und Radfahren fand sie anscheinend total langweilig, doch wo es jetzt wieder ans Kilometerfressen geht: schwupp, Alarm, da kommt die Warnmeldung und verlangt nach Aufmerksamkeit.
Ok, der Plan war ja auch, langsam rantasten und schauen, was geht, und wenn dann ein gesteigerter Dauerlauf etwas ausartet und schneller wird, als vernünftig wäre…
Doch das kennt ihr ja auch alle: wer will schon immer vernünftig sein ;-)
Das Resultat war auf jeden Fall, dass ich immer noch nicht bei den angekündigten 150 Wochenkilometern bin, sondern schön weiter im soliden 100er Bereich.
Und dann der Schnee…frisst der auch bei Euch die Geschwindigkeit? Also bei mir schon! Du denkst, du bist bei 4:00min/km und dann: doch nur 4:30. Das ist für mich zurzeit aber o.k., und wenn ihr bei jedem Training über das Wetter schimpft, so muss ich ganz deutlich sagen: Jeder Dauerlauf bei Eis und Schneeregen ist tausendmal schöner als Aquajoggen oder auf der Rolle im Wohnzimmer Rad zu fahren.
Sonst läuft es super. Nach wie vor viel Alternativtraining und Stabi, aber auch ein immer größerer Anteil an richtigem, also Lauftraining.
Zu meinem Gewebestrahler gibt es auch noch eine schöne Geschichte, die Hoffnung für die EM macht, doch die gibt es dann auch erst, wenn ich endlich die 150km geschafft habe.
Schön vorsichtig und langsam laufen, Euer Jan.
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| 100 Kilometer... |
18.01.2010 |
und diesmal im Wald und mit schnellen Schuhen!!! Das kann man nun wohl endlich wieder richtiges Training nennen. Die Schallmauer ist geknackt!
Ist das herrlich, wenn man vom Laufen nach hause kommt und dann gefragt wird, ob einen denn der Regen und das Tauwetter nicht gestört haben und man erst dann feststellt, dass man das gar nicht bemerkt hat. „Wieso, war doch super Laufwetter?! Also ich hab’s genossen…“
Die letzte Woche war die trainingsintensivste seit 19 Monaten. Laufen, Reha-Training und jede Menge Ski-Langlauf. Auch eine tolle Alternative. In jedem Fall besser als Aquajoggen ;-) Es ging erneut nach Geislingen zu Michi Pössinger und dank des Trainings dort und meines Gewebestrahlers sind die Belastungen wesentlich höher als ich es für möglich gehalten hätte.
Ist aber auch zu schön: da habe ich Probleme mit dem Fuß und will zum Einstieg nicht auf hartem Untergrund laufen und was passiert?! Überall Schnee! Ein weicheres Polster konnte ich mir nicht wünschen. Kippelig war es auch, perfektes Koordinationstraining bei jedem Schritt, und da schnelles Tempo gerade mal gar nicht geht, war auch das kein Problem.
Die Beine sehnen sich nach richtig hartem Training, doch wo die Grenzen liegen zeigt sich oft sehr schnell. Ein gesteigerter Dauerlauf mit den Teamkollegen?! Ähhh, naja, vielleicht ein kleines Stück mitlaufen und dann ein wenig abkürzen ;-) Auch wieder etwas, dass ich überhaupt nicht leiden kann. Weniger und langsamer trainieren als die anderen. Uahhh, hart, sehr hart…
Aber es geht sehr gut voran und was das Beste ist: ich habe gerade den Flug nach Flagstaff gebucht. Im März mit einem großen Team in die Höhe Arizonas. Was kann es schöneres geben.
Vielen Dank an alle die mir mit guten Tipps geholfen haben, die Fußprobleme in den Griff zu bekommen. Auch der Tipp, nach Geislingen zu fahren, was letztendlich ja geholfen hat, kam von einem von euch!!! Und danke auch für die vielen aufbauenden Worte und e-mails. Das war klasse!!!
Den nächsten Bericht gibt es bei 150km ;-)
Schnelle Grüße, euer Jan
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| 20.000 Kilometer... |
16.12.2009 |
nicht im Wald oder auf der Tartanbahn, sondern im Auto. Quer durch die Republik, von Arzt zu Arzt und dann wieder Physiotherapie. Die 20.000 Kilometer hat das Auto übrigens nicht seit Anfang meiner Verletzungsmisere, sondern nur im letzten halben Jahr abgerissen. Möchte garnicht wissen, wieviele das in den letzten 18 Monaten insgesamt waren. Es werden wohl auch noch einige Kilometer dazukommen, bis ich wieder mehr Strecke per pedes zurücklege, als auf vier Rädern. Jetzt fehlen mir ungefähr 7.500 Laufkilometer aus dem letzten Jahr, und eigentlich hätte ich in der Aufbauphase bislang auch schon 1500 km im Trainingsbuch aufschreiben sollen. Es sind aber noch keine hundert. Grrr.... Stattdessen steht da immer noch jeden Tag Aquajogging drin. Wie ätzend. Was für ein Wort. Jogging kann ich nicht leiden, und Wasser auch nur nach nem guten Training unter der heißen Dusche.
Aber gestern: eine Stunde laufen auf dem Rasen des Unisportplatzes. Gar nicht mal so übel. Das Laufgefühl ist noch da, das Gewicht ist nicht viel höher als zu besseren Zeiten und meine Teamkollegen lachen mich auch nicht aus. Sogar ein chinesischer Marathonläufer, der uns umkreiste hat anerkennend herüber gesehen. Ein Silberstreif am Horizont?!
Muss mich gerade ziemlich zusammenreißen, um nicht schon wieder die Schuhe zu schnüren. Etwas ruft, nein schreit: lauf, lauf so schnell und so weit wie du kannst!!! Jetzt sofort, nicht länger warten, du willst es doch, du brauchst es doch!!!
Nein, erst morgen wieder. Diesmal sogar im Lohrheidestadion in Wattenscheid?! Nur auf dem Rasen, aber mit sehnsüchtigem Blick auf die auf der Bahn trainierenden?! Bin schon ganz aufgeregt ;-)
Am Ende der Woche soll auch endlich der Gewebestrahler kommen, mit dem ich bislang immer im Schwabenländle meinen Fuß behandelt habe. Das Ding hat richtig was gebracht und ich bekomme eines der ersten Serienmodelle. Kann es gar nicht erwarten. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk. Davon verspeche ich mir sehr viel und wer weiß, vielleicht jogge (schon wieder dieses Wort, aber es passt leider) ich ja schon beim OTB-Silvesterlauf in Osnabrück mit und starte damit, wie schon 2004 nach meiner letzten längeren Verletzung, in eine etwas erfolgreichere Saison als die vergangene.
Ich wünsche euch schöne Feiertage und denkt daran, dass der Dauerlauf am 24.12. beschaulich sein sollte. Vielleicht geht ihr einfach joggen ;-)
Weihnachtliche Grüße, Euer Jan
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| Und wieder Schildkröte... |
17.11.2009 |
Schon Anfang des Jahres stand hier der erste Bericht über Lauftraining im Schildkröten Tempo, und nun ist es wieder soweit: die ersten Laufversuche stehen an.
Dabei hatte ich gerade im Urlaub die Chance festzustellen, dass auch das Tempo der Schildkröten gar nicht zu verachten ist. Zum einen laufen sie auf dieser Welt schon seit irre langer Zeit umher, sind also die Ausdauertiere par exellance, zum anderen sind sie recht fix, wenn es darum geht, was zu futtern zu bekommen. Als meine slackline, also dieses Band auf dem man Balancierübungen machen kann, zwischen den Bäumen hing, kam diese etwas gierige Schildkröte erstaunlich schnell „angejoggt“, um daran zu knabbern und konnte nur durch noch leckerere Speisen von ihrem Ziel abgebracht werden.
Ihr seht, meine Ansprüche sind zurzeit etwas niedriger als sonst. Wo ich sonst versuche mich an ein wenig eleganteren Tieren zu orientieren, fange ich gerade bei den absoluten Grundlagen an.
Nach wie vor viel alternatives Training, sowie auch gezieltes Krafttraining stehen auf dem Plan. Selbst Nordic Walking habe ich schon ausprobiert, um wenigstens etwas draußen trainieren zu können. Und das ist wie ihr ja wisst für einen Läufer schon ganz schön fieß, um nicht zu sagen eine empfundene Degradierung um 100%.
Auch wenn der der Fuß immer noch schmerzt wenn ich zuviel laufe, so bekommt ihm die Behandlung jetzt doch sehr gut und auch wenn ich es etwas übertrieben habe kann ich nach kurzer Zeit schon wieder die nächste Belastung ausprobieren. Also weiter geduldig sein, und nach und nach immer ein bisschen mehr laufen.
Geduldig, und auch mit dem gleichen Tempo, wie die Schildkröte.
Beste Grüße,
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| Gewinner mit PROFELAN |
12.10.2009 |
Und ich sag: hey, ab in den Süden, der Sonne hinterher…
Da ging es zunächst am Wochenende im Süden Deutschlandsin München schon mal wieder gut ab. Der München Marathon hat gerufen und in seinem Umfeld habe auch ich wieder etwas Wettkampfluft geschnuppert. Bei Sonnenschein!
Am Samstag waren die Gewinner unseres PROFELAN-Preisausschreibens und ich gemeinsam unterwegs und haben beim gemütlichen Dauerlauf die Vorzüge der Bewegung mittels schneller Laufschuhe erörtert. Für den einen war es die optimale Motivation für den Marathon am nächsten Tag, für den anderen die Chance, noch neue Tips für das eigene Training zu bekommen. Oder einfach mal hören, was wir im Trainingslager noch so alles machen, wenn wir nicht gerade Kilometer bolzen. Das gemeinsame Abendessen hat dann auch deutlich länger gedauert, als das Training. Liebe Teilnehmer: ich hoffe ihr seid mit eurem Ergebnis am Sonntag zufrieden bzw. haut in Frankfurt noch richtig einen raus!!!
Am Sonntag stand dann der 10er beim Münchenmarathon für mich auf dem Programm. Gestartet sind außer tausenden anderer Läufer auch noch mein Cousin Björn und André, ein Freund aus Osnabrück. Mein Cousin läuft erst seit ein paar Monaten und hat seine Bestzeit um 5 Minuten auf 62:21 min gesteigert. Er wäre wohl noch schneller gewesen, wenn wir ihn nicht am Anfang gebremst hätten, und nun muss ich mir wahrscheinlich beim nächsten Familientreffen anhören, dass ich den Sprung unter die magische ein-Stunden-Grenze verhindert habe. Bin halt noch nicht in Top-Form ;-)
Es war sehr schön, wieder komplett schmerzfrei laufen zu können, und ich bin besonders dem Team vom ReSpoFit in Geislingen sehr dankbar, dass sie mir den letzten Schliff dafür gegeben haben. Große Klasse!!!
Nun geht es noch weiter in den Süden, und zwar auf die Seychellen in die Flitterwochen. Von dort gibt es demnächst hier auch noch schöne Bilder. Ich werde jetzt ein paar Stranddauerläufe machen, jeden Tag ein paar Kilometer mehr, und dann hoffentlich bald wieder mein Team in Wattenscheid ärgern.
Bis bald, Euer Jan
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| Gewinnspiel: Training mit dem Europameister |
02.09.2009 |
Hallo Sportfreunde, mein neuer Partner PROFELAN und die Runner’s World machen es möglich: Ihr könnt eine Trainingseinheit mit mir gewinnen. Keine Angst, es wird ganz locker, da ich ja immer noch etwas angeschlagen bin. Dadurch ergibt sich aber für Euch die Chance einen amtierenden Europameister so richtig platt zu laufen. Wie und wo erfahrt Ihr unter dem folgenden Link. Ich drücke Euch die Daumen ;-)
Euer Jan
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| Tschüß Berlino |
26.08.2009 |
Schade, dass die WM ist vorbei. Was war das für eine Woche: ständig auf Tour und abends total ko durch die vielen Entscheidungen im Stadion. Besonders das letzte Wochenende war hart: erst in der Sonne beim Marathon anfeuern und dann praktisch direkt ins Stadion. Wer hätte gedacht, dass es auch anstrengend ist, sich „nur“ als Fan auszutoben...
Unser Team hat die Hauptstadt erobert. Mit super Leistungen und sympathischem Auftreten. Für mich war diese Zeit eine weitere Bestätigung dafür, weiter zu kämpfen, und im nächsten Jahr wieder voll anzugreifen. Ich will und werde wieder zum DLV-Team gehören!!!
Lustig sind auch immer die Geschichten am Rande, bei denen man direkt dabei ist.
Z.B., als der Trainer von Ariane Friedrich auf der Autorückfahrt vom Stadion dazu einlädt, gemeinsam Arianes Medaillen-Champagner zu köpfen, ohne diese erst zu fragen. Das war eine sehr witzige Diskussion mit den Beiden. Ein ganz besonderes Gespann, doch leider konnte auch ich Ariane nicht überreden... ;-)
Oder die Party am Samstag, bei der Red Bull das ganze Nationalmannschaftsteam eingeladen hat: Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was passiert, wenn die Athleten nach Monaten intensiver Vorbereitung und mit viel Verzicht ihre Wettkämpfe erfolgreich beendet haben und dann zu Feiern ausschwärmen... Nur soviel: wir waren nicht die letzten, die nach hause gegangen sind, und da stand die Sonne schon verdammt hoch am Himmel.
Versteht mich nicht falsch, Leistungssport und Feiern verträgt sich normalerweise überhaupt nicht, und wir verzichten auf vieles und sind in der Vorbereitung super konsequent, doch wenn es dann mal kracht...
Wer von Euch übrigens meinen ARD-Kommentar zum 5000m Rennen am Sonntag gesehen, und sich über die leicht krächzende Stimme gewundert hat, sollte keine falschen Schlüsse ziehen. Ich war nur wegen des vielen Anfeuerns so heiser!!!
Für mich gilt es nun, auch den letzten leichten Druckschmerz aus dem Fuß zu bekommen, und dann die Grundlagen für einen Start bei der EM in Barcelona zu legen. Einige der Konkurrenten habe ich sehr genau beobachten können, und konnte wieder feststellen, dass keiner unschlagbar ist. Es geht also wie so oft nur darum, selber in Bestform zu kommen. Das wird eine harte, aber auch glückliche Zeit, wenn mich meine Beine endlich wieder durch die Wälder und um den Kemnader Stausee tragen. Wann es soweit ist, kann ich allerdings noch immer nicht sagen.
Ich halte euch auf dem Laufenden,
Euer Jan
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| Ein Kracher jagt den nächsten. |
21.08.2009 |
Liebe Leichtathletikfreunde, die Ihr eventuell nicht hier dabei seid: Ihr verpasst eine riesen Show!!! Mein Tipp: ab in den Zug und zu den letzten beiden Tagen noch zuschauen und mitfiebern!!!
Die Abstände zwischen den Entscheidungen werden immer kürzer, gestern haben es Ariane und unsere anderen Teilnehmer geschafft, dass das Stadion ausverkauft war. Irre.
Nach einer Sightseeing-Tour per Rad, die Carsten Schlangen für uns organisiert hat. Waren wir ganz schön müde. Sportler aus Marokko, Australien, Italien usw. gemeinsam auf Stadtbesichtigung bei 35 Grad. Heiße Kiste.
Dann haben wir im Stadion mitgefiebert. Ariane hatte die ganze Nation auf ihrer Seite und trotzdem wurde auch die Konkurrenz gefeiert. Werbung für unser Land und die Leichtathletik. Die Chance, sich gut darzustellen wird hier in einmaliger Art und Weise genutzt.
Auch wenn die Anspannung selbst bei mir als nicht Aktiver schon dazu führt, dass ich mir manchmal vorkomme wie ein Schlafwandler, so freue ich mich doch sehr auf die nächsten Tage und werde dann nach der WM ausschlafen.
Mehr zur WM im neusten spiegel-online Bericht.
Bis bald, Euer
Jan
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| Die Party geht weiter! |
18.08.2009 |
Mal etwas ganz neues für mich, statt den ganzen Tag nur im Hotel zu sitzen und nervös auf den Wettkampf zu warten, genieße ich im Stadion die tolle Stimmung und feiere abends im WM-Club. Nicht ganz das, was ich will, doch auch das macht mega viel Spaß.
Gestern war ich den ganzen Tag für mit der Sporthilfe und der Deutschen Telekom unterwegs. Das neueste Projekt betrifft die „Duale-Kariere“. So hilft die Telekom mit, das sich Spitzensportler auch nach dem Sport gut in die Arbeitswelt einfinden, indem sie Praktika, besondere Bewerbungsformalitäten und Bewerbungsseminare für uns anbieten. Eine super Sache, denn mit solchen Sicherheiten lässt sich der Sport mit einem viel lockere angehen, und auch das ein oder andere Semester zuviel an der Uni ist nicht so problematisch.
Diesem starken Projekt folgen bestimmt noch weitere Partner. Aber keine Angst, ich steige noch nicht in den Telekom-Vorstand ein, sondern renne noch ein paar Jahre durch die Wälder und die Städte ;-)
Dann durfte ich abends noch den 10.000m Lauf für die ARD mitkommentieren. Auch das hat viel Spaß gemacht, und ich hoffe, dass ich nicht zuviel Blödsinn erzählt habe ;-)
Auf spiegel-online ist ebenfalls ein neuer Artikel, viel Spaß beim Stöbern.
Berlin, Berlin, viele Grüße aus Berlin,
Euer Jan
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| Der Ritterschlag oder auch: Startschuss! |
15.08.2009 |
Bähmm, es geht los: in Berlin knallen die Startpistolen und Athleten sowie Wurfgeräte fliegen durch die Luft des Olympiastadions, Sportler rennen über die blaue Tartanbahn und ich bin mittendrin. Spiegel-online hat mich passend zu diesem Event quasi zum Ritter geschlagen, indem ich für sie und Euch als Kolumnist von der WM berichten darf.
Die Netzathleten haben es möglich gemacht (www.netzathleten.de), und so bin ich in Berlin neun Tage lang in verschiedenen Missionen unterwegs. Zunächst natürlich als Fan unseres Teams und zum Anfeuern, dann um viele Freunde zu treffen und schließlich eben auch als Kolumnist des großen Portals Spiegel-Online. Ein gutes Gefühl, wenn man plötzlich für die Leute arbeitet, auf deren Seite man sich selber täglich mit Infos versorgt ;-)
Das Wetter passt, alle sind doppelt heiß auf die Wettkämpfe und das Fieber steigt. Gemeinsam drücken wir unseren Jungs und Mädels die Daumen, die Deutschlandfahne ist im Rucksack, genauso wie Sonnencreme und Fanoutfit. Das wird ne super Party und auch wenn ich unbedingt noch aktiver dabei sein wollte, genieße ich es doch auch, Euch zumindest mit meinen Beiträgen auf dem Laufenden zu halten.
Wir sehen uns in Berlin,
Euer Jan
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| Endlich: die Göteborg-Videos sind online!!! |
13.07.2009 |
Kein Training bedeutet auch ungewohnt viel freie Zeit, und die verbringe ich, wie Ihr offensichtlich auch, gerne im Internet. Da bin ich nun auf etwas wirklich spannendes gestoßen: auf YouTube sind einige Videos vom 10.000m Rennen in Göteborg aufgetaucht. Und diesmal nicht auf spanisch oder englisch, sondern die mit deutschem Kommentar. Das gibt immer noch jedes mal Gänsehautfeeling beim Ansehen…
Mein Homepage-Bastler Robert und ich haben daraufhin gleich eine neue Rubrik auf dieser Seite erstellt. Unter „Medien“ sind die entsprechenden Videos zu sehen. Viel Spaß damit ;-)
Ansonsten geht der Behandlungsmarathon weiter: nach diversen physiotherapeutischen Quälereien war ich am Freitag erneut in Berlin und habe mich mit dem Wirkstoff Dysport, einem Mittel, das ich bei letzten mal fälschlicherweise als Botox bezeichnet habe, behandeln lassen. Der Inhaltsstoff Botulinum Toxin A ist aber tatsächlich der „Anti-Falten-Stoff“ und in verschiedenen Studien hat er seine Wirkung auch bei Plantarsehnen-Beschwerden unter Beweis stellen können. Da ich nach dem ersten Versuch vor drei Monaten keine längere Pause einschieben konnte, um das Mittel richtig wirken zu lassen, hat es nicht 100%ig funktioniert. Nun sind erstmal 3 Wochen komplett Ruhe geplant, und dann kann ich vielleicht bei der WM schon wieder um das Stadion herum laufen, oder zumindest an der Marathonstrecke zum Anfeuern an verschiedenen Punkten stehen, ohne jedes mal die U-Bahn nehmen zu müssen ;-)
Viele Grüße, Euer Jan
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| Gute News |
19.06.2009 |
Hallo liebe Sportfreunde, wie versprochen melde ich mich nun mit guten
Neuigkeiten zurück. Und zwar mit richtig guten! Es ist mir gelungen einen
zusätzlichen Partner zu gewinnen!!! Die [formula] Müller-Wohlfahrt Health &
Fitness AG hat sich zu einer Zusammenarbeit mit mir entschlossen, und
darüber bin ich besonders in der momentanen Situation sehr froh, denn es
gibt mir die Möglichkeit auch langfristig weiter zu planen. Im Vordergrund
steht dabei die Sportsalbe PROFELAN, und wir haben gemeinsam ein sehr gutes
Konzept ausgearbeitet. So ist z.B. unter dem unten angegebenen Link das
PROFELAN Lauf Portal zu finden, wo Ihr ab sofort Eure Fragen rund ums Thema
Laufen an mich stellen könnt. Bislang habt Ihr ja oft den Weg per Mail oder
übers Gästebuch dieser Homepage gewählt, was Ihr natürlich auch gerne weiter
machen könnt, doch in dem neuen Forum haben nun auch andere Läufer die
Möglichkeit von Euren Fragen zu profitieren.
Schaut doch einfach mal vorbei und schreibt uns, wie Ihr die Seite findet.
Und nur so am Rande: im Moment bin ich seit langem das erste mal beim Gehen
schmerzfrei! Aber darüber berichte ich erst ausführlich, wenn die Laufschuhe
die ersten 100km gefressen haben, und das ist erst in ein paar Wochen
geplant. Bis dahin weiter radeln und wasserlaufen.
Viel Spaß mit dem Sommer wünscht Euch Euer sehr gut gelaunter
Jan
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| Berlin, Berlin,... |
11.05.2009 |
…ich fahr nicht nach Berlin. Zumindest nicht als Teilnehmer auf der schönen, blauen Rundbahn. Mist!!! Statt bei diesem tollen Ereignis aktiv dabei zu sein, schaue ich so richtig in die Röhre.
Wenn Ihr in den letzten Monaten ab und zu hier auf der Seite vorbeigeschaut habt, hattet Ihr wohl schon so eine Ahnung, und die muss ich nun leider bestätigen: der Fuß braucht Ruhe, und der Rest von mir auch.
Immer wieder Hoffnung, immer wieder kleine Dauerläufe und danach der Rückschlag. Die Entscheidungs-Deadline wurde fünfmal verschoben, da ich es einfach nicht glauben konnte und wollte, doch es hilft alles nichts, nur mit Aqua-Jogging kann niemand eine WM-Qualifikation über 10.000 oder 5000m schaffen…
Die letzten 10 Monate waren sehr, sehr zäh und jetzt bin ich erleichtert, dass zumindest endlich die Entscheidung gefallen ist.
Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei den Ärzten, Physiotherapeuten und allen Anderen, die in den letzten Monaten mit großem Aufwand versucht haben mir zu helfen. Da war auch der ein oder andere sehr spontane Termin dabei, der nicht immer in den regulären Arbeitszeiten lag. Danke, ich weiß, dass wir alles versucht haben.
Ich hoffe, zumindest im Rahmen der WM in Berlin dabei sein zu können, um etwas von der Stimmung zu genießen, obwohl es auch sehr schmerzhaft sein wird. Vielleicht kann ich ja mit lautem Anfeuern meinen Teamkollegen im Deutschland-Dress Beine machen und mit Euch zusammen auf der Tribüne die schwarz-rot-goldenen Fahnen schwenken.
Da habe ich noch eine von der letzten Runde in Göteborg im Schrank, die unserem Team bestimmt Glück bringt ;-)
Soweit, so mies, ich hoffe es gibt demnächst wieder positivere news,
Euer Jan
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| Nicht erschrecken... |
06.05.2009 |
…wenn Ihr demnächst mal in einer RUNNERS POINT-Filiale von einem Gesicht angestrahlt bzw. von einem Läufer „über den Haufen gerannt“ werdet, der Euch irgendwie bekannt vorkommt. Meine Vereinskollegin Denise Krebs und ich laufen dort zurzeit nämlich hinter der Kasse herum. Besonders witzig finde ich, dass das Bild auch in Osnabrück hängt, wo ich ja meine ersten „Laufschritte“ gemacht habe und tatsächlich in genau dem Geschäft immer nach reduzierten, schnellen Schuhen gesucht habe ;-)
Meine Mutti, die mir damals mein allererstes Paar spendiert hat, habe ich jetzt dort vorbei geschickt, und sie hat erstmal verwundert geschaut, sich dann gefreut und für Euch ein Foto machen lassen.
Nicht so lustig ist leider die Sache mit der Plantarsehnen-Entzündung. Das wird einfach nicht schnell genug besser, und Laufbelastungen sind nicht angesagt. Ich versuche es weiter, doch es sieht nicht gut aus. Die erste richtig große Verletzung nach 17 Jahren Leistungssport. Mist, doch das gehört wohl einfach dazu. Als ich das letzte Mal etwas länger ausgefallen bin, hat mir das nur verdeutlicht, wie viel Spaß mir der Sport macht, und ich bin danach im Training noch motivierter und schließlich auch erfolgreicher gewesen. So mache ich das diesmal auch wieder!
Macht es gut, und genießt den „Wonnemonat“ Mai, meinen Lieblingsmonat ;-),
Euer Jan
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| Groeten van Texel |
17.04.2009 |
Sonne satt, Sommerfeeling und sandige Socken, Texel hat als Trainingsbasis wieder voll überzeugt. Das kann man sich so vorstellen: man joggt durch den Wald oder die Dünen, und alle 20 Minuten kommt einem eine andere Trainingsgruppe entgegen. Ob es nun das Team aus Leverkusen, Kiel, Wattenscheid oder sonst woher ist, einfach klasse. Solch eine Dichte an hoch motivierten Läufern, besonders aus dem Nachwuchsbereich, gibt es andernorts wohl nur in Kenia ;-)
Für mich hat der 14.!? Aufenthalt auf unserer holländischen Insel ungewohnt viele Radkilometer bedeutet, bei denen ich aber zum Glück stets von anderen Läufern begleitet wurde, die ebenfalls alternativ trainiert haben. Danke dafür, so geht’s doch schon viel leichter!
Dann waren aber auch wieder die ersten Laufversuche dabei, und nach einem erneuten Zwischentief, bin ich nun doch mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren. Beim „Minidauerlauf“ über 8 km in 4:10 min/km ging gar nichts, aber im Schildkrötenstyle, auf den ich zwei Tage später erneut umgestiegen bin, waren schon 7 km schmerzfrei drin. Uff, erneute Hoffnung...
Nun also wieder jeden zweiten Tag ein bisschen weiter joggen und dann hat das ewige Radfahren und Aqua-Joggen hoffentlich bald ein Ende.
Sonnige Grüße,
Euer Jan
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| Schöner Fuß, schneller Fuß. |
01.04.2009 |
Heute ist in der FAZ ein schöner Artikel über meine neusten Behandlungsversuche und die Gesamtsituation (Link unten). Und als Reaktion darauf habe ich gerade mit einem unserer besten Triathleten gesprochen, der die gleichen Probleme auch mit Botox in den Griff bekommen hat!!!
Normalerweise werden damit unter anderem Falten bekämpft, aber meinem Fuß tut die Verjüngungskur offensichtlich auch sehr gut. Falten- und Schmerzfrei?! Das wird sich zeigen.
Nun gilt es den guten Ratschlägen folgen und doch noch weitere 8 Tage mit dem nächsten Laufversuch zu warten, aber mit wesentlich mehr Hoffnung. Denn, wenn ich ehrlich bin, so richtig habe ich in den letzten Tagen nicht geglaubt, dass das mit Berlin noch was wird. Da gibt so ein Telefonat mit jemandem, bei dem es funktioniert hat, ganz schön Auftrieb.
Trotzdem ist es hart die Füße still zu halten, wenn draußen so herrliches Frühlingswetter ist und einem jeder Sonnenstrahl zuruft: „Lauf, ab in den Wald, renn bis die Beine brennen, Berlin, Berlin, du willst doch nach Berlin!“
Und genau für Berlin quäle ich mich jetzt, indem ich mich nicht (beim Training) quäle ;-)
Bis bald, Euer Jan
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| Die Schildkröte... |
19.03.2009 |
Ist das klasse: einfach mal 30 Minuten Joggen, schnell wie eine Schildkröte und trotzdem happy…
Nach einer erneuten fünfwöchige Laufpause (grausam!!), geht es gerade etwas besser, und bei diesem fantastischen Frühlingswetter durch den Wald zu traben ist nach der erneuten Pause umso schöner.
Ein ungutes Gefühl bleibt, denn sollten die Schmerzen wiederkommen, kann ich die WM wohl endgültig abhaken, und bei 30 Minuten war ich vor drei Monaten ja auch schon mal…Doch Texel ruft, und so versuche ich es erneut. Ganz, ganz vorsichtig, immer nur jeden zweiten Tag laufen, und immer nur ein bisschen weiter.
Mich zurückzuhalten fällt mir unheimlich schwer, muss aber sein. Muskelkater gibt’s nur wenig, und total ko bin ich auch nicht. Vielleicht hat das Alternativtraining ja doch etwas gebracht.
Gestern stand nach der halben Stunde noch radeln auf dem Programm: 160 km, Osnabrück-Bochum mit unfreiwilligen Umwegen. Wie diese Ironman-Typen das machen ist mir völlig unklar. Die spinnen doch total. Ich war auf jeden Fall total platt.
Gleich geht es ins Hallenbad, und weil ich aufs Aqua-Joggen gerade mal so garkeine Lust habe, schaue ich mir vorher nochl nen kleinen Film an (siehe Link) ;-)
Bis denn, Euer Jan
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| Auf dem Rad durch die Ruhr |
04.03.2009 |
Öfter mal was Neues: gestern hat mich das Rennrad auf dem Rückweg einer 2 ½ h Tour durch die Fluten der Ruhr getragen. Nein, nicht ein Ausweichmanöver oder übler Fahrfehler war Schuld, sondern die Schneeschmelze im Sauerland. Der Schnee, auf dem man am letzten Wochenende noch mit Schneeschuhen umher wandern konnte, ergießt sich zur Zeit in flüssiger form über die Radwege im Ruhrtal, und so war mir der Rückweg versperrt. Anfangs war das Wasser auf dem Weg nur 10 cm tief, und daher bin ich direkt durchgebraust. Doch bei 40 cm war dann Schluss, ich klitschnass, und die Kuhweide am Rande der einzige Ausweg. Eine Herausforderung der besonderen Art, und wisst ihr was?! Es hat riesig Spaß gemacht.
Lieber würde ich natürlich endlich wieder laufen, doch da ist noch immer nichts zu machen. Ein weiterer Kernspin-Termin soll am Montag Klarheit bringen. Die Zeit wird knapp, denn die WM rückt näher. Schöner Mist.
Statt Flagstaff ist in diesem Jahr ein Trainingslager auf Texel geplant, da für die Höhe die Grundlage fehlt. Nun hoffe ich, dass ich zumindest dabei bin, wenn es Anfang April auf die holländische Insel geht.
Erstmal heißt es jedoch weiterhin: Aqua-Joggen und Radeln.
Bis denn, ich wünsche euch ein paar schöne Frühlingsdauerläufe,
Euer Jan
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| Das "Walkers-High", oder: wenn das Leben dir eine Zitrone schenkt... |
03.02.2009 |
…mach Limonade draus!
Tja, fünf Tage joggen, und schon sind die Schmerzen wieder da. Frust total. Das kann doch nicht wahr sein. Verdammt, ich dachte es wäre überstanden. Also ab ins Hallenbad erneut radeln auf der Rolle und alles mit richtig schlechter Laune. Wird das denn nie was?!
Nach drei Tagen ohne Laufen wird es aber schon deutlich besser. Keine Probleme mehr beim Gehen. Erneute Hoffnung. Der Arzt wäscht mir ordentlich den Kopf: viel zu schnell wieder angefangen, die Belastung zu schnell gesteigert!!! Anfängerfehler, verflixt ;-)
Das bedeutet dann nur jeden zweiten Tag immer ein paar Minuten mehr Laufen. Zur Zeit bin ich bei 27. Wow…
Als alternative: Skilanglauf. Vom spanischen Strand direkt in die Schweiz und dann nach Österreich. Doch auch das hat nicht geklappt. Nach 90 Minuten in der Loipe schmerzte die Plantarsehne erneut. Was aber super funktioniert hat, war Schneeschuhwandern. Wie die Eskimos mit den Tellern unter den Füßen stundenlang durch den Tiefschnee stapfen. Das war wirklich wie Limonade trinken. Einfach gut. Zum Schluss lag der Rekord bei 6:45h und 1600 Höhenmetern auf einer einzigen Tour. Das „Walkers-High“ hatte mich erwischt. Tagelang hätten mich die Füße noch weiter durch die Berge getragen, und als ich die schwarze Piste der Alpin-Skifahrer hochgewalkt bin, fühlte ich mich wie eine Mischung aus Spiderman und Reinhold Messner. Was für ein Gefühl, wenn man stundenlang durch die Wolken geht, und dann 20 Meter unterhalb des Gipfels plötzlich über ihnen steht und von der Sonne angestrahlt wird. Das hat irgendwie etwas von langer Durststrecke und dann der Erleichterung, wenn es plötzlich besser wird…Spitze!!!
Nur beim Après-Ski nach der Wanderung musste ich schon nach 20 Minuten aufgeben ;-)
Jetzt geht das Training in Bochum/Wattenscheid weiter und ich freue mich auf die ersten Dauerläufe mit meiner Trainingsgruppe.
Bei den Ärzten, Physiotherapeuten und Freunden, die mich wieder auf die Beine gebracht haben möchte ich mich hier kurz bedanken. Gut, dass es euch gibt. Sonst hätte ich längst die Spikes an den Nagel gehängt…
Ob es für die WM in Berlin noch reicht, weiß ich natürlich nicht. Dafür kämpfe ich jeden Tag, doch sieben Monate ohne spezifisches Lauftraining sind sicher nur schwer zu kompensieren. Wir werden sehen, und spätestens, wenn der erste richtige Dauerlauf hinter mir liegt, werde ich euch etwas über „60 Minuten Glück“ berichten ;-)
Also hoffentlich bis bald, Euer Jan.
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| 15 Minuten Glück... |
14.01.2009 |
sechs Monate ohne richtiges Lauftraining, den Kilometerumfang, den man sonst am Tag läuft, auf ein halbes Jahr verteilt… man was für ein Mist. Immer wieder die Frage: Wie lange noch, wann kann ich endlich wieder durch den Wald rennen?! Und jetzt: 15 Minuten joggen. Fast schmerzfrei. Wow, kann einen so eine Kleinigkeit wirklich glücklich machen?!
Ja, definitiv!!!
Zur Zeit sind wir mit einem aus ganz Deutschland und der Schweiz stammenden Laufteam in Südspanien. In der ersten Woche waren ausschließlich Radtouren und immer wieder Aqua-Joggen angesagt, doch ich hatte Glück, denn hier gibt es eine Radstation des Max-Hürzeler-Teams und da konnte ich mit einer super Truppe durch die Landschaft düsen.(Danke an Euch!!!)
Und dann der große Tag: keine Schmerzen mehr beim Gehen und grünes Licht vom Arzt. Also die Laufschuhe geschnürt und los. Total verunsichert. Geht das gut, oder drehe ich nach 3 Minuten um und schmeiße vor Wut ein paar Scheiben ein?! Doch es läuft prima. Die besagten 15 Minuten Glück. Spitze! Was für eine Erleichterung. Jetzt ruhig bleiben, langsam die Belastung steigern. Am nächsten Tag erneut 15 Minuten, dann sogar 30. OK, die Mädels aus unsere Gruppe müssen verdammt langsam rennen, um mich nicht abzuhängen (bei den Jungs versuch ich es erst gar nicht), doch es ist ein Anfang ;-)
Zunächst ist der Hauptteil der Einheiten immer noch alternatives Ausdauertraining, doch ich hoffe wieder auf eine erfolgreiche Qualifikation für die WM in Berlin. Das wird verdammt knapp, denn so eine lange Zeit ohne Laufen hatte ich seit 17 Jahren nicht mehr und wie schnell die Form zurückkehrt ist völlig unklar.
Ich bin einfach nur froh, dass diese blöde Zeit nun offensichtlich vorbei ist, und die Motivation fürs Lauftraining ist jetzt riesig.
Neue Bilder (Fotografiert von Steffen und dem Gewinner unserer Radrennen Dietmar) aus dem Trainingslager gibt es in der Galerie auch.
Viel Spaß beim Stöbern, euer Jan.
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| Der König des Hallenbades... |
21.11.2008 |
...ist man mit dem Aqua-Jogger nun wirklich nicht. Trotzdem quäle ich mich schon seit Monaten durch die Fluten, und wie es aussieht wird das wohl auch noch bis Anfang Januar so weitergehen. Riesige Fortschritte habe ich im Wasser gemacht: statt 5 min sind es jetzt nur noch 4:30 min (nicht pro km, sondern pro 100m, uaaaahhh). Ist das entwürdigend, wenn man von allen ganz locker überholt wird. Selbst die netten alten Damen mit der Blumenbademütze ziehen mit einer Lockerheit vorbei, wie man es sonst höchstens von gazellengleichen Kenianern oder Äthiopiern gewohnt ist.
Grausam!!! Und dann die mitleidigen Blicke...
Nee, es ist zwar verdammt zäh, wenn man solch eine lange Zeit nicht rennen kann, doch das Ende der Laufpause ist abzusehen. Bis Anfang Januar soll die Plantarsehne wieder schmerzfrei sein, und dann geht es etwas flotter Richtung Berlin.
Um mal ein wenig rauszukommen, war ich zwischenzeitlich in Portugal beim „Top-Team“ Lehrgang des DLV und jetzt gerade noch einmal für 10 Tage auf Lanzarote. Viele Kilometer auf dem Rad und immer wieder Aqua-Joggen und Schwimmen standen auf dem Programm. Bis zu 6h täglich. Dafür hätte ich zu hause nie die Motivation und Zeit gefunden, aber wenn man in einem beheizten Pool unter freiem Himmel seine Runden drehen kann, macht das die Sache doch etwas leichter.
Auch das Radfahren in der Gruppe war eine ganz neue Erfahrung. Am Berg hatte ich sehr gute Karten, dank eines ordentlichen Kraft/Gewicht-Verhältnisses, doch auf der Geraden, wenn die Jungs richtig ernst gemacht haben, bin ich aus der Gruppe recht flott rausgeplatzt. Und auch beim Schwimmen fehlt noch die richtige Technik, so das der Umstieg auf den Triathlon wohl nichts mehr wird. So sieht es also aus. Die Vorbereitung auf Berlin hatte ich mir etwas anders vorgestellt, doch wahrscheinlich habe ich nach Göteborg manchmal etwas überzogen, und meinem Körper die Ruhephasen nicht gegönnt, die er gebraucht hätte...Und was passiert, wenn man das nicht macht, das kennt ihr wohl auch alle aus eigener Erfahrung ;-)
Bis bald, euer Jan. |
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| Deutschland läuft |
30.09.2008 |
Die Läufer haben die Hauptstadt übernommen. Auf den Speisekarten der Restaurants sind nur noch Gerichte wie „Das Schnellmacher-Spagetti-mit-Pilzsoße-Spezilal-Menu“ zu finden, schlanke Gestallten gehen in Tights im KaDeWE einkaufen und dann wird die halbe Stadt gesperrt... klasse, da freut man sich doch, wenn man von sich behaupten kann: ich gehöre dazu, ich bin ein Läufer!
Und dann kommt der große Tag: Weltrekord durch Haile, Deutscher Rekord durch Irina, unsere Männer um Falk Cierpinski und Stefan Koch haben sich in der Spitze auch sehr gut geschlagen und ich wette, dass es nachmittags noch ca. 40.000 weitere Bestzeiten oder zumindest glücklich erschöpfte Menschen gegeben hat.
Ich bin nicht mitgerannt, sondern habe an der Stecke gestanden und angefeuert. Die Plantarsehne lässt immer noch kein Lauftraining zu. Mist. Da kann man schon schlechte Laune bekommen.
Gegen schlechte Laune ist mir aber etwas eingefallen, und so ging es nach dem Lauf direkt zurück nach Bochum und wieder einmal aufs Rennrad. Von Anfang an im roten Bereich. Treten, treten, treten. Weiter, weiter, weiter. Und am Ende: persönlicher Rekord auf meiner Hausstrecke: 2h 10min, wenn das kein Zeichen ist...
Es ist nicht dieselbe Befriedigung wie beim Laufen, aber schön ko ist man trotzdem.
Das Wochenende in Berlin hat wieder für neue Motivation gesorgt, auch weil dort wie fast überall in Deutschland sehr nette Lauffreunde von mir wohnen, mit denen man herrlich
darüber reden kann wie schön es ist wenn einen die eigenen Füße kilometerweit durch die Landschaft tragen, nur um am Ende wieder am Anfang zu sein ;-)
Jetzt freue ich mich auf Köln, Essen, Frankfurt und besonders auf München, denn da bin ich dann zumindest ein Stück auf der Strecke unterwegs.
Bis dahin, und genießt den Laufherbst,
Euer Jan
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| Angeschlagen... |
27.08.2008 |
Ne, quatsch, eigentlich geht es gerade wieder steil bergauf. Nach dem Frust mit der verpassten Peking-Reise sind meine Freundin Heike und ich erstmal in den Urlaub nach Korsika gedüst. Nachdem wir dort eine Woche mit Rucksack und Zelt durch die Berge gewandert sind und uns danach am Strand eine Woche erholt haben, war die Motivation wieder richtig anzugreifen auch zurück. So schnell geklappt hat es mit dem Einstieg ins Training dann aber doch nicht, denn zunächst durfte ich für eine OP ins Krankenhaus. Total schiefe Nasenscheidewand, was dafür sorgt, dass man schlecht Luft bekommt. Das ist für einen Langstreckler natürlich nicht so toll und erklärt auch manchen Aussetzter im Wettkampf, bei dem ich schon nach zwei Runden einen roten Kopf hatte, und dann "rückwärts" lief. OK, Problem erkannt und beseitigt. Ich bin Herrn Dr. Hohenhorst und seinem Team in Wuppertal sehr dankbar, für die schmerzfreie und schnelle Behandlung!!! Schade nur, dass meine Nase sich nicht wie bei Prinzessin Letizia von Spanien auch noch verschönert hat. Aber wer will das schon (siehe letzter Artikel ;-)).
Für die Vorbereitung auf die WM in Berlin stehen noch einige Großprojekte an über die Ihr informiert werdet, sobald es konkretes gibt. Bis dahin, Euer Jan
Ich freue mich, bald wieder laufen zu dürfen :-)
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| Ihr habt es geschafft!!! "Attraktivster Laufathlet 2008" |
15.07.2008 |
So, da haben wir doch etwas, um die Laune ein wenig zu heben: ihr habt es tatsächlich hinbekommen, mich zum "attraktivsten Laufathleten" zu wählen. Die Zeitschrift Runnersworld hatte eine Umfrage gestartet und in der Juli-Ausgabe war jetzt das Ergebnis: 13% für Norman Stadler, 19% für Dean Karnazes, und dank eures Einsatzes 28% für Jan Fitschen. Da haben euch die Redakteure der Runnersworld wohl klar unterschätzt: "ein wenig überraschend, aber mit klarer Mehrheit kürten 5633 Wähler Jan Fitschen zum Sieger" heißt es im Artikel. Ich habe mich gefreut ;-), und wieder ein großes Dankeschön an Euch
Den Artikel habe ich als Bild in die Bildergalerie gepackt. Ich hoffe er ist lesbar.
Jetzt macht sich wieder die ganze Trainingsgruppe über mich lustig, und ich stelle mich stundenlang vor den Spiegel ;-)
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| Ausgeträumt.... |
15.07.2008 |
...und tschüß, das war's mit der Bahnsaison. Die Olympischen Spiele finden ohne mich statt. Mist!!!
Zunächst habe ich die Achillessehnenprobleme ja noch ganz gut in den Griff bekommen, doch durch die Fehlbelastung hat sich daraufhin die Plantarsehne rechts unterm Fuß entzündet. Tja, lange hatte ich noch Hoffnung, dass auch das schnell wieder heilt, doch ich kann leider noch immer nicht schmerzfrei laufen, und daher wird es mit dem Rennen in Heusden nichts. Seit drei Wochen mache ich nun nur Aqua-Jogging, und damit ist eine 13:21min nicht drin...
Auf der einen Seite ist die Enttäuschung natürlich riesig groß, und nun hänge ich ganz schön durch, doch jetzt muss ich dem Körper ein wenig Ruhe gönnen, und mache erstmal Urlaub. Danach geht es dann recht früh mit dem Aufbau für die WM in Berlin wieder los. Sich neue Ziele zu stecken ist ja immer recht einfach.
Für eure aufmunternden Worte danke ich euch ganz herzlich. Viele mails, sms und Tagebucheinträge haben mich in den letzten Tagen immer wieder aufgebaut, und auch wenn Ihr nun wahrscheinlich fast genauso enttäuscht seid wie ich, so
ist die Beste Methode um wieder bessere Laune zu haben wohl einfach, noch einmal an die EM 2006 zu denken. So mache ich das auf jeden Fall ;-)
Bis bald,
Euer Jan |
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| DM in Nürnberg |
03.07.2008 |
| Puhhh, das war ein ganz schönes Chaos in den letzten Tagen. Jetzt fühle ich mich aber soweit wieder ganz gut, und bin bei der DM am Start. Sonntag 16:45 Uhr. Natürlich hoffe ich zu gewinnen, doch um in Topform zu sein, brauche ich noch zwei Wochen ;-)
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| Sendepause... |
26.06.2008 |
Tja, auch bei mir ein kurzer Bild und Tonausfall. Nach dem letzten Rennen vor drei Wochen hatte ich doch ziemlich die Lust am Laufen verloren. Totalausfall und trotzdem durchgequält. In Neerpelt hatte ich nen ganz schwarzen Tag.
Jetzt lief es zuletzt im Training wieder richtig gut, doch trotzdem ist es fraglich, ob ich noch einen Angriff auf die 5000m Norm unternehmen darf.
Die Geschichte dazu ist etwas verwirrend, aber trotzdem kommt hier ein Erklärungsversuch: Nach der Erfahrung aus dem letzten Jahr, wo ich erst in letzter Minute auf den WM-Zug aufspringen konnte, sollte auch in diesem Jahr der Wettkampf in Heusden, der zwei Wochen nach den Deutschen Meisterschaften stattfindet, die letzte Chance sein. Die Aussage von Seiten des DLV dazu war, das es diese Chance geben sollte, sofern denn bis zur DM die Quali knapp verpasst worden sei. In Stanford bin ich schneller gewesen als in Göteborg, habe eine neue Bestzeit aufgestellt, und bin deutlich unter der B-Norm des IOC geblieben. Für mich war das ein eindeutiger Leistungsnachweis und so habe ich mich auf das Rennen in Heusden eingestellt. Wie Ihr ja wisst, möchte ich jedoch lieber über 10 000m in Beijing an den Start gehen, daher auch der zweite Versuch in Neerpelt. Nachdem ich mich da durchgequält hatte, und danach versuchte, mich wieder zu erholen, kam dann vom DLV die Nachricht: „neee, Jan, das mit Heusden steht noch gar nicht fest. Über 5000m bist du ja noch nicht gestartet, und über 10 000m, das war doch nicht knapp.“
Bitte? Habe ich mich da jetzt verhört?!
Ich war geschockt. Kann es denn, wenn es um eine Olympia-Qualifikation geht, solche Missverständnisse geben?! Und wieso sagt einem so etwas keiner, bevor man sich über volle 25 Runden quält?! Hätte ich das gewusst, hätte ich doch in Neerpelt sofort nach 4 Kilometern die Segel gestrichen, das Rennen beendet und eine Woche später den ersten Angriff über 5000m gestartet! So hätte ich noch deutlich mehr Chancen auf eine Qualifikation gehabt.
Nun wollte ich morgen in Lille starten, doch wie das dann oft so ist: es läuft wieder, also gibt man im Training etwas mehr Schub als nötig, und schon ist die Wade verhärtet. Daher fällt Lille aus, denn in einer Woche sind schon die Deutschen und da will ich fit sein. Bei der Meisterschaft die 13:21,40min zu unterbieten, ist utopisch. Das hat in den letzten 30 Jahren wohl kaum einer geschafft. Da ist Taktik angesagt, und von der Spitze kann diese Zeit keiner.
Ob es danach noch einen Versuch gibt, ist noch unklar, doch ich hoffe, dass der Deutsche Olympische Sportbund ein Einsehen hat, und mir diese Chance noch einräumt.
Klar, wenn man schneller läuft, kann man sich den Stress sparen, doch glaubt mir: das habe ich versucht ;-)
Es hat schon seinen Grund, dass auf den Strecken von 100m bis Marathon nur zwei deutsche Läufer ihre Norm geschafft haben...
Es würde mich sehr freuen, wenn es noch klappt, und in Heusden laufe ich auf jeden Fall richtig schnell. Wäre nur schade, wenn das ein paar Tage zu spät sein sollte...
Bis denn,
Euer Jan
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| Dalai Lama, ThomasD und Briar-Show, oder auch: die letzte Chance |
27.05.2008 |
Nun sind seit dem Rennen in Stanford schon drei Wochen vergangen, und die Beine sind wieder einigermaßen locker. Zwichenzeitlich habe ich auch mal Zeit gefunden, ein paar andere spannende Sachen auszuprobieren, als immer nur durch den Wald oder um die Tartanbahn zu Rennen: der Dalai Lama war in Bochum, und wir durften ihm die Hand schütteln. Dann hat mein „Mentaltrainer“ Pablo (vielleicht erinnert ihr euch, das ist der Wuschel-Hund, mit dem ich vor zwei Jahren um die Finnenbahn gerannt bin) an einer Briar-Show teilgenommen, und ich durfte eine Siegerehrung machen ;-), und schließlich hat mein Sponsor Nike mich in die Eifel geschickt, wo ich mit ThomasD von den Fantastischen Vieren über Musik und Laufen gequatscht habe.
Letzten Samstag war dann aber wieder rennen angesagt. 3000m in Rehlingen. Der letzte Test vor der letzten Chance auf die 10.000m Norm. Einmal dem Körper zeigen, was es heißt, wenn die Beine nicht mehr vorwärts wollen, und man sie trotzdem immer weiter treibt. Ganz zufrieden bin ich mit der Zeit von 7:59,19 min nicht, und auch einen etwas besseren Platz als den vierten hätte ich vermutlich erreichen können, doch seit Stanford haben wir keine schnelleren Läufe mehr in diesem Geschwindigkeitsbereich gemacht, und in Neerpelt darf ich dann zum Glück auch etwas langsamer laufen. Wenn auch dreimal so weit...
Da ist jetzt am Samstag, den 31., die letze Chance, um die Norm zu schaffen. Die B-Norm des IOC habe ich ja schon geknackt, doch das wird unserem nationalen Komitee als Beweis für eine gute Form wohl nicht reichen. Mist. Daher gilt es jetzt: Daumen drücken.
Wenn das nichts wird, wird Deutschland, nach der Absage von Andre Pollmächer, bei den Olympischen Spielen im 10.000m Lauf der Männer nicht vertreten sein, und das wäre extrem sch...!!!
Bis denn, Jan.
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| Sch...neue Bestzeit... |
09.05.2008 |
| ...und es reicht trotzdem nicht. 28:02 min. 8s schneller als in Göteborg und immer noch zu langsam. So ein verdammter Mist...die letzten 2km ging nix mehr. Sorry,so viele sms, e-mails und Gästebucheinträge wie in den letzten Tagen habe ich selten bekommen...vielen Dank dafür. Ich verspreche Euch, mich nochmal richtig zu quälen, und in 4 Wochen wieder anzugreifen!!! Bis bald,Euer Jan |
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| Ach ja.... |
02.05.2008 |
| ...bevor ich wieder nur Geschichten erzähle, hier noch ein paar Infos für diejenigen unter euch, die etwas damit anfangen können: die letzte richtig harte Einheit habe ich am zweiten Tag nach der Höhe, also Mittwoch, 12 Tage vor dem großen Rennen gemacht. 6x1000m, Schnitt 2:41 min. Danach war ich platt, aber happy. Dann nochmal letzten Samstag: 3x(2000,1000)m etwa 3 min/km und letzten Dienstag den Abschluss, mit einer schnellen 400, 2000, 500 und 200. Dazwischen lockere Dauerläufe und das wars. Die Form stimmt also, und das müssen die Beine und der Kopf dann am Sonntag auch kapiert haben...
Daumen drücken!!!
Euer Jan |
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| Durch die Wüste und den Dschungel nach Kalifornien |
02.05.2008 |
Uahhhhh, es wird ernst: Sonntag geht die Quälerei so richtig los. Jeder der behauptet, dass Wettkämpfe Spaß machen, der rennt entweder keine Langstrecke, oder er erzählt quatsch.
So richtig schön ist es doch erst wenn es vorbei ist, und man richtig gut war…und genau da freue ich mich drauf!!!
Doch nun erstmal wie versprochen ein kurzer Gruß aus Portland in Oregon. Da meine Wettkämpfe, die ich direkt nach einem Höhentrainingslager bestritten habe bislang immer ziemlich in die Hose gegangen sind, sind Bundestrainer Detlef Uhlemann und ich noch für 12 Tage nach Oregon gedüst, wo wir in einem Athletenhaus meines Ausrüsters Nike untergekommen sind. Australier, Amerikaner, ein Läufer aus Uganda, und nun auch wir, wohnen hier gemeinsam unter einem Dach und träumen den Traum vom prefekten Rennen.
Am ersten Tag in Portland wären wir am liebsten direkt zurück nach Flagstaff geflogen, denn hier hat es den ganzen Tag in strömen geregnet. Das kommt anscheinend häufiger vor, was man auch deutlich an den Urwäldern sehen kann.
Das Wetter wurde wieder besser, doch dann kams: eine Erkältungswelle schwappte durch die ganze Trainingsgruppe und ich wurde richtig panisch. Jetzt ein Schnupfen, und die ganze Olympiasaison wäre in Gefahr, denn wenn der Körper einen Infekt hat, kann das Wochen dauern, bis man wieder leistungsfähig ist, und das Quali-Rennen am Sonntag wäre im wahrsten Sinne des Wortes gelaufen. Das habe ich in den letzten Jahren viel zu oft mitgemacht…
Zum Glück ist nichts passiert, und die kranke Australierin musste ausziehen. Klingt gemein, doch das Risiko war für alle anderen zu groß.
Trainiert haben wir nun auf der Bahn des Nike-Hauptsitzes. Ich habe schon in Kenia mit Kühen auf der Sandbahn, in Südafrika auf einer Grasbahn, und natürlich im schönen Wattenscheid viel Schweiß vergossen, doch eine Tartanbahn so wie hier, wo in der Mitte ein ganzer Wald steht, dass war neu.
Samstag geht der Flieger nach San Francisco und am Sonntag geht die Post ab, da wird sich zeigen, ob die vielen Stunden Schinderei sich gelohnt haben. 25 Runden, 10 Kilometer, 27:49 min sind das Ziel und wären das Ticket zu den Olympischen Spielen…
Tschüß, Euer Jan.
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| Physio-Terrorist und Grillabend auf Bild.de |
21.04.2008 |
bild.de hat meinen neusten Artikel online. Hier soweit der Bericht. Bilder und zwei Filme gibt es wie immer unter dem Link:
"1000 Kilometer und wenig Pause
Sechs Wochen sind wir nun schon hier und haben die Laufschuhe aufs Gründlichste belastet: tausend Kilometer, nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß! Über die Waldwege, auf der Straße und auf der blauen Tartanbahn, soweit die Füße tragen. Das Equipment hält bestens. High-Tech-Schuhe eben.
Trotzdem, manchmal hat man gar keine Lust mehr aufzustehen, sondern will einfach nur einen Tag im Bett bleiben, oder dem Fernseher huldigen. Doch dann locken einen der Gedanke an die Olympia-Qualifikation und der strahlende Sonnenschein aus dem Haus, und wenn man erstmal losgerannt ist, so macht das Laufen wieder riesig Spaß.
Die Zeit hier in Flagstaff neigt sich dem Ende zu, insgesamt bin ich sehr zufrieden, auch wenn der Weg nach Peking noch weit ist. Um zwanzig Sekunden muss ich meine Bestzeit, mit der ich in Göteborg Europameister geworden bin, steigern, nur um dabei sein zu dürfen. Total verrückt.
Im letzten Jahr war bei der Weltmeisterschaft überhaupt kein Europäer am Start, weil die Qualifikationszeit zu hoch war und dieses Jahr wird es genauso hart.
Also: voller Einsatz, Kilometer bolzen, immer ein wenig mehr trainieren, als der Trainingsplan vorschreibt und dann aber auf den Körper hören, wenn er mal nach einer Pause schreit. Wie diese Pause aussieht, könnt ihr auch im neusten Film sehen. Barbecue mit Tanzeinlage von Mocki und unserem Trainer Tono und eine entspannende Massage von Achim.
Die nächsten News kommen dann aus Oregon,
Jan Fitschen "
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| Der letzte Tag... |
21.04.2008 |
…in Flagstaff. Es war wieder super hier. Bis auf zwei Tage mit Schneefall nur Sonne, fast immer warm genug für’s Training im T-Shirt und richtig gute Einheiten. In der gesammten Zeit hatte ich nur drei Ausfälle, wo mal gar nichts ging und das Training nach dem Einlaufen auch schnell wieder beendet war. Eine sehr gute Quote, denn als wir vor der Abreise nach Arizona am 11.3. das erste mal den Trainingsplan von Tono gesehen haben, wurde schnell klar, dass es so richtig zur Sache gehen würde. Die Intensitäten der drei harten Belastungen pro Woche waren sehr hoch, und trotzdem haben wir es geschafft, auch die dazwischen liegenden Dauerläufe auf ein gutes Niveau zu bringen. Da ging das Tempo auf den letzten Kilometern schon recht oft gegen 3:20. Das ist bei mir immer ein sehr gutes Zeichen.
In der letzten Woche bin ich noch auf 190 km gekommen, aber die 200 waren während der gesamten Zeit doch nicht drin. Mein doofer Bruder Uwe meint, ich dürfte die Stunde auf dem Fahrrad-Ergometer nicht in Laufkilometer umrechnen. Der Blödmann, denn sonst hätte es mit den 200 geklappt ;-).
Morgen früh geht es dann nach Oregon, zum Nike Headquarter, denn bislang hat es bei mir mit Wettkämpfen, bei denen ich direkt aus der Höhe angereist bin, nicht so doll hingehauen. Daher werden die nun beginnenden, etwas ruhigeren Tage, in Beaverton verbracht, wohin mich auch unser Langstrecken-Bundestrainer Detlef Uhlemann begleitet.
Von dort geht es am 3.5. dann nach Stanford in Californien. Bin heiß auf das Rennen. Eine große Chance die 10 000m mal richtig schnell zu rennen und das Olympia-Ticket etwas früher zu Buchen.
In den letzten zehn Jahren ging mir dieses „schaff ich die Quali, oder schaff ich sie nicht?!“ schon sehr auf die Nerven. Da kann man nichts planen: kein Trainingslager, keine Aufbauwettkämpfe, kein einziges Wochenende im ganzen Sommer. Geklappt hat das bisher eigentlich nur einmal: 2006. Da waren die Nomen für Göteborg sehr fair…
Letzte Grüße aus den Bergen, euer Jan.
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| Euer Beitrag zur Olympia-Quali!!! |
20.04.2008 |
OK, wer hilft noch mal mit, und tritt mir kräftig in den Hintern?! Die Bestzeit aus Göteborg muss mal locker um 20s unterboten werden, damit es mit Peking klappt. Dabei könnt ihr mich unterstützen: „Runnersworld“ macht eine interessante Umfrage und auch wenn meine Trainingskollegen, die mich hier seit sechs Wochen im grauen Jogging-Schlabber-Anzug ertragen müssen, sicher anderer Meinung sind, so vertraue ich doch darauf, dass ihr unter dem folgenden Link das richtige Kreuzchen macht ;-) >br>
Ich würde mich auf jeden Fall über ein gutes Ergebnis bei der Abstimmung freuen und dann noch viel schneller die 25 Runden in Stanford absolvieren. Bis bald, ich gehe jetzt erstmal zur Pediküre, euer Jan
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| Unser Trainer Tono Kirschbaum. |
15.04.2008 |
Nun ist er endlich auch angekommen. Natürlich erstmal ohne Koffer, so wie das hier üblich ist. Schluss mit Lustig für die Athleten des TV Wattenscheid.
Aus unserem Verein sind von den ursprünglich vier Läufern nur noch drei übrig geblieben. Alex, mit dem ich das sonst das komplette Pensum gemeinsam absolviere, ist schon wieder in Bochum. Angehender Ermüdungsbruch. Sch…Manchmal ist der Sport richtig ätzend. Wenn man die Belastungen nicht immer im Grenzbereich ansiedelt, kommt man auch nicht nach vorne. Das Risiko ist immer da, und man hofft, dass man gesund und fit durchkommt. Bei Alex hat das nicht geklappt. Da können wir mitfühlen, denn ähnliche Situationen hatten wir alle schon.
Nun aber zu Tono, unserem Coach. Ein harter Hund, wie ihr dem Video (bald bei bild.de) entnehmen könnt. Ne, im Ernst. Tono ist immer für einen Spaß zu haben und kennt sich verdammt gut aus. Er braucht uns nur beim Training zuzusehen, und dann heißt es entweder: “reiß dich gefälligst zusammen!“ oder „lass gut sein, hat keinen Zweck heute.“
Gut dass wir den Knaben haben. Es gibt einfach mehr Sicherheit, wenn er an der Bahn steht.
Manchmal redet er auch ne Menge quatsch, doch nach 11 Jahren intensiver Zusammenarbeit kommen wir beide damit gut klar ;-)
Bei dem Bahntraining sieht man auch gut, warum uns das gemeinsame Training schneller macht. Da sind nicht nur die Jungs aus dem eigenen Verein dabei, sondern auch schon mal Fili aus Tübingen, oder Phil, Dani oder Jeroem aus der Schweiz. Und da jeder immer erster sein will, trainiert man doch härter als alleine.
Tschüß, Euer
Jan
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| Flagstaff-TV |
11.04.2008 |
Übers Laufen und Training erzähle ich ja generell sehr gerne, doch auf englisch muss ich das ganze wohl noch üben, denn von dem halbstündigen Gespräch auf der Tartanbahn der Northern Arizona University (NAU) ist nicht sehr viel übrig geblieben. ;-) Aber seht selbst, was Pieter Desment aus Belgien und ich zu sagen haben:
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| Trainingsaltag und neuer Film auf bild.de |
08.04.2008 |
Hallo Sportsfreunde, wenn ich mir die letzten Berichte und Bilder so ansehe, so befürchte ich ihr denkt jetzt alle, wir würden hier nur wandern und uns die Gegend ansehen. Das ist so natürlich nicht ganz richtig. Daher erzähle ich euch nun etwas über eine typische Woche hier.
Wir trainieren bis auf Sonntags zweimal am Tag. Dreimal pro Woche sind sehr harte Belastungen auf dem Programm: Tempoläufe verschiedener Länge wie z.B. die 6x2000m mit 2 Minuten Pause, oder der gefürchtete Tempodauerlauf. 16 Kilometer, volle Möhre, immer den Puls am Anschlag. Die Dinger sind total hart und wenn man das vormittags hinter sich gebracht hat, gibt es nur noch kurz was zu essen, und dann fällt man total k.o. ins Bett.
Nach dem Mittagsschlaf gibt es dann noch eine ruhigere Einheit: 10 km in moderatem Tempo (für alle Läufer unter euch: 4:20 min/km).
Ist schon erstaunlich, wie man die Zeit rumbekommt, indem man nur läuft, isst und schläft. O.k. ab und an müssen wir natürlich den Kühlschrank füllen, kochen, oder ich schreibe mal einen kleinen Artikel für euch, doch sonst… da geht nicht mehr viel, wenn der ganze Körper permanent nach Ruhe schreit.
Wenn ich euch also von tollen Wanderungen und vom Schlittenfahren berichte, so könnt ihr sicher sein, die Highlights mit zu erleben.
Die letzte Trainingswoche lief sehr gut. Drei harte Einheiten, immer etwas schneller als geplant, und auch dazwischen hatten die Dauerläufe ein sehr gutes Niveau. Heute musste ich dafür allerdings ein Training abbrechen, da die Beine nicht so wollten wie der Kopf. Schöner Mist, doch auch das gehört leider immer wieder dazu. Es ist einfach immer eine Gradwanderung. Nun also morgen ruhig gehen lassen und dann am Donnerstag der profilierte Tempodauerlauf.
Bis denn, Euer Jan
Die Bild-Kollegen haben die Filme von der Grand Canyon-Wanderung zusammen geschnitten. Schaut mal rein.
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| Ostereier im Grand Canyon |
27.03.2008 |
Zwei Wochen sind geschafft, das Training läuft gut und die erste richtig große Wanderung haben wir am Ostersonntag unternommen. 7 ½ Stunden durch den Grand Canyon.
Oben war es rattenkalt und nach einer halben Stunde waren die Hände blau gefroren, doch als wir dann nach 3 Stunden am Sandstrand des Colorado standen ging es uns einfach nur richtig gut.
Und was war das für eine Freude, als wir feststellten, dass uns der Osterhase mitten im Canyon ein kleines Nestchen versteckt hatte. Sensationell! Unsere Schweizer Freunde, Phill und Dani, sind immer wieder für eine Überraschung gut. So haben wir dann eine Stunde lang am Strand verbracht und Ostereier gegessen, bevor es an den Aufstieg ging. 1300 Höhenmeter. Als uns dann jedoch jemand überholte, war es mit dem gemütlichen Teil auch schnell vorbei, denn das geht ja nun mal gar nicht. Von da an wurde der Großteil der Canyonwand im Laufschritt erklommen und abends waren wir entsprechend platt.
Jetzt geht es munter weiter und der Muskelkater lässt so langsam nach.
Heute morgen waren wir um acht Uhr beim „Lauftreff“ der hiesigen Läufer und da waren mal locker fünf Nationen versammelt: Kanada, USA, Finnland, England und natürlich wir.
Nach 30 Kilometern war ich froh, dass ein großer Frühstücks-Bagel auf mich wartete.
Gleich gibt es ein kleines Stück Kuchen im Macy’s also bis später, Euer Jan.
Ach ja, auf bild.de sind schon Filme vom Training und unserer ersten Wanderung. Die vom Canyon folgen dann bald.
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| Flagstaff 08 |
20.03.2008 |
Unser Uni-Städtchen im Wilden Westen hat uns wieder: teilweise noch schneebedeckte Trails, Sonne satt, dann ein plötzlicher Schneesturm. Alles schon dabei gewesen in den ersten sieben Tagen. Wie gewohnt lassen wir es anfangs etwas ruhiger angehen. Daher auch die Wanderung am sunset crater, von der ich euch ein paar Bilder auf diese Seite gestellt habe. Das war richtig klasse. Die Landschaft hier ist immer wieder atemberaubend und wenn man dann mit einer lustigen Gruppe durch die Gegend turnt, ist das Training das reine Vergnügen.
Zur Zeit befinden sich hier 40 Läufer aus Deutschland, und wir als Wattenscheider sind mit Thorben Grothaus, Christoph Lohse, Alex Lubina und mir auch schon ein größeres Team als sonst. Da gab es doch Jahre, in denen Alex und ich hier nur zu zweit rumgerannt sind. Diesmal ist deutlich mehr los, in allen Belangen…
Gestern sind uns beim Dauerlauf schon wieder einige Elche und Füchse über den Weg gelaufen, und sogar das US-Wappentier, der Weißkopfseeadler, hat uns schon beobachtet.
Die ersten Tempoläufe (6x2000m) und der Feldtest (4x3000m) waren gut und gleich geht es los zur zweiten Einheit des Tages, einem 12km Dauerlauf. Da es heute richtig warm ist, hoffe ich die Erdmännchen beobachten zu können. Die schimpfen uns immer aus, wenn wir vorbeilaufen ;-)
Bis bald, Jan.
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| Olympia-Tagebuch auf Bild.de |
06.03.2008 |
Noch mehr online!!!! Welcher Läufer erzählt nicht gerne stundenlang über sein Lieblingshobby!?! Ich kenne keinen. Aber welcher Läufer bekommt die Chance, diese Geschichten auch so zu erzählen, das ihr alle zuhören könnt?! Tja, ratet mal... ;-) Bild.de und die modernen Medien machen es möglich. Berichte, Fotos, und Videos vom ganz normalen Trainingschaos und der Vorbereitung auf ein Rennen im "Reich der Mitte". Oder auf zwei?! Ab jetzt sind das Video-Handy und damit ihr überall mit dabei. Ob im wünderschönen Wattenscheid, an der malerischen Ruhr-Universität (da erstmal nur aus der Ferne), im verschneiten Arizona, oder im Schokoladenland, der Schweiz. Ihr seid eingeladen, uns über die Schulter zu schauen. Tempoläufe, Trainingslagerkoller, alles was so passiert, wenn man versucht sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren... Die ersten Berichte sind schon online. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ansehen, und wenn ihr Ideen fürs Drehbuch habt, schreibt mir einfach was ins Gästebuch. Bis denn, euer Jan.
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| Interview bei rbb |
05.03.2008 |
Unter dem link findet ihr ein prima Interview, dass Herr Schwarz für Radio Berlin/Brandenburg im Rahmen des Hallenmeetings in Leipzig mit mir geführt hat. Der Knabe hatte mal echt Ahnung und hat sehr gute Fragen gestellt. Ein klasse Gespräch
Zitat der Seite:
Aus dem Mitläufer im Hintergrund ist längst der Vorzeigeathlet Jan Fitschen geworden. Denn der 10.000-m-Europameister gehört zu den wenigen deutschen Läufern, die bei Olympia zumindest Endlaufchancen besitzen.
Mit einem frischen, eloquenten Jan Fitschen spricht Thomas Schwarz."
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| Geschafft!!!! |
05.03.2008 |
Das wars!! Gestern war die letzte Prüfung und nun bin ich Diplom Physiker. Puhh, das ist mal ein echt gutes Gefühl. Es hat auch ganz schön lange gedauert, und wenn ich so an die ersten Semester zurück denke, da hätte ich das Studium fast geschmissen. Neu in Bochum an der Uni, wo alle besser waren als ich und neu in Wattenscheid im Verein, wo mir auch alle davon gerannt sind. Das war verdammt zäh...
Aber es war im Studium genau wie beim Sport. Mit dem richtigen Einsatz an der richtigen Stelle, kann man einiges erreichen und kommt schließlich doch glücklich ins Ziel. Auch wenn es manchmal etwas länger dauert und man ein paar Umwege akzeptieren muss.
Jetzt starte ich endlich voll durch Richtung Olympia-Qualifikation. In einer Wochesind wir (Christoph Loose, Thorben Grothaus, Alex Lubina und ich) schon auf 7000 Fuß im schönen Arizona, und da ist noch einiges zu organisieren. Irgendwie bin ich da bislang nicht dazu gekommen ;-)
Bis denn, euer völlig erleichterter Jan.
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| Deutscher Hallenmeister.... |
24.02.2008 |
...Sonntag morgen, seit 4 Uhr kann ich nicht mehr schlafen. Total aufgekratzt, zum Umfallen Müde, doch einschlafen ist nicht mehr drin. Habe mich schon zwei Stunden von der einen auf die andere Seite gewälzt, um noch wieder einzuschlummern. Keine Chance. Statt dessen habe ich hier in der Lobby des Hotels eine Computer entdeckt, und warte auf das Frühstück Zum 7. mal in Folge dt. Hallenmeister, und das nach dieser Saison. Bin total happy. Vor zwei Wochen hätte ich fast die Hallensaison beendet, doch es zeigt sich immer wieder: Aufgeben gilt nicht!!! Und nun gestern: ein Rennen, wie ich es mir gewünscht habe. Relativ flott, und dann einen schönen 600m Endspurt. Total klasse. Und endlich haben die Beine auch wieder kapiert, um was es geht, und mussten nicht bei jedem Schritt nach vorn gezwungen werden. Bin fix und fertig, aber glücklich.
Das Team von leichtathletik.de hat auch schon ein paar Videos, unter Anderem unsere letzten 3 Runden, zum Anschauen ins Netz gestellt. Viel Spaß damit, euer Jan.
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| Es geht aufwärts, oder auch: fast geschafft!!! |
18.02.2008 |
Tja, das war bislang wieder eine Hallensaison mit Höhen und Tiefen. Der Einstand über 1500m war soweit ganz gut, doch was dann in Stuttgart und Düsseldorf über 3000m passiert ist....nur Kampf, und mit Laufen hatte das nun gar nichts zu tun.
Bei mir stand eigentlich immer der Sport ganz weit vorne in der Prioritätenliste, doch in den letzten Monaten hatte sich das doch ein wenig Richtung Studium verschoben, und dafür gab es dann auf der Tartanbahn die Quittung. Wenn man im Sport richtig gut sein will, muss man die Sache auch entsprechend angehen, und das werde ich nun auch wieder machen, denn:
am Dienstag habe ich die Diplomarbeit abgegeben!!!!!
Uff, da ist mir schon ein Stein vom Herzen gefallen, und meiner Mutti auch, denn das hat doch etwas länger gedauert ;-)
Und nun steht nur noch eine mündliche Prüfung zwischen dem Waldläufer und dem Diplom-Physiker, und die wird vor Flagstaff auch abgehakt.
Wie befreiend die Abgabe war, habe ich schon in Leipzig gemerkt. Da bin ich am Sonntag wieder 1500m gelaufen und die Erwartungen waren alles andere als hoch, denn wir hatten schon überlegt, die Hallensaison zu beenden. Von den 3:45 min war ich dann jedoch sehr angenehm überrascht, und es hat sich auch endlich wieder nach Laufen angefühlt. Herrlich!
Nun werden wir morgen entscheiden, ob ich bei den Deutschen Meisterschaften antrete.
Ach, für alle, die es ganz genau wissen möchten:“Absorptionsspektroskopie an deuteriertem Ethan“ ist nun, neben Laufen, mein Lieblingsthema. Ich stelle euch die Arbeit hier demnächst zum Download zur Verfügung, falls ihr schon immer wissen wolltet, wo C2D6 seine Rotations-Vibrationsübergänge hat, oder falls ihr einfach mal nicht einschlafen könnt.
Bis bald, euer Jan
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| Die Hallensaison |
27.01.2008 |
Die Hallensaison hat begonnen und am Samstag durfte ich mich daher in Dortmund mit den Mittelstrecklern duellieren. Für den Anfang war das schon ganz in Ordnung, und auch wenn da einer komplett respektlos auf der Zielgeraden noch an mir vorbeisprinten wollte. Trotzdem habe ich doch einen kleine Vorsprung retten können. 3:49min über 1500m, das war soweit ein schöner Einstieg. Gut, dass meine Vereinskollegen über 3000m gestartet sind ;-)
Nun geht es ab nach Stuttgart (3000m), wo ich am Samstag starte, dann am 8.2. nach Düsseldorf (3000m) und um den letzten Kick für die DM in Sindelfingen zu bekommen, renne ich am 17.2. noch in Leipzig die 1500m.
Freue mich auf ein paar spannende Rennen, denn die 200m Runden in der Halle sind einfach viel schöner, als diese ewig langen draußen ;-)
Bis denn, Jan.
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| Trainingslager Spanien |
19.01.2008 |
Zwei Wochen der Kälte und dem Regen in Deutschland entfliehen, und in Chiclana an der spanischen Südküste durch die Pinienwälder rennen….manchmal wird man für den ständigen Einsatz, ohne auch nur ein einziges freies Wochenende, sehr schön entschädigt.
Doch selbst dort: da hatte ich nur mal eine Woche nen leichten Schnupfen, und schon war die Stimmung im Keller. Ziemlich dämlich, denn das passiert mir ja nicht zum ersten Mal, und ich weiß ganz genau, dass es nach 10 Tagen wieder ab geht, doch wenn alle anderen happy vom Training zurückkommen und man selber nur joggen war…das ist totaler Mist!!!
Neee, insgesamt war’s sehr schön. Eine Gruppe von 40 Läufern, die meisten aus Deutschland, doch auch aus der Schweiz und Österreich hatten wir Verstärkung. Und das Schlimmste: da hat doch tatsächlich der Phil Bandi aus der Schweiz die Trainingslager-Gesamtwertung gewonnen. Uahhhh, das darf nun wirklich nicht passieren. Aber was soll’s, wir sind auch selber Schuld, denn Phil war schon im letzten Jahr mit uns auf Texel und das hat ihn natürlich weit nach vorne gebracht ;-)
Und genau diese starke Trainingsgruppe ist es ja auch, die einen letztendlich schneller macht.
Wetter gut, allgemeine Stimmung auch, und als ich dann zum Ende wieder mitknallen konnte (u.a.12x500m in 83s mit 90s Trab-Pause), schien auch bei mir die Sonne strahlend schön…
Nun geht es bald ab in die Hallensaison und da wird sich dann schon mal zeigen, wie ich in der Olympia-Planung vorwärts komme.
Und nur, damit ihr’s wisst, heute morgen bin ich beim Training klitschnass geworden, genau wie ihr, wenn ihr euch denn auch rausgequält habt ;-)
Bis bald, und schöne Spanien-Fotos, die Steffen Uliczka für euch geschossen hat, findet ihr unter “Bilder“.
Euer Jan
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| Silvesterlauf in Trier |
02.01.2008 |
Partyyyyyyy!!!! Stimmung pur, tonnenweise Konfetti, und jede Menge schnelle und auch nicht ganz so schnelle Läufer. Bei mir waren wohl noch zu viele Kenia-Kilometer in den Beinen, oder die Anfangsgeschwindigkeit war noch zu hoch. Mehr als ein siebter Platz, hinter ne Menge Afrikanern, aber auch hinter Sander Schuttgens und Arne Gabius, war nicht drin, und das hat mich schon ganz schön geärgert. Ist aber nicht so schlimm, da es in Trier einfach mehr darum geht, die Atmosphäre zu genießen und das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Das haben wir auch ausgiebig getan, und spätestens beim Feuerwerk war der Ärger über das nicht ganz überzeugende Resultat schon wieder vergessen. Bilder findet ihr auch schon auf meiner Seite oder unter : www.fotolauf.de und ab morgen rennen wir mit dem halben DLV-Laufteam durch die schönen Dünen an der spanischen Costa del luz. Bis dahin, euer Jan.
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| Kenia 2007, das Leben, die Läufer und die Löwen |
21.12.2007 |
Was für ein Land: zugegeben, unsere Eindrücke beschränken sich auf ein kleines Nest irgendwo im Nirgendwo, doch die dort gesamelten Erfahrungen sind schon etwas ganz besonderes. So viel Feundlichkeit, solch eine offene Art der Menschen...wer bei uns glaubt, aus irgendwelchen Gründen schlechte Laune haben zu müssen, der sollte da einfach mal vorbei schauen und sehen, wie man wirklich mit wenig zufrieden und glücklich sein kann!
Ruben und ich sind restlos begeistert. Das Training lief gut und in den 3 ½ Wochen sind so 550 km auf den Sandpisten zusammen gekommen, die Laufschuhe haben eine schöne rote Färbung und zum Ende der Tour haben wir uns eine 1-Tages-Safari gegönnt.
Die Läufe gingen vorbei an Maisfeldern und Lehmhütten, ständig bergauf und bergab, und wenn man dann gerade so richtig fertig war und über den von vorbei brausenden Autos aufgewirbelten Staub schimpfte, wurde man durch kleine Kinder und: „Mizungo, how are you, how are you?!“ aufgemuntert. Bis man die dann in 200m Entfernung in irgendeinem Feld entdeckt hatte, und sich ein Winken abgerungen hatte, war die Schwächephase auch schon wieder vorbei.
Die Tempoläufe, die ich zwischendurch mit den Kenianern machen wollte, haben deutlich aufgezeigt, wieviel Arbeit noch vor mir liegt. Von den 8x1200m die geplant waren, konnte ich nur 2 mitrennen und danach staunend am Rand sitzen. Die Gruppe besteht aus 10 Athlethen, gestartet wird dann aber mit 25, da einfach ein paar anderde noch mitmachen. Es wird losgerannt, als ginge es ums nackte Überleben (was es wohl auch manchmal tut), und dann hört einer nach dem anderden auf, so dass zum Schluss nur noch 3 um die Bahn fegen. Zu diesen dreien gehörte ich dann wie gesagt nicht ;-)
Auf jeden Fall eine Erfahrung, wenn auch keine schöne...
Ruben und ich haben uns aber von solchen Sachen nicht abschrecken lassen, und unseren Plan gut durchgezogen.
Zum Schluss wurden wir dann etwas Müde und die Safari kam genau richtig um das ganze abzurunden. Was für eine Artenvielfalt auf kleinsten Raum, der Nakuru-Nationalpark. Solange wir im Wagen geblieben sind, haben die Tiere sich überhaupt nicht um uns gekümmert und so eine Nashornfamilie direkt am Auto ist schon sehr beindruckend.
Am besten waren allerdings die Löwen ;-)
Aber seht selbst, ich habe euch eine kleine Fotoauswahl in den Galerien unter „Blder“ zuzammengestellt.
Viel Spaß dabei und ich muss jetzt erstmal den Schock verdauen, nach 30 Grad in Nairobi hier mit Schnee begrüßt worden zu sein. Wenn ich dass geschaft habe, geht es zum Silvesterlauf nach Trier. Da geht zum Jahresabschluss wieder richtig die Post ab!!!
Schöne Weihnachtstage wünscht Euch,
Euer Jan.
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| Kenia, die erste Woche. |
02.12.2007 |
Keine Malaria, kein Zusammenstoss mit den Kuehen im Stadion und auch keinerlei Anzeichen fuer Uebertraining. Es lauft!!! Wir haben schon diverse Einladungen zu der ein oder anderen Trainingseinheit bekommen und werden das ab morhe auch annehmen. In der ersten Woche haben wir nur ruhige Dauerlaufe gemacht und immer schoen auf die Pulswerte geachtet. Alles im gruenen Bereich. Wir futtern fleissig Ugali, die hiesige Maispampen-Spezialitaet, denn das ist angeblich eins der Geheimnisse der schnellen Beine. Heute war in Eldoret ein Crosslauf. Irre!!! Mehrere hunderet Laufer allein im Junioren-Rennen....
Mit 170km in der ersten Woche bei mir und 150 bei Ruben sind wir auf dem richtigen Weg. Gut, dass man in Iten wirklich garnichts machen kann, ausser rennen und lernen....
Bis bald, ich will noch ein paar Sandpisten erkunden, Euer Jan. |
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| Kenia, dem Raetsel auf der Spur!!! |
30.11.2007 |
Ein halber Meter Schnee in der Schweiz hat uns ein wenig abgeschreckt, und so sind Ruben Schwarz und ich spontan nach Kenia geduest. Und hier ist vielleicht was los: der Hammer! Die absoluten Obergranaten, einer schneller als der andere und wir schauen uns das genau an und sind dem Geheimniss des Kenianischen Laufwunders auch schon dicht auf den Versen. Wir wohnen in Iten, dem Dorf, in dem alles began. Hier ist die bruehmte Schule, in der Brother O'Colm seid Jahren einen Weltklasselaufer nach dem anderen formt. 2400m ueber dem Meeresspiegel, jede Menge Sandpisten, Training um 6Uhr, um 10 Uhr und um 16Uhr, und staendig bergauf und bergab. Leider gibt es in ganz Iten kein Internet, so dass wir mit dem Matatu (ein Minibus mit Platz fuer 14 Personen, in dem aber 25 Menschen gestapelt werden) bis nach Eldoret fahren muessen, um mit der Welt in Kontakt zu treten. Daher werden die Berichte hier auch sehr sporadisch auftauchen, doch ich notiere alle neuen Erkentnisse fleissig, und wenn wir zurueck sind gibt es jede Menge Fotos und Geschichten. Wer hat schon Kuehe auf dem Sportplatz, den Weihnachtsmann in schwarz und mit Sonnenbrille im Supermarkt, und dann ueberall quitschende Kinder gesehen?
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| AIDA Jogging- und Running-Woche |
19.11.2007 |
...oder: Runners are freaks!!! Ein Leben wie im Schlaraffenland. Super Essen rund um die Uhr, Sonne satt, während zu hause der erste Schnee fällt, und jeden Tag eine neue Herausforderung für die Laufschuhe, und die, die darin stecken.
Das war unsere Laufwoche. Eine Kreuzfahrt von einer Kanarischen Insel zur nächsten, nachts auf hoher See und tagsüber auf den Inseln rennen. Uli Maisch, Mocki und ich waren als „Trainer“ dabei, die Jungs von Bunert haben alles organisiert und ab ging es.
Es waren die verschiedensten Typen dabei. Bernd hat bei jedem Wettkampf Vollgas gegeben, Elke pfiff mir während des Rennens noch ein Liedchen vor, um ihre Lockerheit zu demonstrieren, Ralf hat zusätzlich zum normalen Programm noch jeden Abend Bonusmeilen auf den Laufbändern gesammelt, Silke wollte mir das Tanzen beibringen (hat nicht geklappt ;-)) usw. usw.. Einfach 45 Lauf-freaks!
Eine sehr witzige Truppe, vom Gelegenheitsjogger bis zum sub 2:40h Marathoni, mit der die Reise riesigen Spass gemacht hat.
Alle Teilnehmer und auch die Trainer und Betreuer waren begeistert, denn was gibt es schöneres, als nach einem Tag mit gutem Training zu stimmungsvoller Musik aus dem Hafen in See zu stechen und dabei einen Cocktail zu schlürfen ;-).
Bilder der Tour gibt es hier auf der homepage unter “Bilder“.
Jetzt sind die Planungen für das nächste Trainingslager in vollem Gange, nur ob es Ende der Woche in die Schweiz oder nach Kenia geht, ist noch unklar....
Bis denn, Euer Jan.
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| Ein Weltrekord-Team! |
05.11.2007 |
Eine klasse Team-Leistung!!! Wir hatten uns in zwei Gruppen à sechs Mann aufgeteilt und sind immer abwechselnd je 10 Minuten gerannt, was bei dem Tempo von 3:20 min/km genau 3 km entsprach. Erst das eine Team sechs Stunden lang, dann das andere. Meine Gruppe hatte die leichtere Aufgabe. Von 20 Uhr abens bis 2 Uhr nachts, und dann wieder von 8 Uhr morgens bis um 14 Uhr. Die Nachtschicht mit Ruben Schwarz, Christoph Loose, Hendrik Bollmann, Christian Sperling, Philipp Brouwer und Chef-Organisator Claudius Hoff hat gnadenlos gekämpft. Nachdem sie schon von 14-20 Uhr ordentlich auf dem Laufband abgegangen sind, haben sie mitten in der Nacht, angefeuert von den letzten Kneipenbesuchern, die schwerste Phase souverän gemeistert. Was waren wir erleichtert, als wir völlig verschlafen um sieben Uhr am Sonntag morgen auftauchten und die glücklichen Gesichter sahen: „Wir sind voll auf Kurs Weltrekord!!!“. Spitze. Dann waren wir wieder dran und alles hat gepasst. Carsten Schütz hat sich aus seinem Läufer-Ruhestand heraus wieder durchgekämpft, Christian Güssow, unser Mann von der Reeperbahn hatte sich vom Berlin-Marathon gut erholt, Christian Glatting hat trotz studienbedingter Trainingsausfälle keine Schwäche gezeigt, unser Kieler Sportfreund Steffen Uliczka hat während des Laufens noch gesungen, Alex war locker ohne Ende, und bei mir lief es auch sehr gut.
Eine tolle Sache, die wir mit den vielen Zuschauern zusammen, die uns so sehr geholfen haben, mit einer Sektdusche gefeiert haben.
Super war auch, dass trotz der straken Belastung niemand Muskelprobleme bekommen hat, was wir natürlich unseren Physios um Frank Speyer, aber auch den erstklassigen Laufbändern der Firma Woodway zu verdanken haben. Auch die Sparkasse Bochum, Evonik, Nike und natürlich das Bermuda Dreieck haben uns sehr geholfen.
Und ohne die Kampfrichter, die rund um die Uhr alles offiziell notiert haben, wäre auch nichts aus unserem Guinnes-Buch-Eintrag geworden. 430,21 km in nur 24 Stunden!
Ein herzliches Dankeschön, an alle die sonst noch mitgeholfen haben. Das war spitze!!!
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Fotos gibts auch bald, bis denn, Euer Jan
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| Weltrekord |
04.11.2007 |
...nur soviel: wir haben es geschaft!!!! knapp 9 km mehr, als die bisherigen Rekordinhaber. bin etwas müde und berichte dann morgen ausgiebig ;-)
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| Weltrekord durch Wattenscheid?! |
01.11.2007 |
Bis zum Ende des Jahres keine Wettkämpfe, das gibts doch nicht. Da kommt ja fast Langeweile auf... Aber nicht mit uns!
Unser Wattenscheider Lauf-Team hat großes vor. Wir wollen den Weltrekord. Da gibt es die verrücktesten Sachen und wir haben uns etwas besonders feines ausgesucht. Mit 12 Läufern abwechselnd auf dem Laufband so viele Kilometer abreißen wie möglich. Innerhalb von 24 Stunden wollen wir den bestehenden Rekord von 421 km überbieten. Das wird ganz schön hart, da es eine Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 18 km/h bzw. 3:20 min/km bedeutet. Wir haben uns da etwas vertan, den bei der Planung sind wir noch von einem älteren Rekord ausgegangen, der wesentlich leichter zu schaffen war. Doch der wurde im März von einem amerikanischen Team verbessert, und so wird es für uns sehr eng. Wir freuen uns alle auf das Abenteurer, besonders, da das Laufband mitten im Bochumer Kneipenviertel aufgestellt wird und somit auch für Stimmung gesorgt ist.
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| Ein super Team! |
31.10.2007 |
70 Teams am Start, von Nico Motchebon über Tante Elfriede aus Ichweißnichtwo, alle waren sie da.
Unser Finnenbahn-Team war bärenstark. Wir haben einen gloreichen 25. Platz belegt, Julius hat mit seinen 13 Jahren eine Rekordzeit nach der anderen aufgestellt und sah selbst in der achten Runde immer noch locker aus, und Markus und ich mussten uns ganz schön quälen. Da passte auch die Hauptaussage des diesjährigen Finnenbahnliedes ganz prima:" ganz schön bescheuert, hier mit zu machen, aber im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!!!" Dem ist auch weiter nicht viel hinzuzufügen. Die Nußecken von Markus Schwiegermutter waren sensationell und der Laufnachwuchs in Oelde, wo auch Julius trainiert wird uns in den nächsten Jahren noch viel Freude bereiten. Schön, dass es solch herrlich verrückte Veranstaltungen gibt. Wir als Wattenscheider wollen uns da natürlich auch etwas einfallen lassen. Mehr dazu bald....
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| Die Finnenbahn ruft!!! |
25.10.2007 |
Morgen geht es los. Das Team steht und mit dabei sind Markus(der mit den Nußecken) und Juilius, der mich zum Duel herrausgefordert hat. Wir werden als "Unternehmen Olympia 2020" an den Start gehen, denn dort bin ich dann Tempomacher für Julius und Markus ist unser Ernährungsberater. Wir sind alle sehr gspannt und freuen uns auf viele Runden und das Finnenbahnlied. |
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| Berlin Marathon |
30.09.2007 |
Marathon in Berlin, Weltrekord durch Haile, riesen Stimmung und ich als Hase für Alexander Lubina mit dabei. Das Mega-Event. Bin immer noch total geplättet. Zum einen von den Zuschauermassen und Hailes Leistung, zum anderen aber auch von dem Halbmarathon. Bis zur 21 km Marke konnte ich Alex begleiten, doch auch weil es mit dem zweiten pacemaker Abstimmungsschwierigkeiten gab, waren wir da schon ein wenig zu schnell, und ob es nun daran gelegen hat, oder nicht, Alex hat es nicht gepackt. Man, waren wir enttäuscht. Er hat es absolut drauf, und gut trainiert, doch der Marathon ist und bleibt unberechenbar. Spannend ist die 42,195km Runde aber auf jeden Fall, doch, wie man immer wieder sieht: :"Schmerzen= Streckenlänge zum Quadrat" Übrigends, für alle die gerne mal ein paar Profi-Tips fürs Training hätten: Wir starten gerade wieder "Fitschen sucht". Mehr dazu in Kürze!!!
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| Das Duell! |
24.09.2007 |
| Nicht vergessen: morgen, Dienstag, TV Total schauen und das DLV-BewegungsCamp Duell von Elton und mir anschalten!!! Viel Spaß dabei |
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| Elton und Tübingen |
17.09.2007 |
Da hat mich der Kampf mit Elton offensichtlich zu viele Körner gekostet. Beim Tübimger Stadtlauf gestern war ich total platt. Nur achter geworden und am Berg in der Neckargasse sehr gelitten. Ob sich das Training im Olympiastadion für Elton wenigstens gelohnt hat, seht ihr am Dienstag abend auf Pro Sieben, bei TV Total. Hier nur ganz kurze news, ich gehe jetzt estmal eine Woche wandern.
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| Training mit Elton |
12.09.2007 |
Wer kennt ihn nicht, den chaotischen Ex-Praktikanten von Stefan Raab?! Und was hat der so vor in nächster Zeit? Richtig: verlorene Wette und zur Strafe( eigentlich eine Belohnung ;-)), New York Marathon. Also kommt er auch zum BewegungsCamp und da werde ich ihm ausgiebig von den Leiden eines Langstreckenläufers erzählen, so dass er nur noch mit roher Gewalt an die Startlinie geschleppt werden kann.10 000m sind ja schon sehr hart, aber Marathon... der Arme kann einem fast leid tun. Andererseits, kann es wirklich schlimmer werden als bei S.R.? ;-)
Werde mein Bestes geben, und freue mich darauf zu helfen, einen weiteren Verrückten in die Läufergemeinschaft aufnehmen zu können.
Habe übrigens gerade auf seiner homepage vorbeigeschaut. Er trainiert wirklich schon richtig gut und hat auch ordentlich abgenommen. Es gibt aber nichts, was man nicht noch verbessern könnte, also mach dich auf was gefasst Freundchen!
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| DLV-BewegungsCamp in Berlin |
12.09.2007 |
Jetzt geht die Post ab! Die Bahnsaison ist soweit beendet und daher stehen ein paar Termine in der ganzen Republik an. Zunächst geht es am Freitag nach Berlin zum BewegungsCamp, wo jede Menge Kids und ich uns in diversen Action-Events probieren werden. Besonders gut gefällt mir natürlich: „Feel the Fitschen Pace“, wo man auf einer 20m Strecke versuchen kann, genau die Geschwindigkeit zu rennen, die ich in Göteborg in der letzten Runde drauf hatte. Mit Lichtschranke, Blitzlichtgewitter und allem was dazu gehört. Sehr coole Idee unserer Nike-Jungs!
Vielleicht sehe ich ja dort den ein oder anderen von euch von 11-13 Uhr am Potsdamer Platz. Würde mich freuen!
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| "Spiegel" |
21.08.2007 |
| Nach einem langen Gespräch mit einem Reporter des "Spiegel", ist nun in der Ausgabe, die seit Montag zu kaufen ist, ein schöner Artikel, in dem die Problematik mit unseren Normen sehr treffend beschrieben wird. Schaut einfach mal rein, wenn ihr nochmal lesen möchtet, was ich so zu sagen habe. Viel Spaß dabei. |
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| RAG-DLV-Gala |
13.08.2007 |
12 000 Zuschauer im Lohrheidestadion, perfektes Wetter, und alleine die Läufer aus unserer Trainingsgruppe haben 3 persönliche Bestleistungen abgeliefert. Bärenstark! War das ein Tag! Der letzte Test für Osaka war sehr erfolgreich. Angefeuert wurden wir alle wie verrückt, und besonders die Nachwuchssportler waren begeistert dabei. VIELEN DANK, EUCH ALLEN!!! Das Rennen war so, wie es mir gefällt: mittelschnell, und dann eine 55s Schlußrunde. Also sauschnell. Da war Stimmung in der Bude und auch wenn es bei mir nicht zu einer persönlichen Bestzeit gelangt hat, so war es dennoch Deutsche Jahresbestzeit und nur ein paar Zehntelsekunden von der pb entfernt.
Ein super Abschied von unserem Heimstadion und Motivation pur für Osaka! Wer sich die letzte Runde noch ansehen möchte, die gibt es unter dem folgenden Link.
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| RAG-DLV-Gala in Wattenscheid |
10.08.2007 |
Das letzte Rennen vor der WM, und das als Heimspiel im eigenen Stadion. 3000m, Start um 18:10, aber schon ab 15:30 Uhr wird da richtig was los sein. Wir hatten ja schon einige gut besuchte Wettkämpfe im Lohrheidestadion. Bin gespannt
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| Torwandschiessen! |
06.08.2007 |
Die Plackerei auf dem Boltzplatz hat sich gelohnt! Da zeigen die Jungs doch direkt vor dem großen shootout noch eine Statistik, in der ich mit den sechs Fehlschüssen aus dem letzten Jahr ganz, ganz hinten liege. War das demütigend ;-) Doch immer, wenn die Lage aussichtslos erscheint, drehe ich nochmal auf und so habe ich sage und schreibe zwei mal!!!!!!!, nicht nur die Wand, sondern auch die Löcher darin getroffen. Da war ich doch einigermassen überrascht.... Wer es ebenfalls nicht glauben kann, vielleicht weil er mich noch aus der Schule vom Pausenhof-Kicken kennt, auch davon gibt es ein Video:
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| Interview im ASS |
06.08.2007 |
Wow, das war ganz schön aufregend. Ich fand das Gespräch sehr gut, und hoffe, dass nun die ein oder andere Norm für die Olympiade oder was auch immer noch einmal überdacht wird. Das würde wohl der gesammten Laufszene gut tun, denn wenn man selbst für eine Universiade schon die B-Normen der IAAF erfüllen muss, bringt uns das überhaupt nicht weiter. Und auch nun wieder: hätte uns der DLV nicht ausnahmsweise eine Woche länger Zeit gegeben, die Norm zu knacken, wäre ich zu hause geblieben. Statt dessen ist jetzt Arne raus, obwohl er eine super Saison hatte und mit der B-Norm auch hätte nominiert werden können. Schwierige Sache Ich hoffe, dass man uns in Hinblick auf die Olympiade ein wenig Mut macht und die Normen fairer gstaltet! Das gesammte Interview mit "Poschi" ist auf der homepage des ZDF zu sehen...
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| Aktuelles sportstudio am 4.8. |
02.08.2007 |
Wie cool ist das denn: da darf ich am Samstag doch mit meinem ehemaligen Vereinskollegen W.-D. Poschmann übers Laufen und die WM quatschen. Ich hoffe er stellt keine zu fiesen Fragen, denn im letzten Jahr hat er seinen Vereinsrekord abgeben müssen.Ratet mal an wen ;-) Also Samstag Abend nicht in die Kneipe, sondern von 22:00-23:15 den Fernseher anstellen! Danach können wir eventuell auch noch im live-chat miteinander schnacken. Bis denn, Euer Jan.
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| Aktuelles Sportstudio |
01.08.2007 |
Es sieht so aus, als dürfte ich am Samstag in Mainz nochmal auf die Torwand schießen...werde jetzt nicht mehr rennen, sondern nur noch auf den Bolzplatz gehen. mehr dazu später |
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| Wahl zum "Ass des Monats" |
01.08.2007 |
...auf leichtathletik.de könnt ihr das "Ass des Monats" wählen. Wie schnell das geht: vor ein paar Tagen noch ziemlich gefrustet, und auch ein wenig ratlos, und nun stehe ich da auf einmal zur Wahl. Niemals aufgeben!!!
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| Heusden als Video |
30.07.2007 |
...da hat doch tatsächlich einer der Amerikaner das ganze Rennen aufgenommen und schon ins Netz gestellt... Die 5000, 5k heat 1
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| Bilder aus Heusden |
29.07.2007 |
| ..ich weiß nicht, wie der Steffen Uliczka das schon wieder hinbekommen hat, aber er hat mir tatsächlich schon ein paar Bilder vom Rennen zugeschickt. Und dass, wo er doch dort selber wie ein Wahnsinniger über die Hindernisse gefegt ist. Eine Auswahl findet ihr unter "Bilder" auf meiner hp... |
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| Das Ticket!!!!!!!!!! |
29.07.2007 |
War das ein Hammer, der absolute Wahnsinn. Da fallen einem schon mehrere Hinkelsteine vom Herzen. Das Training lief ja schon seit laengerem wieder gut, doch so ein Kracher.... Bin total gluecklich! Seit meinem ersten richtigen 5000m Rennen vor 7 Jahren mit damals 13:34min, warte ich darauf, endlich mal eine schnelle Zeit auf die Bahn zu zaubern, und nun, wo ich selber schon anfing zu zweifeln: 13:14,85 min!!!!! Ein perfekter Wettkampf. Nicht zu warm, kein Wind und vor allem ein Feld, in dem man nur "mitrollen" musste. Gleichmaessig schnelle Runden und jedes mal, wenn ich einen Durchhaenger hatte, ist aus der Spitzengruppe einer rausgeplatzt, so dass ich neue Kraft gefunden habe. Und hinten raus geht immer! Es war dann ein siebter Platz und damit stehe ich in Europa schon wieder sehr gut da und werde jetzt anfangen, mir ein paar Japanische Saetze wie zum Beispiel: "Ich habe mich beim Joggen verlaufen, wie bitte komme ich zu meinem Hotel?" einzupraegen. Es war aber auch klasse: schon vor dem Rennen habe ich so viele SMS mit Erfolgswuenschen bekommen, da musste das ja klappen. Vielen Dank!!! Und was macht man dann nach einem erfolgreichen Wettkampf? Erstmal mit den Mitgereisten ein bisschen feiern, und dann, wenn man um 2 Uhr noch immer zu aufgedreht zum Schlafen ist, ein Eis essen und noch bis halb 4 "Tim und Struppi" lesen. Schliesslich sind wir hier in Belgien. Das wird noch ein zaeher Sonntag, doch das geht in Ordnung :-) Bis bald, euer Jan.
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| Deutsche Meisterschaften Erfurt |
23.07.2007 |
War das ein Wochenende: alle fünf Stunden ein Gewitter, riesen Regengüsse und zwischendurch und mittendrin jede Menge Leichtathletik. Für mich standen zwei Rennen über 1500m auf dem Programm. Zwar war das Gefühl im Vorlauf am Samstag schon viel besser als in Cuxhaven, trotzdem hätte ich es fast geschaft, den Endlauf zu verpassen. Es hat dann aber doch noch geklappt, und so ging es am Sonntag erneut zur Sache. Das war ganz schön blöd, nach 20 Metern schon am Ende des Feldes rumzuturnen, doch so ein Start bei den Mittelstrecklern geht einfach anders ab, als bei den Langtretern, die genug Zeit haben, sich einzurollen. Also hinterher, durchbeißen und am Schluß noch ein Spurtduell mit Ricardo. Es war dann ein sechster Platz und der war ganz O.K.. Die 5000m wären schöner gewesen, aber André und Arne haben auch ganz gut Schub gegeben und die 1500m waren als Vorbereitung auf das Rennen am nächsten Samstag in Heusden, in dem endlich die WM-Quali fallen soll für mich einfach besser. Jetzt heißt es Kräfte sammeln und dann ab dafür!!!
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| Cuxhaven |
17.07.2007 |
Das war ne harte Sache. Vielleicht trifft es der folgende Vergleich am Besten: ich bin schon im zweiten Gang gestartet, so dass fast das gesammte Feld schon auf und davon war. Dann hab ich immer wieder die Kupplung bearbeitet, doch sämtliche anderen Gänge haben geklemmt. Tja, und dann muss man völlig übertourig um den Platz rennen, ohne Raumgewinn und so richtig viel Spaß macht das nicht, wenn die Gegner am Horizont verschwinden. Also ein wirklich schlechtes Rennen, doch mit "Sprintdistanzen" tue ich mich ohne entsprechende Vorbereitung immer recht schwer. Daher wird das schnelll abgehakt und nun sehen wir in Erfurt weiter. Ob es da die 5000m oddr auch die 1500m werden ist noch unklar. Natürlich möchte ich gerne den Titel über die 5000m verteidigen, doch da am Wochenende später in Heusden die Norm fallen soll, macht eventuell doch ein 1500m Start mehr Sinn...
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| ...und weiter!!! |
11.07.2007 |
...ist ein berühmter Ausspruch unseres Trainers Tono, wenn wir beim Zirkeltraining die Pausen künstlich in die Länge ziehen. Für mich bedeutet das aber momentan: es geht endlich wieder auf die Bahn. Nach dem Rennen in Kassel ging erstmal zwei Wochen nichts und ich war total platt. Da habe ich dann noch mehr geschlafen als sonst, und nur mit Dauerläufen und Alternativtraining versucht die Form wieder zu finden. Es hat länger gedauert, als mir lieb war, doch auf einmal macht es wieder Spaß, die Erholung passt, der Laufschritt ist lang und locker und nun wird wieder angegriffen! Zunächst geht es am Samstag nach Cuxhaven, wo die 1500m warten und dann sind eine Woche später die Deutschen Meisterschaften. Die WM-Norm soll dann im Belgischen Heusden fallen. Das wird wieder ein Tanz auf Messers Schneide, denn es wird nur noch diese eine Chance geben, doch die Form ist wie gesagt recht gut.
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| Europacup im München |
11.06.2007 |
Der findet in diesem Jahr ohne mich statt, da die Form zur Zeit einfach einen Start im Nationalmannschaftsdress nicht zulässt. Da wäre ich dem Team keine große Hilfe und so konzentriere ich mich lieber weiter auf den nächtsten WM-Norm-Angriff, und setze alles daran, bis dahin wieder fit zu sein.
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| Player |
11.06.2007 |
Für die Juni Ausgabe der Zeitschrift "Player" war ich neulich mit dem Redakteur eine Runde laufen. Was dabei herausgekommen ist, könnt Ihr Im aktuellen Heft sehen. Das Bild ist auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen entstanden und sieht klasse aus!
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| Verdammte Sch.... |
07.06.2007 |
...besser kann man es wohl nicht ausdrücken. Da düse ich extra nochmal nach St.Moritz, trainiere wie ein verrückter, Alex macht einen super Job als Pacemaker, das Wetter stimmt, die Zuschauer sind spitze, und ich? Vergeige es dermaßen.... Gestern war das Rennen in Kassel, wo die Norm für die WM fallen sollte und die Rahmenbedingungen passten wirklich prima. Doch was hilfts, wenn man die Form einfach nicht hat?! Da habe ich wohl ein wenig zu viel gewollt, und im Training etwas überzogen. Ergebniss: 13:54min elende Quälerei am und ganz schön weit hinten im Feld gelandet. Hatte bis zuletzt gedacht, nach den 10 Tagen Ruhe nach der Höhe geht es steil bergauf, doch es hilft alles nix: Leistungssport ist immer eine Gradwanderung und diesmal bin ich über den Grad ins Tal gerutscht. Also: auf gehts zum wiederaufstieg! Jeder der mit ein wenig mehr Einsatz Sport treibt, kennt das: mal läufts super und dann gibt es solche Tage , die man am liebsten aus dem Kalender streichen möchte. Von denen wünsche ich euch möglichst wenige und sprecht mich bitte nicht auf den 6.6. an, denn den hat es nie gegeben ;-) Bis bald, euer Jan
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| Von den blauen Bergen... |
21.05.2007 |
...komme ich zur Zeit mit der Gondel ins Tal geschwebt. Schlafen auf 2978m und trainieren auf 1850m. Ein ganz schöner Auffwand, doch was tut man nicht alles um noch ein bisschen schneller im Kreis rumrennen zu können. Das Panorama auf dem Berg ist der Hammer und ich wäre fast zum Extrem-Skifahrer geworden, denn dort oben tummeln sich nur die Verrückten, die mit Rucksack, Seil, Helm und Skiern auf dem Rücken bis auf die obersten Gipfel kraxeln, um dann die steilsten Hänge mit den schönsten Gletscherspalten wieder runter zu düsen. Ich sitze dann schön auf meinem Rennrad, radel gemütlich am Abgrund entlang und schaue wer wann in welcher Lawine ins Tal donnert. OK, mein Radel steht fest eingespannt auf der Rolle, und Lawinen gabs auch noch keine, doch die winzigen Punkte, die da die Steilwände hochkrabbeln und runter rasen, sehen schon lustig aus.>br> Beim Laufen erkunde ich auch schonmal das ein oder andere Seitental, wäre fast mit nem Steinbock zusammengestossen, wurde von einem Adler misstrauisch beäugt und werde permanent von Murmeltieren aus/angepfiffen. Die haben ne ganz schön grosse klappe...>br>Das training lief heute auch endlich wieder gut, denn nachdem ich in den ersten paar Tagen etwas übermotiviert war, ging erstmal nicht viel. Anfängerfehler. Bin ja auch noch ganz neu dabei ;-). So, jetzt muss ich schnell zur Gondel, denn zu Fuss da hoch ist sehr mühsehlig. Bis denn, Euer Jan.
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| Interview Aktuelles Sportstudio |
16.05.2007 |
Da immer wieder danach gefragt wird: noch ein Link zum Aktuellen Sportstudio...
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| Göteborg Film |
16.05.2007 |
Ich versuche schon seit Ewigkeiten, die letzte Runde der EM hier auf die Seite zu stellen, doch das ist mit den Rechten leider nicht so einfach. Es wird weiter daran gearbeitet und bis es soweit ist, hier noch ein Link zur Zielgeraden:
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| Grand-Prix von Bern |
14.05.2007 |
Die schweizer Läuferschaft hat eine riesen Party gefeiert, und ich durfte dabei sein! War das cool. 10 Meilen durch Bern, bergauf und bergab, mitten durch die Stadt, dann am Fluß entlang, vorbei an den "Elefanten", durch ein Wäldchen und zum Schluß den Schweineberg hinauf. Da war eine super Stimmung. 24 000 Läufer, die halbe Schweiz am Steckenrand und alle total gut drauf. Unser schweizer Trainingskollege Phil, der auch mit auf Texel war, hat mir noch ein wenig die Stadt gezeigt, und wir trafen sogar noch einen ehemaligen WG-Mitbewohner vom Alex Lubina, der der Liebe wegen ausgewandert ist.
Am nächsten morgen haben Phil, Daniel und Christian Belz dann noch ein 16 km Läufchen mit gemacht, mich über die Kultur des Landes unterrichtet (auch über das aus Asterix bekannte hinausgehend) und ich habe mich wieder darüber gefreut, wie klasse das ist durch den Sport überall auf der Welt nette Leute zu kennen!!!
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| Talkshow "Maybrit Illner" |
11.05.2007 |
Gestern habe ich doch mal eine interessante Talkshow gesehen. Da wurde eine Stunde lang über das Thema Doping gesprochen und ich kann es mir nicht verkneifen hier noch einige Ergänzungen anzubringen:
Was nämlich nicht deutlich wurde ist, dass der Großteil der Sportler und auch der Hochleistungssportler, besonders in Deutschland, sauber ist! Ich kenne jede Menge Leistungssportler, und die schinden sich Tag für Tag ab, und versuchen ihre Möglichkeiten ohne Betrug auszuschöpfen, obwohl sie natürlich genau wissen, dass sie von den wenigen Dopern um ihren Lohn gebracht werden.
Dazu habe ich für Euch eine spannende Geschichte direkt aus dem Leben:
Der 30. Geburtstag steht an. Mit den Freunden wird das Auto beladen und man fährt gemeinsam zum See um dort gemütlich zu grillen. Kaum ist man angekommen, parkt hinter der Gruppe ein weiterer Wagen: „Guten Tag, sie wurden für eine Kontrolle ausgelost..“. Alles klar, kein Problem, doch wo macht man das nun am besten? Fährt man extra nach hause und lässt die eigenen Gäste eine Stunde lang warten? Nee, geht nicht.
Also: die öffentliche Toilette. Es stinkt.
Und da steht man dann bei offener Kabinentür. Hose bis zu den Knien runtergelassen, das T-Shirt hochgezogen, damit man keinen Gummischniedel versteckt, streckt seinen blanken Hintern in die Gegend und macht man sein Töpfchen voll, während einem dabei vom Kontrolleur über die Schulter geschaut wird.
Schade dass sonst keiner zufällig vorbei kam. Das hätte bestimmt ein tolles Bild abgegeben….
Zum Glück war genug Urin in der Blase, sonst hätten die Gäste noch länger warten müssen. Weitere Prozedur wie üblich. A-und B-Probe abfüllen, geht alles recht flott.
Ich will mich nicht beschweren, die Kontrolleure sind echt O.K. und genauso unvorhersehbar müssen die Kontrollen auch sein. Was ich nur sagen möchte ist: unser Kontroll-System, mit all seinen Macken, ist trotzdem ganz schön hart, und wenn es auch in anderen Ländern so umgesetzt würde, wären wir schon einen großen Schritt weiter.
Und wer seine Kinder zum Sport schicken möchte, der kann und sollte!!! das mit ruhigem Gewissen tun, denn auch wenn die Dopingproblematik natürlich besteht, so ist die Chance bei uns darin verwickelt zu werden meiner Meinung nach minimal!
Mit schnellen Grüßen, Euer Jan.
Ach, die nächste Kontrolle war drei Tage später…
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| Bilder aus Zeulenroda |
10.05.2007 |
...wenn auf jemanden Verlass ist, dann auf Steffen Uliczka. Der hat wieder klasse Bilder geschossen, von denen nun auch ein paar in meiner Galerie zu finden sind...
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| Grüße aus St.Moritz |
10.05.2007 |
Das Erfolgsrezept des letzten Jahres zu kopieren wird wohl nicht einfach, doch versuchen werde ich es auf jeden Fall und noch die ein oder andere Verbesserung einbauen. Daher bin ich auch wieder hier in den Bergen gelandet, auch wenn mir diesmal der Alex im Training schon sehr fehlt. Bislang habe ich mich hauptsächlich von der DM erholt, also noch keine richtigen Tempoläufe gemacht. War auch garnicht so einfach, nach der Belastung auch noch die Höhenanpassung zu überstehen. Jetzt wirds aber von Tag zu Tag besser, und am Samstag düse ich dann noch kurz nach Bern zu einem City-Lauf und besuche dort auch unsere schweizer Laufkollegen. Heute war es hier so warm, das ich im T-Shirt rennen konnte, und das Panorama haut mich jedes mal aus den Socken.... |
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| Deutsche Meistrschaften 10 000m |
07.05.2007 |
Windige Zeiten in Zeulenroda, und wir mittendrin. Es ging ganz schön zugig zu, dort oben auf dem Hügel und dennoch waren die Leistungen wie ich fand recht gut. Schon in unserem 10 000m Rennen haben sich zwei Mann für die U-23 EM und zwei für die U-20 qualifiziert. Das war klasse, besonders, da der eine davon Christian Glatting, ist, der seid Herbst in unsrer Wattenscheider Gruppe trainiert. Bei mir hat es nicht zur WM-Norm gelangt, doch das war von vornherein klar und daher habe ich mich auf den Titel konzentriert. Es war ein typisches Meisterschaftsrennen.
Anfangs haben Sebastian Hallmann und ich noch für ein ordentliches Tempo gesorgt, doch da sich keiner so richtig an der Führungsarbeit beteiligen wollte, wurde es schliesslich doch sehr unrhytmisch. Dann wurden wir uns aber irgendwann noch einig und so konnte ich mich über den Titel und ein paar von den Jungs über die geschafften Normen freuen.
Wenn André Pollmacher und Alex dabei gewese wären, wäre es sicher ganz anders abgegangen...
Ich hoffe, dass die Entscheidung über die Vergabe der 10 000m DM beim nächsten Mal ein wenig pfiffiger ausfällt. Die Organisatoren vor Ort haben das Event prima gemanagt doch auch bei dem Meeting in Zeulenroda herrscht oft starker Wind, und wer weiss, wäre der nicht gewesen, hätten wir vielleicht noch zwei WM-Normen bei den Frauen und einen Deutschen Rekord über 3x1000m gehabt. Die Berliner waren nämlich bärenstark, wenn auch nicht ganz so souverän wie unsere 3x800m Mädels ;-)
Das meine Analyse etwas auf sich hat warten lassen, liegt übrigens daran, dass ich schon wieder im Trainingslager bin. Wie auch im letzten Jahr, versuche ich in St.Moritz Kraft und Ausdauer zu tanken. Daher schicke ich Euch diese Grüsse auch mit einem fröhlichen grinsen, denn der Blick auf die Berge ist einfach traunhaft.... Ach, kleine Angebernummer: auf der Bahn bin ich über 10 000m noch nie geschlagen worden... ;-) Bis denn, und nicht zu Ernst nehmen, mein gequatsche
Euer Jan
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| DM Vorschau |
01.05.2007 |
| Am Samstag wird´s ernst: 10 000m um die Bahn. Zeulenroda ruft und wir werden antworten. Die Form steht, die Spannung steigt, die Taktik bleibt geheim und denn mal los. Die schnellen Schuhe sind schon eingepackt und nun bin ich gespannt auf die Konkurrenz... |
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| Am Rande der Rennbahn... |
01.05.2007 |
| ...werden wir morgen schön den Grill anschmeißen. Normalerweise laufen wir ja um den Kemnader Stausee immer nur herum und beneiden die vielen Barbecue-Gesellschaften, doch morgen drehen wir den Spieß um und werden mitleidig auf die vielen Läufer schauen, während wir uns an dem ein oder anderen Steak erfreuen. Da tankt das Tono-Team Kraft für die DM und sonstige Vorhaben. Und ich? Ich weiß nicht, ob ich nun langsam anfangen muss "vernünftig" zu werden. ;-) Viele Grüße von einem noch 29 jährigen! |
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| Auf dem Weg zur WM/Olympiade.... |
23.04.2007 |
...bin ich wieder ein Stück vorwärts gekommen. Gerade war die Prüfung in Plasma- Kern- und Festkörperphysik angesagt und nun kann ich wieder sehr befreit durch die Wälder rennen. Das war eine prima Prüfung, doch am schönsten ist es immer, wenn es geschafft ist...
Gleich geht es mit Alex zum Dauerlauf und dem werde ich dann all das über Driften und Diffusion in torodialen Plasmen erzählen, was ich gerade nicht gefragt wurde. Irgendwer muss sich das gesammelte Wissen ja schließlich anhören ;-) Bis bald und dann wieder mit sportlichen news, Euer Jan.
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| Trainingslager Texel |
19.04.2007 |
Das war mal wieder was: zum 15.Mal auf Texel, doch so eine riesige Gruppe habe ich dort noch nie erlebt! Und da sag noch einer in Deutschland hätte der Nachwuchs keine Lust aufs Laufen. Da kann man sich über Ostern auf der Insel aber vom Gegenteil überzeugen. Nicht nur unsere Gruppe war mit 50 Läufern von 13-30 Jahren vertreten (O.K., Tono ist ein wenig älter…), sondern auch die Gruppe aus Leverkusen und noch mindestens 10 weitere Vereine waren am Start und haben sich in den Wäldern, Dünen oder am Strand ausgetobt. Es hat mir riesig Spaß gemacht, soviel motivierten Nachwuchs zu beobachten. Hoffentlich lassen die sich noch etwas Zeit, bevor sie mir davon rennen ;-)
Gut trainiert haben wir auch, und unser ohnehin schon sehr starkes Team noch mit Steffen Uliczka und Phillip Bandi aus der Schweiz verstärkt. Das war schon fast Kenia-feeling, wenn man da gemeinsam gestartet ist. Phillip hat uns mit sensationeller Schokolade versorgt, und Steffen hat die meisten der Bilder geschossen, die ihr nun in der Texel-Galerie ansehen könnt. Auch die Fotos die als Hintergrund dienen sind übrigens von ihm.
Das ich mit dem Bericht so lange gebraucht habe liegt daran, dass am Montag meine Experimentalphysik-Prüfung auf mich wartet und da musste ich noch einiges aufarbeiten. Nun ist aber Pause angesagt und ich hoffe ihr habt Spaß mit den Bildern.
Schnelle Grüsse, Euer Jan
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| Niemand jubelt so schön wie... |
05.04.2007 |
Danke für eure Stimmen!!! Das Resultat findet ihr auf leichtathletik.de. Habe michsehr gefreut ;-)
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| "Wenn die Endophine Achterbahn fahren.." |
05.04.2007 |
Ein schöner Artikel zum Tema: "Endlich im Ziel ;-)" kam auf la.de
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| runnersworld.de Tagebuch: zurück in Bochum |
05.04.2007 |
Tja, wie übersteht man als Läufer einen 11-Stunden-Flug am besten? Unser Rezept: völlig übermüdet in den Flieger steigen, das erste Essen abwarten, dann die Äuglein schließen und erst wieder aufwachen, wenn die Maschine zum Landeanflug ansetzt.
Da die Läuferbeine ja am liebsten immer in Bewegung sind und nichts so sehr verabscheuen, wie Stillsitzen, haben wir diese Strategie sehr intensiv verfolgt und in Las Vegas hat sich zum Glück auch die Gelegenheit ergeben, die Zeit der Abendstunden sinnvoll zu nutzen.
Entsprechend k.o. waren wir dann auch beim Abflug und haben während des Fluges schön geschlummert. Von Frankfurt aus ging es dann mit dem ICE nach Bochum, um 17:30 Uhr waren wir hier und um 17:50 war ich endlich wieder auf meiner Hausstrecke unterwegs und habe die Frühlingsluft genossen.
Ist Euch eigentlich bewusst, wie toll gerade diese Tage sind?!
Achtet darauf. Die Luft ist unglaublich, das Vogelgezwitscher begleitet durch Felder und Wälder und endlich kann man wieder mit kurzer Hose und T-Shirt rennen. Das nenne ich Freiheit!
Die Koffer sind übrigens überhaupt nicht ausgepackt, denn es geht direkt weiter an die Nordsee. Auch ein gutes Reizklima und auf Texel renne ich bereits seit 15 Jahren regelmäßig durch die Dünen und suche den Texelschen Spring-Osterhasen.
Ich freue mich auf den Rest unseres Wattenscheider Teams und bin gespannt, wer aus anderen Vereinen noch so dort ist.
Euch haben die Berichte aus dem Wilden Westen hoffentlich Spaß gemacht und wenn Ihr weitere Läufer-Storys und Tips lesen möchtet, schaut einfach auf meiner Homepage vorbei. Außerdem gibt es bestimmt auch hier bald wieder eine Neue Serie. Vielleicht ja im Mai aus St.Moritz….
Schnelle Grüße, genießt den Läuferfrühling und viel Erfolg und Spaß bei Euren nächsten Trainingseinheiten und Wettkämpfen,
Euer
Jan
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| runnersworl.de Tagebuch: Der Abschied |
28.03.2007 |
Nun ist es also geschafft! Wir haben 4 ½ Wochen gut trainiert und nicht alles lief nach Plan, doch insgesamt sind wir alle sehr zufrieden. Die Tübinger, die ja erst sehr viel später angekommen sind, bleiben noch ein wenig länger. Aber da es gerade wieder anfängt zu schneien, sind wir nicht allzu traurig, dass es wieder Richtung Heimat geht.
Den Gesamt-Sieg des Trainingslagers hat Alex geholt, was mir sehr missfällt. Da werde ich weiter hart an mir arbeiten müssen. Unsere Mittelstreckler, Thorben und Moritz, haben sehr vernünftig gearbeitet und wir sind sehr gespannt, mit was für riesen Schritten sie nun im Sommer auf Normjagd gehen. Romy hat sich in unserer Männer-Clique gut behauptet und zweifellos die meiste Zeit mit Training verbracht.
Bei mir war es soweit auch in Ordnung. Ich bin zwar eher der Typ, der immer etwas mehr will, aber dann vergleiche ich einfach die vier Wochen mit dem was ich letztes Jahr hier so getrieben habe und stelle fest, das es dort genauso war wie diesmal.
Nun fahren wir morgen nach dem Dauerlauf nach Las Vegas, wo wir dann einmal übernachten, bevor der Flieger nach Frankfurt geht. Eine kleine Belohnung, um neue Kräfte für weitere zehn harte Tage auf Texel zu sammeln, wo der Rest des TV Wattenscheid schon sehnsüchtig darauf wartet, uns in Grund und Boden zu rennen. Denen werden wir es zeigen ;-)
Außerdem müssen wir in Vegas erstmal die Bank sprengen, um die Kosten für unsere Höhenluft zu refinanzieren.
Den Abschlussbericht und eventuell noch ne Story aus dem Casino, mal schaun was da so geht, gibt es dann aus Deutschland…
Einen letzten Gruß aus Flagstaff,
Euer Jan
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| runnersworld.de Tagebuch |
28.03.2007 |
Ich empfehle keinem, das nach zu machen, was wir hier treiben. Denn wir können das auch nur im Trainingslager, wo wir fast nur schlafen, essen und laufen. Trotzdem möchte ich Euch einen weiteren Einblick geben, wie viel man trainieren muss, um eine Chance auf eine WM-Nominierung zu bekommen.
Wir würden auch gerne noch einige Kilometer mehr abreißen, und die natürlich schneller, doch die Grenzen bekommt man dann sehr schnell aufgezeigt. Das habt ihr bestimmt auch schon alle hinter euch. Ein bisschen mehr ist leider oft schon viel zu viel. Also immer nach dem Motto: viel hilft viel, aber auf Warnsignale achten ;-)
Eine typische Trainingswoche hier oben sieht bei Alex und mir daher wie folgt aus:
Dienstag:
vormittags: einlaufen, 6x2000 m im Gelände, auslaufen
nachmittags: eine Stunde Radfahren und anschließend Rumpfstabilisation
Mittwoch:
vormittags: 20 km
nachmittags: eine Wanderung
Donnerstag:
vormittags: 8 km und 10 x 200 m locker
nachmittags: 16 km gesteigert
Freitag:
vormittags: einlaufen, 15 km profilierter Tempo-Dauerlauf, auslaufen. nachmittags: 8 km
Samstag:
vormittags: 18 km
nachmittags: eine halbe Stunde Schwimmen und danach eine halbe Stunde Aqua-Jogging
Sonntag:
vormittags: gemütlicher Long-Jog über 25 Kilometer.
Am besten variieren kann man immer bei den Dauerläufen. Fühle ich mich frisch, werden die letzten 3 km einfach ein wenig schneller. Doch oft genug wird auch mal der gesamte Lauf mit angezogener Handbremse und unter viel Geächze absolviert…
Also wie sagen die auf MTV immer so schön: „please don´t try this at home!“…
sonst wird mir auch die Konkurrenz zu stark ;-)
Schnelle Grüsse
Euer Jan
Highlight heute war übrigens Moritz, der die Amis in der Uni mit seinen Basketballfähigkeiten beeindruckt hat und dafür fast schon ein Stipendium bekommen hätte.
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| rnnersworld.de tagebuch |
28.03.2007 |
Regeneration: ganz, ganz wichtig!!! Und da kommt doch immer wieder der Fernseher zum Einsatz. Einfach die Füße hochlegen, total abschalten und sich berieseln lassen. Nach der zweiten Trainingseinheit kann man sich auf die Lernsachen eh nicht mehr konzentrieren also: Glotze an.
Und da kommen sie: die kleinen Unterschiede zur geliebten Heimat. Zum einen kommt ein Blockbuster nach dem nächsten, was man am Anfang spitze findet, doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße, wenn man merkt, das dieser Film dafür auch fünf Tage hintereinander immer wieder gezeigt wird. Da ist dann auch irgendwann Star Wars nicht mehr ganz was Neues.
Das schönste aber ist, dass wirklich jedes Stück nackte Haut und jedes böse Wort herauszensiert wird. Da gibt es häufiger mal ein Peep, obwohl jeder weiß, was gesagt wurde.
Eine hoch moralische Einstellung. Man stelle sich aber unsere Überraschung vor, als wir zum Mittagessen den Fernseher einschalteten und in einer der blutigsten Auseinandersetzungen zwischen Menschen und Vampiren landeten, die wir je gesehen haben. Da wurden Köpfe abgehackt, Brustkörbe aufgerissen und rote Fontänen spritzten durch das Bild.
Da wurde selbst unser Appetit etwas geschmälert, und was das bei Läufern heißt, wisst ihr ja! Passt gut zu den Waffen im Supermarkt. Man muss sich jeder Zeit verteidigen können!
Zum Training: Wir sind noch eine Woche hier und da wollte ich noch mal richtig durchstarten. Gut gefühlt und ab dafür. Stattdessen war heute ein ganz, ganz ruhiger Tag angesagt, denn der Hals kratzt und eine Erkältung zerstört schnell die Arbeit von Wochen. Auch das ein Problem der Höhe: man ist hier sehr viel anfälliger gegenüber Infekten. Scheint aber noch mal gut gegangen zu sein, bin schon wieder auf dem Damm.
Bis bald, Euer Jan
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| mens health |
25.03.2007 |
| In der aktuellen Print-Ausgabe der "Mens health" ist ein großer Artikel drin, in dem Toby Unger Tips zum Schnell-Laufen gibt. Ich mache dort ein paar Stabi-Übungen vor und erzähle was zum Ausdauernd-Rennen. Die Fotos von uns sind sehr cool geworden... |
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| Bilder |
25.03.2007 |
| Die neuen Fotos sind online. Etwas wild sortiert, doch wenn ihr noch einen besseren Einblick in unser Trainingslagerleben möchtet, klickt einfach die Galerien unter der Rubrik "Bilder" an. Viel Spaß! |
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| runnersworld.de Tagebuch |
24.03.2007 |
Fast fünf Wochen dauert das Trainingslager der deutschen Langstreckenläufer im amerikanischen Flagstaff. Jan Fitschen berichtet diesmal über seine Überlegungen beim Kofferpacken. Der nächste Bericht aus dem Höhentrainingslager folgt am Montag.
Nein, kein Vortrag über Pronationsstützen, Dämpfungssysteme oder womöglich die richtige Farbe, das überlasse ich den Spezialisten im Laufgeschäft Eures Vertrauens. Dafür ist eine Ferndiagnose ungeeignet.
Aber trotzdem eine interessante Frage: was packe ich in meine Tasche, wenn man sich aufmacht, fast fünf Wochen lang in der Ferne Kilometer zu fressen. Da will man ja das gewohnt gute Equipment haben, kann aber auch nicht einen ganzen Koffer voll nur mit Schuhen schleppen.
Also: einen schwereren Schuh, für die "normalen" Dauerläufe, damit man sich später umso mehr über die Racer freut. Einen normalen, mittelschweren muss man einfach haben, dann am besten einen cross-tauglichen, denn hier muss man immer mit plötzlich einsetzendem Schnee rechnen, meine Lieblinstreter, die Lightweight-Trainer, und dann für die richtig schnellen Läufe den ultra-leichten-jetzt-geht`s-ab Schuh!
Für die Mittelstreckler kommt noch ein Paar Spikes dazu, doch die sparen wir Langtreter uns zu dieser Jahreszeit noch. Na gut, zugegeben, wir hatten doch jeder eine kleine extra Tasche nur mit Schuhen mit ;-)
Zu Hause stehen bei mir locker zwanzig Paar rum, von manchen kann ich mich einfach nicht trennen, die meisten brauche ich unbedingt und andere sind für Spezialeinsätze.
Das sind noch einige mehr, als bei meiner Freundin, obwohl sie läuft und wie eine Verrückte Tennis spielt.
Ach, unser Gas-Kaminfeuer ist auch typisch amerikanisch, es entzündet sich auf Knopfdruck. Schön einfach.
Schönes Wochenende,
Euer
Jan
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| runnersworld.de Tagebuch |
24.03.2007 |
Wo wären wir ohne ihn, den Mann, der immer am Rande der Tartanbahn steht, sich die Zehen abfriert, während wir gemütlich unsere Runden drehen, und der beim Wettkampf tausend Tode stirbt, wenn wir einen taktischen Fehler nach dem Anderen machen?!
Tono Kirschbaum ist unser Wattenscheider Chef und Heimtrainer. Leider ist er diesmal nicht dabei, da auch der Rest der Gruppe, der noch zuhause weilt, betreut werden möchte. Doch wenn wir mal nicht weiter wissen, wird eine mail geschrieben oder das Telefon bemüht.
Manchmal wundert man sich über die Trainingspläne und ändert eigenmächtig das Ein oder Andere. So flexibel muss man schon sein, dass man auch auf den eigenen Eindruck vertraut. Doch insgesamt ist es immer gut, wenn man weiß, dass sich da noch jemand Gedanken macht.
Vor Ort betreut hat uns in diesem Jahr unser Bundestrainer-Langstrecke, Detlef Uhlemann. Wir haben ihm mal gezeigt, was hier so abgeht, und er hat uns soweit möglich auf dem Rad begleitet, das aber nach einer Woche geklaut wurde.
Er hat Strecken abgemessen und aufgepasst, dass wir nicht überziehen. Hey Detlef, keine Angst, wir machen das hier nicht zum ersten Mal!
Das war eine klasse Sache. Nun ist er aber schon wieder zurück in der Heimat und wir feiern nur noch wilde Parties! Nee, quatsch, die einzige Fete war die, die wir zu Detlefs Abschied gefeiert haben.
Und nach wie vor ist eins der großen Ziele für uns, seine Bestzeiten zu knacken, denn da gibt's vom Bundestrainer ein ausgeklügeltes Prämiensystem: 30 l für den, der als erstes seine 5000 m Zeit unterbietet, und 50 l für den Ersten, der die 10 000 m schneller rennt.
Schon klar, dass das ein weiterer Ansporn ist ;-)
Versteht mich nicht falsch, hier wird absolut professionell gearbeitet, aber Spaß muss sein, sonst zerfleischen wir uns nach spätestens zwei Wochen gegenseitig. Sind schon alles ziemliche Charakter-Köpfe!
Bis denn
Euer
Jan
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| runnersworld.de Tagebuch |
23.03.2007 |
Damit Ihr nicht glaubt, bei uns liefe immer alles voll nach Plan, berichte ich nun kurz über ein Tempolauf-Programm, dass ich wegen Formschwäche abbrechen musste.
Es fällt mir zwar schwer, doch auch das gehört leider immer wieder dazu. Und ich habe diesmal nicht einmal eine Ausrede.
Jeder kennt das: Man rennt los und fühlt sich einfach müde. Ich mache dann meist folgendes: Erst einmal probieren und wenns dann nicht geht, muss man halt in den sauren Apfel beißen und auch mal verzichten.
Jedes Mal habe ich dann schlechte Laune. Denn ohne den Willen, immer alles voll durchzuziehen, würde man wohl keinen Leistungssport machen.
Also Einlaufen, Gymnastik und dann los. Auf dem Programm stehen sechs mal 2000 m mit 2:30 min Trab-Pause. Der erste Lauf ist zäh, beim zweiten rennen mir Alex und Sebastian Hallmann schon davon, ich mache noch zwei weitere, doch dann werfe ich das Handtuch.
Lactat-Messung: 2,1mmol. Bei weitem nicht ausbelastet, doch die Beine wollten einfach nicht mehr.
Und dann muss man das Ding einfach abhaken und beim nächsten Mal wieder durchstarten, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass genau das das Wichtigste am Training ist: zum richtigen Zeitpunkt auch mal was weglassen. Ist in dem Moment zwar total blöd, muss aber sein!
Man darf sich bei ein wenig Unlust natürlich nicht mit Formschwäche rausreden. Doch wenn man es probiert und nach dem Einrollen immer noch nicht locker ist, dann hat es einfach keinen Zweck und der Läufer-Körper will eben lieber auf dem Sofa liegen ;-)
Grüße von der Couch
Euer
Jan
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| runnersworld.de tagebuch |
23.03.2007 |
Unsere Dauerläufe mit dem Track-Team der Uni sind schon seit längerem eine feste Veranstaltung. Da erfährt man so einiges über das Leben in den Staaten und auch mal etwas darüber, was die Menschen wirklich so denken. Die Aufkleber auf den Trucks: "proudly supporting our troups" spiegeln nämlich zum Glück nur einen kleinen Teil der Lebendseinstellung wieder.
Und es gibt immer wieder etwas zu lachen. Wenn wir zum Beispiel in unseren Winter-Laufsachen zum Sonntagsläufchen kommen, so rennen die Jungs in kurzer Hose los und hängen nach 10 Minuten noch den Pullover in den Baum, um bei null Grad halb nackt durch die Wälder zu toben. Irre.
Zur Abwechslung waren wir heute bei den norwegischen Gehern eine große Pizza-Schlacht feiern - auch das eine Tradition hier in Flag, die wir genüsslich zelebrieren. Das war eine sehr große Tafel, denn mit den Tübinger Läufern sind wir jetzt schon mit 14 Leuten am Start.
Ein sehr schöner Abend und die Wurzeln des Erfolges des norwegischen Teams liegen im Norden Deutschlands. Stephan, der Coach kommt aus unserer Heimat und war unter anderem in Wattenscheid als Mittelstreckler aktiv. So klein ist die Sportlerwelt.
Bis morgen
Euer
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| runnersworld.de Tagebuch |
20.03.2007 |
Wie Ihr ja in den letzten Berichten schon erfahren habt, besteht ein Großteil unseres Trainings aus Dauerläufen. Ein normaler Dauerlauf geht über 15 km, der regenerative, nachmittags nach den Tempoläufen, über 8 km und der lange am Sonntag über 20-25 km.
Für jeden von uns ist diese Trainingsform das Kernstück.
Daher gibt es ein paar kleine Rechenspiele zum Thema Geschwindigkeit.
Setzte ich meine Wettkampfleistung von etwa 28 Minuten auf zehn Kilometern als maximale Geschwindigkeit voraus, so entspricht mein Dauerlauftempo von 4:10 min/km bei den langen, 3:50 min/km bei den normalen Läufen einer Geschwindigkeit von ungefähr 70% des Wettkampftempos.
Was aber heißt das für jemanden mit einer Bestzeit von 35, 40, 45, 50, 60 oder 70 Minuten auf der 10 km Distanz?
Tja, Ihr rennt alle tierisch schnell ;-).
Da entspräche dem 35 Minuten-Läufer ein Tempo von 5 min/km, zur 40 min passt 5:40 min/km, zu einer 50 Minuten Bestzeit 7:10 min/km und der Stunden-Renner würde bei 8:30 Minuten pro Kilometer durch die Gegend traben, oder gehen?!
Natürlich hinkt der Vergleich gewaltig, da bei uns die Gesamtbelastung durch die hohen Umfänge und die Intensität durch die Tempoläufe kommt, doch zum Nachdenken kann er schon anregen.
Na sicher macht es Spaß, wenn man nach dem Laufen ausgepowert nach Hause kommt, doch das sollte man nicht übertreiben und ab und an etwas langsamer zu trainieren bringt einen vielleicht sogar noch schneller ans Ziel?
Heute waren wir wandern und haben uns am höchsten Berg Arizonas die Zähne ausgebissen, da schon nach 10 Minuten auf 2700m Hohe eine dichte Schneedecke unser Unterfangen erschwerte. Also haben wir einfach auf halber Strecke ein Picknick gemacht und sind dann umgedreht.
Viel Vergnügen beim nächsten Läufchen
Euer
Jan
ach, bei runnersworld.de sind auch immer bilder dabei...
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| Keiner jubelt so schön wie... |
17.03.2007 |
Damit in good old germany mal wieder was los ist und ihr nicht völlig verzweifelt vor eurem PC sitzt, haben die Jungs von Leichtathletik.de sich etwas für euch einfallen lassen: es darf gewählt werden. Und zwar wird der prestige-trächtige Titel: "keiner jubelt so schön wie..." vergeben. Da kann ich mich nur mit eurer Hilfe gegen die süßen Hüpfer und den Björn bestehen. Also surft mal vorbei!
Bald gibts auch wieder neue Fotos hier.....
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| Runnersworld.de Tagebuch |
17.03.2007 |
Das Frühstück in unserer Unterkunft ist schon eine Story wert. Drei verschiedene Sorten Kaffee aus Riesenkannen stehen zum Zapfen bereit - einmal entkoffeiniert, einmal regulär und einmal robust - the rich dark eye opener - und selbst durch den kann man noch bis in eine Tiefe von drei Metern hindurchsehen.
Dass es kein vernünftiges Brot gibt, versteht sich von selbst, doch dafür jede Menge Kuchen und Muffins. Und die sind Spitze!
Für uns geht jedes Mal die große Suche los, wenn wir versuchen aus den zehn verschiedenen Sorten Haferflockentütchen die einzigen ohne Apfel-Zimt, Sirup, oder was auch immer an Geschmackstoffen, heraus zu sortieren und die Damen, die diese Tütchen auffüllen, sind schon ganz verzweifelt.
Besonders schön sind auch die Spiegeleier, die liebevoll in einem Förmchen zu exakten Kreisen gestaltet werden, oder die Fleischsuppe die wir erst für Birchermüsli gehalten haben. Moritz Gesicht beim Probieren sah sehr interessant aus ;-)
Das Allerbeste ist aber das Geschirr. Es trägt unheimlich zu der gemütlichen Atmosphäre bei, die wir alle so schätzen, und wir sind uns fast sicher, dass alles recycelt wird?
Trainiert wurde auch noch: acht Kilometer zum Einrollen, dann ein kurzes Koordinations-Programm, drei Steigerungsläufe und 10 x 200 m in 32 Sekunden, um aus dem Dauerlauf-Schlappschritt herauszukommen. Dabei die Sonne genießen, und auslaufen.
Nachmittags dann einen schönen Dauerlauf über 18 km auf unseren Trails im 3:50 er Schnitt.
Ein lockerer, sehr schöner Tag!
Sonnige Grüße
Euer Jan
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| runnersworld.de Tagebuch |
17.03.2007 |
Nur eine Trainingseinheit heute und was gibt es da schöneres, als den ganzen Tag im Bett zu liegen und sich von den Strapazen der vergangenen Kilometer zu erholen?
Wunderbar!
Die Sonne scheint wie verrückt, der Rest des Teams macht einen schönen Ausflug und ich? Ich lerne für die Plasmaphysik Prüfung. Klar, jetzt bekommen alle große Augen und wollen Tipps, wie sie Ihre Blutwerte verbessern können, doch da muss ich Euch enttäuschen. Das Plasma um das es hier geht will wohl keiner in seiner Blutbahn haben.
Der vierte Aggregatzustand der Materie: man füge einem Festkörper Energie zu - z.B. Wärme - und er wird flüssig. Noch mehr Energie und die Flüssigkeit wird zu einem Gas. Tja und wenn man dann noch einen draufsetzt und noch mehr Energie zuführt, dann kann man Elektronen von den Atomkernen trennen und erhält ein Gas, in dem geladene Teilchen umherdüsen.
Mit Hilfe solcher Plasmen werden z.B. Computerbauteile hergestellt und meine Kollegen arbeiten noch fleißiger als ich daran, in Zukunft die Energieversorgung der Menschheit mit Fusionsplasmen zu sichern.
Dann brauchen wir keine Schadstoff ausstoßenden, herkömmlichen Kraftwerke mehr und müssen wegen des Klimawandels Sturmfluten in Bayern fürchten.
Für alle, denen das jetzt zu wenig Laufen und zuviel Physik war: Ich habe bald eine sehr wichtige Prüfung über eben dieses Thema und ab und an mal was anderes außer Rennen ist auch mal ganz nett.
Wenn Ihr jetzt nicht alle böse Lesermails schreibt, erzähle ich beim nächsten Mal was zum Thema meiner Diplomarbeit. Das lautet: Absorptionsspektroskopie ;-)
In unserer Trainingsgruppe studieren übrigens fast alle. Das dauert zwar meist etwas länger, als bei "Fulltime-Studenten", denn da sind wir nicht so schnell wie auf der Bahn, aber ähnlich ausdauernd, und das sind dann die Dinge, die wir in unserer Freizeit machen ;-).
Schnelle Grüße,
Euer Jan
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| Runnersworld Tagebuch |
15.03.2007 |
Sechs mal zweitausend Meter, dazwischen 2:30 min Trab-Pause! Das sind erst einmal die harten Fakten.
Heute ging es wieder richtig rund. Am Vormittag war ein Tempoprogramm angesagt: für die Langtreter sechs mal, für die Mittelstreckler nur fünf Läufe. Für solchen Einheiten haben wir eine schöne Waldrunde mit leichtem Profil.
Generell kontrollieren wir die Intensitäten beim Training mit Hilfe von Herzfrequenzmessern, doch bei Tempoläufen machen wir auch zwischendurch Laktat-Kontrollen. Das gibt mehr Sicherheit, auch wenn wir sonst viel mit Gefühl und Erfahrungswerten arbeiten.
Die Läufe waren heute sehr gut, und besonders da ich am Samstag den Tempodauerlauf wegen Totalausfall abbrechen musste, habe ich nun wieder beste Laune. Denn auch mit fast 15 Jahren als Leistungssportler, gehen mir schlechte Trainingseinheiten immer noch extrem auf die Nerven.
Alex hatte nach dem 3. Lauf einen Laktat-Wert von 2,9 mmol, ich nach dem 4. Lauf einen von 4,2 mmol. Auch daran sieht man, wie individuell diese Werte sind, da Alex und ich fast in der gleichen Form sind. Am Ende des Programms lag Alex Wert dann bei 4,4 und meiner bei 6,0 mmol.
Für ein solches Programm, das im Bereich der so genannten Grundlagenausdauer 2 liegt, waren die Werte in Ordnung.
Unsere Mittelstreckler haben ihre Läufe etwas langsamer gemacht, bei fast den selben Werten wie wir. Das liegt auch daran, dass Mittelstreckler eine größere Laktat-Toleranz haben und das Laktat auch schneller bilden.
Ein- und Auslaufen von je drei Kilometern gehört natürlich genauso dazu wie ein wenig Dehnen vor den Läufen.
Als lockere Nachmittagseinheit haben wir dann noch ein leichtes Krafttraining zur Rumpfstabilisierung gemacht. Das sah so aus, dass wir bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sportplatz Übungen mit dem eigenen Körpergewicht machten, und natürlich auch da wieder mit Ein- und Auslaufen.
Ein anstrengender Tag und momentan wird unser Bergfest mit einem! isotonischen Durstlöscher auf Hopfen- und Malz-Basis gefeiert ;-)
Schnelle Grüsse
Euer Jan
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| runnersworld Tagebuch |
14.03.2007 |
Nachdem Ihr hoffentlich gestern alle gut gegessen habt - wir haben bei unserem gestrigen Rezept vergessen, dass noch Essig mit reingehört - , kommt heute wieder ein Beitrag, der über die Kultur dieser großartigen Nation aufklärt.
Was mich ganz besonders fasziniert, ist das Einkaufen. Natürlich besorgen wir unsere Lebensmittel im Großmarkt. Denn jemand, der den ganzen Tag durch den Wald rennt, verbrennt auch ordentlich Kalorien. In diesem Großmarkt stehen am Eingang palettenweise Plasmabildschirme und die Autoreifen werden neben dem Gemüse feilgeboten.
Besonders schön aber ist der riesen Supermarkt direkt vor unserer Tür.
Wenn man reinkommt, gibt es zunächst Gartenbedarf. Fast hätten wir einen 1,50 m großen Plastik-Löwen als Trainingslagermaskottchen gekauft, doch dann geht es erst richtig los.
Die Spielwarenabteilung: vorbei an den Hero-Turtels, direkt zu dem Set: Cowboy für Einsteiger, mit Wasserpistole und allem was dazugehört.
Fünf Meter weiter dann das Set für die Fortgeschrittenen: die Paintball-Kanone. Da kann man sich gegenseitig schon mit kleinen Farbkugeln ordentliche blaue Flecken auf den Hintern schießen.
Und, wer hätte das gedacht, weitere fünf Meter dahinter dann das Gerät für den Könner: das Gewehr mit Zielfernrohr. Nein, nicht aus Plastik oder so, sondern wirklich eine echte Waffe! Optimal, um das vorher Erprobte umzusetzen.
Da wundert man sich manchmal schon ein wenig!
Weidmanns Heil
Euer Jan
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| runnersworld.de Tagebuch |
14.03.2007 |
Kohlenhydrate und Eiweiße
Eines der am häufigsten diskutierten Themen eines Läuferlebens ist wohl die Frage der richtigen Ernährung. So auch bei uns.
Wie oft dürfen wir der Versuchung nachgeben und bei einem der zahlreichen Fastfood-Läden einkehren? Wie oft beim free-refil die Cola auffüllen?
Man stelle sich vor: In Flagstaff gibt es auf drei Einwohner einen Burgershop (zumindest ungefähr). Auch in einem Umkreis von 50 Metern um unsere Unterkunft können wir aus dem Vollen schöpfen. Doch Konsequenz ist unser zweiter Vorname und so sind wir bislang in zwei Wochen nur zweimal schwach geworden bzw. zu faul zum Kochen gewesen.
Und nicht dass es sonst immer Nudeln mit Ketchup gegeben hätte: nein, hier wird richtig gute deutsche Küche aufgetischt.
Die Gemüse-Reispfanne erfreut sich größter Beliebtheit, Detlefs Cashewkern-Lauch-Hühnchen-Gericht war der Knüller und heute dann das Spezialgericht von Alex und mir: der Linseneintopf.
Was nämlich gerade von Läufern oft überschätzt wird, ist die Aufnahme von Kohlenhydraten. Die nimmt man fast immer in ausreichender Menge zu sich, doch die Proteine (Eiweiß) kommen oft zu kurz. Hülsenfrüchte, der Sojadrink und häufiger mal Fisch helfen uns da weiter und so erholen sich die Muskeln besser. Natürlich gibt es auch mal Nudeln, aber deutlich höher im Kurs stehen Kartoffeln und Reis und dann nicht der weiße, sondern der gute Naturreis.
Hier unser Rezept: kocht euch doch auch mal was Gutes!
Aber bitte nicht direkt vor dem Wettkampf ;-)
Satte Grüße,
Euer Jan
Mein Linseneintopf
Zutaten (4 Portionen):
- 100g geräucherter, durchwachsener Speck
- 4 kleine geräucherte Mettwürste
- 700g Kartoffeln
- 2 Zwiebeln
- 3 Möhren
- 1/4 Sellerieknolle
- 1 Bd. Schnittlauch
- 1 Bd. Petersilie
- 500g Linsen
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Speck in Scheiben schneiden, Zwiebeln würfeln, Möhren, Sellerie und Kartoffeln schälen und waschen. Möhren in Stifte schneiden, Sellerie und Kartoffeln würfeln.
Linsen in einer Schüssel mit kaltem Wasser säubern. Zum Abtropfen in ein Sieb schütten. Kochplatte auf mittlere Hitze stellen.
Speckscheiben zum Ausbraten des Fetts in den Topf legen. Zwiebelwürfel zugeben und mit dem Speck goldbraun anbraten. Möhrenstifte und Kartoffelwürfel zugeben. Selleriewürfel ebenfalls kurz mitbraten.
Abgetropfte Linsen zu dem Gemüse geben. 1L Wasser aufgießen und zum Kochen bringen.
Kochmettwürste hinzugeben und Topf zudecken.
Bei geringer Hitze ca. 1 Std. köcheln lassen.
Kräuter fein schneiden. Schnittlauch und Petersilie unterrühren.
Servieren. Guten Appetit!
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| Neue Fotos |
11.03.2007 |
| Habe mal den Samstag Abend genutzt und ein paar neue Fotos reingestellt.
Schaut nochmal in die Flagstaff-Gallerie und die Bilder aus dem Canyon sind auch sehr nett ;-) |
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| Grand Canyon |
11.03.2007 |
| Der Grand Canyon hat gerufen und wir haben geantwortet - mit einer Wanderung über sechseinhalb Stunden.
Da geht es erstmal locker runter zum Colorado, die Füße baden und dann aber so was von wieder hoch! 1300 Höhenmeter, bei denen dann doch irgendwann jedem die Lunge brennt. Und dann sind die Sportler ja immer so drauf, dass sie sich gegenseitig beweisen müssen, was sie so draufhaben.
Martin war der erste der leiden musste. Wäre ja noch mal schöner, wenn ein Kickboxer sich an die Hacken von uns Langtretern hängen könnte. Gut das Romy ihm immer treu zur Seite stand und ihm den Aufstieg erleichtert hat: "Also bei dem Tempo spüre ich meine Beine noch gar nicht! Was, du hast Kopfschmerzen? Das ist aber gar kein gutes Zeichen!"
Tja, wer so lieb unterstützt wird?..
Zu dem Zeitpunkt hatten wir uns schon abgesetzt und Moritz durfte ausbaden, dass er als erster angefangen hat, zu laufen. Da lagen noch 900 Höhenmeter Aufstieg vor uns. Das war nicht soooo pfiffig!
Bis nach oben waren wir dann ungefähr genauso lange unterwegs, wie vorher nach unten.
Schmerzhaft war aber auch, dass wir zwischenzeitlich von einem jungen Pärchen aus dem Schwabenländle überholt wurden. Da haben wir etwas dumm geschaut. Am Ende war das aber zum Glück geklärt.
Nun geht hier gerade gar nichts mehr, ich schlafe am Computer ein und will nur noch ins Bett. Heute gibts zwei Bilder: eins von oben und eins von unten.
Müde Grüße ;-)
Euer Jan
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| Ein typischer Tag in Flag |
11.03.2007 |
| Damit hier nicht der Eindruck entsteht, wir würden die ganze Zeit auf der faulen Haut liegen, ab und zu mal wandern und dann jeden 3. Tag ein kleines Läufchen machen, beschreibe ich Euch einen schönen Trainingstag wie wir ihn heute wieder hinter uns gebracht haben:
Frühstück gibt es um 8 Uhr. Darüber gibt es später auch noch einen extra Bericht, denn auch dass war eine kleine Umstellung für uns.
Bis wir die zu vollbringenden Großtaten besprochen haben, ist es auch schon neun und dann geht´s um 10 Uhr offiziell los zum ersten Training.
Wir starten also um 10 nach 10 ;-), und das bedeutet für Alex und mich einen Dauerlauf über 18 Kilometer, für Thorben und Moritz 15 km und für Romy 20 km.
Alex und ich sind an einem lockeren Tag mit 4:00 min/km unterwegs, und steigern die letzten 3 km bis 3:30. Das ist in 2100m Höhe schon ganz o.k..
Romy setzt sich gerne im Anschluss noch eine halbe Stunde auf's Fahrradergometer und taucht erst sehr viel später wieder auf.
Dann wird als erstes der Fernseher angeschmissen, denn wir wollen uns ja auch ein wenig den Landessitten anpassen, und nach einer Viertelstunde Dehnprogramm und einer heißen Dusche gibt es ein paar Stullen.
Anschließend kommt, worauf ich mich schon seit dem Aufstehen freue: der Mittagsschlaf. Herrlich!! Ne, im Ernst, bei zwei Einheiten am Tag braucht der Körper extrem viel Ruhe. Sonst gibt es schnell einen Totalausfall in Form von Verletzung oder Erkältung. Danach wird in die Unibücher oder ins WWW geschaut, ich bekomme zu hören, was ich denn auf runnersworld.de wieder für nen Quatsch geschrieben hätte, und um 16 Uhr startet ein Koordinations- und Sprintprogramm.
Für die Fußkranken eine Massage, danach endlich das Abendessen, das gerade brutzelt, während ich hier schreibe (da habe ich ne super Ausrede, um nicht mithelfen zu müssen), später ein schöner Actionfilm und um 22:30 Uhr sind alle hundemüde und einer nach dem anderen verschwindet ins Bett.
Genauso läuft das hier ab.
Schnelle Grüsse
Euer Jan
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| Trainingsfrei |
07.03.2007 |
Das konnte ich doch neulich gar nicht glauben: da habe ich mich mit Deutschlands besten Ski-Langläufern unterhalten und dabei erfahren, dass die tatsächlich jeden Sonntag trainingsfrei haben. Ja ist das denn zu fassen?! Wo gibt´s denn so was?!
Bei uns gibt es im Jahr genau drei Wochen, an denen nicht täglich trainiert wird. Und die sind im September, am Ende der Saison. Tauschen möchte ich trotzdem nicht: mit Ski-Rollern auf den Alp d´Huez rauf klingt auch nicht so nach dem reinen Vergnügen?
Dafür haben wir heute aber unseren halben freien Tag um so mehr genossen. Sonntagsmorgen Long-Jog, 25 km, und dann eine schöne Tour in die Vulkankrater. Zu Fuß über die Lavaströme, wo man auch durch die Schuhe die Hitze noch deutlich spürte. Gut, dass der Schnee der letzten Tage und die 1000 Jahre seit dem letzten Ausbruch die Situation schon ein wenig beruhigt haben.
Als Belohnung für die erste erfolgreiche Woche hier und um neue Kraft zu tanken, haben wir uns dann mit einem Stück Kuchen im Macy´s belohnt. Natürlich nur, weil der Waschsalon direkt nebenan ist und man ja die Zeit, in der unsere Socken wie wild rotieren, überbrücken muss.
Nun geht es also in die zweite Woche, alle haben sich bislang sehr gebremst und sind gut angepasst. Mit Martin haben wir auch einen Physiotherapeuten als Verstärkung dazubekommen und so können wir jetzt richtig abgehen.
Für alle, die es ganz genau wissen wollen: in der ersten Woche bin ich 160 km - oder wie man hier sagen würde - 100 Meilen gelaufen. Nächste Woche wird's mehr.
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| Das ist Flag |
04.03.2007 |
| Heute möchte ich ein paar Infos darüber, warum wir uns von allen schönen Plätzen der Welt gerade Flagstaff ausgesucht haben. Zunächst natürlich die Höhe von 2100 m, auf der man einen sehr guten Höhenreiz spürt. Er ist aber noch nicht so extrem, dass man gar kein Tempotraining mehr machen kann.
Dann ist die gesamte Stimmung hier sehr entspannt: 50000 Einwohner, von denen die Hälfte Studenten sind. Früher war das hier ein kleines Holzfällerdörfchen und die Wälder sind immer noch das Highlight. Es liegt stets ein Hauch von Abenteuer und Aussteiger-Feeling in der Luft. Außerdem geht die legendäre Route 66 durch die Stadt und der Santa-Fee Express zieht locker 100 Wagons über die Schienen. Da steht man an der Bahnschranke schon mal etwas länger.
Unzählige Burger-Läden und Tankstellen reihen sich aneinander, da viele Touristen nach der Besichtigung des Grand Canyons hier durchreisen. Auf dem Snowball, einem Skigebiet, sind wir letztes Jahr als Alternativtraining schon die Piste hochgeklettert und dann auf einer Art Riesenteller ins Tal gerast. Die Dinger entwickeln eine erstaunliche Geschwindigkeit was dazu führte das ich so 2-3 kg Pulverschnee gefuttert habe.
Was uns aber am besten gefällt sind immer wieder die Trails. So breit, dass man nur hintereinander laufen kann und dann im Schlängelkurs, mal mehr, mal weniger profiliert durch die endlosen Wälder. Weicher Boden, oft recht anspruchsvoll, und immer sehr abwechslungsreich. Da hüpft da Läuferherz vor Freude!
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| Runner´s World Tagebuch |
03.03.2007 |
Wie wohl der ein oder andere vom Skifahren weiß, kommt der große Durchhänger oft am dritten Tag. Daher haben wir am Vormittag nur ein wenig Koordination und ein paar Steigerungen gemacht und über den Muskelkater geschimpft, den wir uns durch das Laufen auf den immer wieder auftretenden Schneefeldern eingefangen haben.
Nachmittags ging es dann in’s Gelände. Auf dem Arizona-Trail, einem Wanderweg der quer durch den ganzen Staat geht, zum Walnut-Canyon. Und nach der ersten halben Stunde sind wir auch prompt auf die ersten Elche gestoßen. Wer da dümmer aus der Wäsche geschaut hat, war schwer zu sagen, doch zum Glück konnten wir ausweichen.
Wir sind ja auch nur gewandert. Den hier lebenden Berglöwen sind wir noch nicht begegnet, doch einige Spuren sahen schon sehr vielversprechend aus. Coyoten und Bären gibt es angeblich auch, doch bis auf ein wenig Geheule war da bislang Fehlanzeige. Falls ich mal ein paar Tage nichts von mir hören lasse, wisst Ihr dann ja warum…
Im Minutentakt wechselndes Wetter, mal Schnee, dann sofort wieder strahlender Sonnenschein und schon wieder ein paar Schneeflocken. Als wir im Supermarkt unser Abendessen eingekauft hatten, fanden wir fast unser Auto nicht mehr, da sich innerhalb von 20 Minuten locker 15 cm Puder darauf abgesetzt hatten.
Auch das ging aber gut und wir waren froh, schließlich wieder am wärmenden Kaminfeuer zu sitzen.
Bald kommen die ersten harten Einheiten!
Bis dahin, Euer Jan
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| Runner´s World Tagebuch |
02.03.2007 |
| Im letzten Jahr haben wir eine "Höhenkette" gemacht, also eine ganze Reihe von Trainingslagern, in denen wir auf 1700-2100 m über dem Meeresspiegel
trainiert haben. Da kann man sich prima "wegschiessen", indem man zu
hart trainiert, aber mit etwas Erfahrung findet man dann zu Hause jede
Menge rote Blutkörperchen vor, die hoch motiviert den Sauerstoff durch
den Körper schleppen, und schon läuft man deutlich leichter.
Also ab in den Flieger! Frankfurt - Las Vegas, nein, nicht zum Pokern, sondern einfach nur weil es am schnellsten geht. Dann weiter, vier Stunden im Auto, und schon sind wir in Flag!
Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es hier in den nächsten Tagen zu tun bekommt, hier zunächst die Vorstellung der Gladiatoren. Da ist Bundestrainer, Detlef Uhlemann, der uns betreut und mit einem ausgeklügelten Prämiensystem (später dazu mehr) dafür sorgt, dass wir unbedingt seine Bestzeiten knacken wollen. Wir müssen uns alle aber noch mächtig ranhalten, um seine Bestzeiten zu schlagen und wollen ihm hier im Trainingslager in Flagstaff schon mal ein wenig Angst machen, damit er weiß, dass es nächstes Jahr soweit ist.
Thorben Grothaus ist - genau wie ich früher - auf der 1500 m Strecke zu
Hause und will in diesem Jahr die 3:40 Minuten unterbieten. Romy Spitzmüller hat schon jetzt mit stundenlangen Wanderungen den Bundestrainer gut geschafft. Sie geht im Marathon an den Start. Gut an unsere Situation angepasst hat sich auch Moritz Waldmann, der auf dem Teamfoto das Nationalmannschafts-Outfit der USA präsentiert, und bei der U-23 EM die 1500 m laufen möchte. Und schließlich ist Strongman - den Titel hat er sich dieses Jahr in Münster verdient - Alex Lubina. Er war letztes Jahr deutscher Vizemeister über 10 000 m, konnte aber dann aufgrund eines Ermüdungsbruchs nicht in Göteborg starten.
Beim Training haben wir uns bislang am Riemen gerissen und nur lockere
Dauerläufe gemacht. Das ist ganz wichtig, denn die Höhe verzeiht keine
Fehler. Besonders am Anfang muss man daher immer schön die Handbremse
anziehen. Auch wenn tolles Wetter und traumhafte Trails zu schnellem
Laufen animieren. Allerdings ist man ohnehin etwas platt von der
Zeitumstellung und der Fahrt und so braucht der Körper besonders viel
Ruhe. Daher sind hier auch immer um spätestens 22 Uhr die Lichter aus.
Bis bald
Euer Jan
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| Runner´s World |
28.02.2007 |
Yeah, das ist doch mal was: ein eigenes Tagebuch auf runnersworld.de. Ich werde versuchen die Berichte sowohl dort, als auch hier zu veröffentlichen, doch wenn wir oft genug die Kamera mitnehmen, gibt es auf runnersworld dann auch immer aktuelle Bilder. Das wird ein Teamprojekt, denn die Teamkollegen hier schauen mir natürlich die ganze Zeit über die Schulter, damit nichts falsches im Netz steht ;-) Also häufiger mal reinschauen...
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| 7000 feet, catch your breath! |
26.02.2007 |
| Schöne Grüße aus der Höhe! Die Anreise war soweit gank O.K., auch wenn man nach 24h auf Achse doch etwas groggy ist. Die Etappe von Vegas nach Flag, die dann mitten in der Nacht stattfand, haben wir gestärkt mit einem typisch amerikanischem Essen gut geschafft. Nur einer hat übertrieben und sich erstmal den Magen verdorben ;-) . Romy, Detlef, Moritz, Thorben, Alex und ich: so sieht das Team zur Zeit aus, das gestern den Versuchungen in Vegas wiederstanden hat und dafür heute mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 0° C belohnt wird. Gleich gehts zum Frühstück und dann werden wir den Frischlingen eine kleine Einführung in das trail system geben. |
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| Flagstaff |
24.02.2007 |
Morgen geht es los: mit dem Flieger von Frankfurt nach Las Vegas und dann mit dem Auto auf 7000 Fuß Höhe. Uns erwarten traumhafte Lauftrails, Zusammenstösse mit Elchen und ein paar arbeitsreiche Tage mit so manchem Kilometer auf dem Wochenplan. Freue mich sehr darauf, auch wenn ich ein paar Bücher über Plasmaphysik eingepackt habe, damit die Uni nicht zu sehr in den Hintergrund rückt. Wie es dort mit dem Internet aussieht weiss ich noch nicht sicher, doch die Berichte über Schneechaos, Studentenfeten, und Wettrennen mit 100 Wagons langen Zügen werden hier bald folgen ;-)
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| Chemnitz |
24.02.2007 |
Die Hallensaison ist zu Ende und war wesentlich besser als erwartet. Zum Abschluß gab es noch eine 7:55 über die 3000m. Da hatte ich mir eigentlich nach den Meisterschaften am letzten Wochenende etwas mehr erwartet, aber das war schon O.K.. Nur ein Kenia-Boy war vor mir und nun weiss ich auf jeden Fall, das die Enscheidung auf die Hallen-EM zu verzichten richtig war. Dafür reicht die Form einfach noch nicht. Aber daran wird ab Übermorgen wieder verstärkt gearbeitet...
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| Deutsche Hallenmeisterschaften |
20.02.2007 |
War das ein Rennen...Erst die üblichen taktischen Spielchen aber dann....Da schalten die Jungs doch die Rundenanzeige einfach von 4 auf 2 um und vergessen die 3 und auch der Hallensprecher steigt voll drauf ein und erzählt was von der letzten Runde die beginnt, obwohl es noch zwei waren....
Gut das die Zeit mitlief und man daran sehen konnte, das es eben doch noch 400m waren. Aber wenn man darauf nicht achtet?! Wozu auch, die Zeit interessiert bei einer Meisterschaft eh keinen. Da hat der Carsten Schlangen aber mal so richtig die A.-Karte gezogen.
Ich war auch etwas verunsichert und bin dann so gerannt, dass ich bei 2800m vorne war, aber auch noch für eine Runde mehr Kraft hatte. Carsten aber hat schon vorher alles gegeben und stand dann völllig entsetzt da, als er feststellte, das er noch weiter musste....Mist.
So habe ich dann den 6. Titel in Folge gewonnen und abends haben wir schön gefeiert. Carsten war auch dabei und schon fast wieder so gut drauf wie immer ;-). Auf la.de gibt es die letzten 3 Runden auch als Filmchenzu sehen. Großes Lob! Gute Idee.
Am Freitag soll jetzt in Chemnitz noch eine gute Zeit auf den 3000m her.
Müsste klappen...
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| aktiv laufen |
12.02.2007 |
| In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "aktiv laufen" ist ein schöner Artikel über einen Langstreckler mit Doppelbelastung. Bilder aus der Uni, und Tips, wie man auch bei einem gut gefüllten Terminkalender noch seine geliebte Trainingseinheit einbauen kann oder auch einfach nur, wann man diese besser weglässt um sich nicht "in den Keller zu laufen". Besonders schick finde ich ja das Bild mit der Plasma-Zelle ;-) Wenn Ihr Euch also fragt, warum ich mich gerade schon sehr auf die Ruhe in Flagstaff freue, schaut doch mal rein... |
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| Meeting-Leipzig |
10.02.2007 |
1500m, ein echter Sprint, kaum zu glauben, das ich das mal als Hauptwettkampfstrecke gerannt bin. Eigentlich müsste ich noch platt sein, da Düsseldorf erst drei Tage zurück liegt. Beim Startschuss sieht es auch verdammt so aus. Alle laufen los, nur der Langstreckler mit der Spitzenreaktionszeit bleibt erstmal stehen und wundert sich. Großartig. Also hinterher und dann merkt man erst mal, wie weit sich so ein Feld auseinander ziehen kann. Da turnt man hinterher und hat nicht mal ne Viertelstunde Zeit, um sich nach vorne zu kämpfen. Da gibts nur eins: schnell einen Zwischenspurt. O.K. Platz 4 ist schon besser. Dann nach 3:43,67 im Ziel. Doch irgendwie alle überholt. :-) In der Halle war ich noch nie schneller. Und nächste Woche geht es wieder nach Leipzig, zu den Deutschen Hallenmeisterschaften.
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| Back on the track |
07.02.2007 |
Nachdem ich selber schon das Gefühl bekomme, hier nur noch über diverse Feiern zu berichten, freut es mich umso mehr, nun aus der Welt des Sports Positives verkünden zu können. Düsseldorf! Wer hätte das gedacht: 7:50 min über 3000m. Endlich mal wieder eine ordentliche Zeit. Und das bei dem hier herrschenden Chaos. Die Kenia-Fraktion ließ sich nicht mehr einholen, aber das war diesmal schon ok.
Es war wieder eine spitzen Stimmung in der Halle und dann dieser Kerl, der 4 Runden vor Schluss direkt vor mir `ne Rolle macht....War ganz schön knapp... In elegantem Bogen drumrumgekurvt aber 20m weiter war er schon wieder vorbei und auf und davon. Also Platz 5.
Am Freitag kommt jetzt in Leipzig die 1500m, damit ich bei der DM wieder "den Kick" habe, und dann wollen wir mal sehen, was die Jungs in 10 Tagen so anbieten. Ist auch mal ganz schön, nicht mit der schnellsten Zeit zur DM zu fahren...
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| Strongman Lubina |
07.02.2007 |
Das gibts doch nicht: der Alex Lubina hat es geschaft und ist vom Größten Läufer aller Zeiten, Achim Achilles, durch namentliche Erwähnung in seiner neusten Kollumne geadelt worden. WOW!!! Das hat er sich aber auch hart erarbeitet, indem er bewiesen hat, das die Läufer eben die härtesten aller Kerle sind. Und ich darf gleich mit ihm trainieren. Hoffentlich geht es nicht wieder quer durch den Kemnader Stausee...
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| Ball des Sports |
04.02.2007 |
Wie schon gesagt, am Wochenende ging es richtig ab. Nach dem Training morgends sind wir zügig gen Wiesbaden aufgebrochen und ich war froh, im Auto meinen Mittagsschlaf halten zu können ;-) . Und dann in Wiesbaden als erstes?! Richtig: nochmal eine kleine Runde gerannt. Zurück im Hotel standen da schon jede Menge Menschen im Smoking und schauten etwas überrascht auf den chaotischen Läufer, der da angestürmt kam. O.K., da war ich wohl etwas spät dran, denn Johannes B. Kerner und die deutsch Sporthilfe hatten eingeladen und es sollte gleich losgehen. Also ab unter die Dusche und die schnellen Nike-Schuhe gegen die Edlen Lack-Treter eingetauscht. Etwas ungewohnt...
Der Abend war klasse. Wir hatten sehr nette Tischnachbarn und das Programm war einsame spitze. Ganz so lange haben wir nicht gefeiert, da es ja am Dienstag in Düsseldorf ein hartes Rennen gibt. Jetzt also etwas lockerer trainieren und dann hoffe ich, dass ihr mir alle die Daumen Drückt ;-) Eurosport überträgt übrigends von 19-21 Uhr und wir laufen um 20 Uhr. Bis denn
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| Bochums Sportler des Jahres |
04.02.2007 |
| Das war wirklich ein ereignisreiches Wochenende. Nicht genug damit, dass am Freitag in der Uni ein Seminarvortrag zum Thema Absorptionsspektroskopie anstand, wo ich über die Fortschritte meiner Diplomarbeit berichten durfte, nein, abends ging es dann erst richtig zur Sache. Obwohl auch Wojtek und Stephan bei ihren Weltmeisterschaften so richtig abgeräumt haben, durfte doch am Ende dann ich die Auszeichnung zu Bochums Sportler des Jahres in Empfang nehmen.
Cool. Und dann hat auch noch der Deutsche 800m Rekordhalter und ehemalige Wattenscheider Willi Wühlbeck die Übergabe gemacht. Unser TVW hat groß abgeräumt. Monika hat bei den Damen gewonnen und Stephan Koch bei den Newcomern. War ja auch ein tolles Jahr! Fotos gibts unter "Bilder" auch noch.
Und was das beste: total beflügelt war das Training am Samstag morgen richtig gut :-) |
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| Fitschen im Interview |
04.02.2007 |
Die Jungs vom Bunert-Clan haben unsere Podiumsdiskussion ins Netz gestellt und nun kann man über den Link unten auch sehen, was ich so zu erzählen habe. Da Laufen eines meiner Lieblingsthemen ist, fällt mir da zum Glück immer etwas ein...
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| Das war wohl nix! |
01.02.2007 |
| Tja, den Saisoneinstieg hatte ich mir doch etwas anders vorgestellt, doch auch damit muss man wohl klarkommen...
Die Zeit aus Dortmund ist mit 3:47 min ja ganz O.K. aber Platz 6 war nicht so doll. Es sollte auch nur eine Vorbelastung für Düsseldorf und Leipzig sein, also abhaken, denn dafür wars genau richtig.
In den letzten 15 Jahren habe ich schon so manchen schlechteren Wettkampf gemacht ;-) |
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| Wettkämpfe |
26.01.2007 |
| Soweit so gut, die ersten Wettkämpfe stehen an. Wegen der Diplomarbeit mache ich diese Jahr eine eingeschränkte Hallensaison und werde das als eine Art Formüberprüfung werten. Das die warscheinlich nicht so klasse ist wie im letzten Jahr versteht sich, doch wer weiss?!
In der Uni komme ich ganz gut vorran und nun hoffe ich, dass die Form auf der Bahn trotz allem schon wieder gut ist. Am Sonntag steht ein Start über die 1500m in Dortmund an. Da bekomme ich es auch wieder mit meinen Teamkameraden zu tun und dann geht es am 6.2. in Düsseldorf über 3000 zur Sache. Im letzten Jaht war das dort total spitze! Dann kommt noch einmal die 1500m in Leipzig und wie es danach weitergeht ist noch nicht ganz klar.
Gerne wäre ich auch in Stuttgart gerannt, doch in der momentanen Situation wäre das einfach zuviel geworden.
Nun freue ich mich auf ein paar schöne Rennen :-) |
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| WAZ - Podiumsdiskussion "Laufen als Leistungs- und Breitensport" |
18.01.2007 |
Am Samstag findet in Essen im Rahmen einer Laufmesse mit vielen Topsportlern, Vorträgen und ähnlichem, eine große Talkrunde statt. Wer also einmal persöhnlich mit mir sprechen möchte um mir ein paar Tips zu geben, wie man noch schneller wird, oder eventuell einige Tips bekommen möchte, der ist herzlich eingeladen ;-)
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| Europas Leichtathlet des Jahres... |
09.01.2007 |
...bin ich nicht geworden ;-) war aber trotzdem cool, da auf nem 11. Platz zu landen. Schließlich waren auf den Plätzen 1-10 ne Menge große Namen und auch ab 12 noch einige ;-) .
Danke an alle, die mir auch dort wieder ihre Stimme geschenkt haben. Spitze!!!
Außerdem habe ich noch ein paar lustige Bilder aus Trier online. Vom großen Fitschen Feuerwerk das leider erst nach dem Rennen gezündet wurde gibt es aber keine Fotos.
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| Bochum sucht "Sportler des Jahres" |
02.01.2007 |
Auch in Bochum wird fieberhaft gesucht, und damit Tono zum Trainer des Jahres, eins unserer schnellen Mädels zur Sportlerin und ich zum Sportler des Jahres( ;-)) gewählt werden, schaut euch doch einfach unter dem Link an, wer und wie gewählt werden kann.
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| Bitburger-Silvesterlauf in Trier |
01.01.2007 |
Hallo, Ihr seid hoffentlich alle gut ins neue Jahr gekommen! Wir haben mit einem erweiterten Wattenscheider
Team in Trier gefeiert, und da alle mit ihren Laufergebnissen zufrieden waren, war es ein schöne Party. Als Botschafter des Laufs war ich schon am 29. in Trier und wurde mit Ulli Maisch und dem Afrikameister Moses Kipsero vom Bürgermeister empfangen und wir durften uns ins Gästebuch der Stadt eintragen. Unser Angebot, ihn am Samstag noch für den Volkslauf fit zu machen, lehnte der Bürgermeister aber leider ab ;-) Der Lauf selber war ein stimmungsreicher Abschluss eines phantastischen Jahres. Konfettiregen, begeisterte Zuschauermasssen, und ein guter 4. Platz waren am Ende die Ergbnisse. Den Höllander hätte ich gerne noch geschlagen, doch als bester Deutscher und mit zwei sehr starken Afrikanern auf Platz eins und zwei war ich sehr zufrieden. Außedem kam sogar in den "Heute Nachrichten" ein Bericht. Danach war die Party sehr ausgelassen und heute geht es sehr früh ins Bett...
Wir freuen uns alle auf das nächte Jahr in Trier!
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| Leichtathlet des Jahres!!!!!!!!! |
30.12.2006 |
Spitze!!! Uli und ich sind zu den Leichtathleten des Jahres gewählt worden und wir haben uns riesig gefreut. Herzlichen Dank für Eure Stimmen!!! Das ist schon cool, wenn man bei solch starker Konkurrenz fast 50% der Stimmen bekommt. Und dass, wo es ja auch in den anderen Disziplinen in Göteborg sehr spannend zuging.
Da wir Läufer ja in den letzten Jahren auch nicht gerade in den Himmel gelobt wurden, ist das auch wierder eine tolle Bestätigung dafür, wie angesagt die Rennerei ist. Da haben wir morgen gleich noch einen Grund zu feiern, da wir ja sowieso mit dem halben deutschen Lauf-Team in Trier ins neue Jahr rutschen. Nun gilt es nocheinmal Kräfte zu sammeln und dann morgen beim Silvesterlauf eine möglichst gute Figur abzugeben. Die Form ist durch das Studium bedingt nicht die allerbeste, doch es wird bestimmt ein spannendes Rennen. Bis bald und auch Euch einen guten Rutsch!!!
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| Schöne Feiertage!!! |
24.12.2006 |
| Euch allen wünsche ich ein paar schöne Tage mit ein wenig Ruhe und Erholung. Wir haben heute in Osnabrück beim traditionellen OTB-Grufti-Jogging schön über die guten alten Zeiten geplaudert und es war schon sehr erstaunlich, wer sich da wieder alles motivieren konnte, die alte Trainingsrunde um den Rubbenbruch See abzureißen. Klasse!!!
Morgen und Übermorgen wird dann nur einmal trainiert und ich freue mich auf den Weihnachtsbraten. Die Form für Trier ist noch nicht perfekt, aber mal schaun....
Dann lasst euch mal gut beschenken und viel Spaß mit Freunden und Familie!
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| Baden-Baden |
18.12.2006 |
Roter Teppich, spitzen Essen und eine Top-Ten Plazierung. Ein gelungener Abend!!! Wenn ich mir so die Namen der vor mir plazierten anschaue, kann ich nur sagen: wow, da ist man wirklich in sehr illustrer Gesellschaft... War schon sehr spannend: Rücken an Rücken mit Rudi Altig, am Nachbartisch von Olli Kahn, Klose und Co zu sitzen und dann natürlich mit jeder Menge lustigen Schwimmern, Skifahrern usw., von denen wir in der Türkei schon manche kennengelernt hatten, zu schnacken. Der Anzug saß perfekt, die Krawatte hat mir keine blaue Rübe beschert und auch die Hose war weit genug. Top motiviert geht es jetzt zum Weihnachtsendspurt, morgen gibt es in unserer Trainingsgruppe das Rennen um die goldene Weihnachtsgans, aber erstmal ist ausschlafen angesagt ;-)
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| ZDF, Sontag 21:20 Uhr |
15.12.2006 |
Am Sonntag wird in Baden-Baden gefeiert und der Sportler des Jahres gekührt. Auch wenn ich eventuell bei der Ehrung nicht ganz vorne dabei sein sollte, habe ich mir doch fest vorgenommen zumindest als erster am Buffet zu sein. Wer also mal sehen möchte, wie ich mit Anzug aussehe, der sollte am Sonntag den Fernseher anschmeißen. Kommt nicht sehr oft vor, dass ich so etwas anziehe. Bin sehr gespannt, wie der Ball abläuft und wer alles da ist.
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| Super Bilder |
12.12.2006 |
Christian Güssow, ein Freund und Teamkamerad von mir, erfolgreicher 1500m-Läufer und spitzen Fotograph hat seine Diplomarbeit in der "Zeit" veröffentlicht. Unter dem Link findet Ihr einige super Aufnahmen von Sportlern in toller Umgebung. Die von Alex, Nico und mir sind im letzten Flagstaff-Trainingslager entstanden, die Portraits nach der Hallen-DM. Reinschauen lohnt sich!!!
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| AIDA Lauf-Trophy |
10.12.2006 |
Eine Woche Kreuzfahrt von einer Kanarischen Insel zur nächsten und dabei noch sehr gut trainieren, wann bekommt man schon so eine Gelegenheit?! Da mir das Programm in der Uni gerade ein wenig zuviel wurde, kam dieser Trip wie gerufen.
Letzten Samstag sind wir mit der AIDAblue von Teneriffa aus in See gestochen. Neben den normalen Passagieren auch die 36 Teilnehmer der AIDA Lauf-Trophy, die, genau wie ich, keine Ahnung hatten, was sie erwarten würde.
Also ein Team von „Positiv-Verrückten“, die auch noch im Urlaub eine sowieso schon super schöne Kreuzfahrt mit einem Lauf-Event auf jeder Insel kombinieren wollten. Es war alles dabei: ein Berglauf, bei dem jeder eine Geh-Pause machen musste (20% Steigung), ein Strandlauf mit integrierter unfreiwilliger Schwimmeinheit und ab und an auch mal ein erholsames Läufchen.
Genauso bunt waren auch die Teilnehmer zusammengewürfelt: der 19-jährige Fußballer, der jetzt seit einer Woche vom Lauffieber ergriffen ist und mir nächstes Jahr auf der Bahn die Hacken zeigen will, war genauso dabei wie die 60-Jährige, die schon auf der halben Welt ihre Marathonläufe abgerissen hat.
Und dann natürlich Uli Maisch und ich als AIDA-Sportpaten, Mocki und noch weitere deutsche Top-Leichtathleten.
Mit dem Training hat es auch gut hingehauen, da wir nur nachts gefahren sind und ich so nach dem gemeinsamen Programm auch die zweite Einheit des Tages noch gut hinbekommen habe.
Das Bunert-Team hatte alles gut organisiert und auch wenn die Steckenführung manchmal spontan geändert werden musste , da z.B. mit den Gezeiten am Strand ja nun wirklich nicht zu rechnen war( ;-) ), tat das der Stimmung keinen Abbruch, sondern unterstrich eher noch den witzigen Charakter unserer Tour.
Ein paar Eindrücke findet Ihr bei mir unter der entsprechenden Bildergalerie.
Jetzt geht es noch mal an der Uni zur Sache, bevor dann der Sylvesterlauf in Trier lockt.
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| Weiter ein Wattenscheider!!! |
30.11.2006 |
Endlich ist alles geklärt und in den nächsten drei Jahren werde ich weiter im blauen Trikot des TV Wattenscheid 01 starten. Ich bin sehr froh, dass wir uns geeinigt haben, denn solch ein Umfeld ist wohl einmalig in Deutschland.
Unser Lauf-Team besteht jetzt aus 14 Athleten und wir motivieren uns oft gegenseitig. Tono schafft es immer die richtigen Worte zu finden, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Daher werde ich auch in Zukunft häufiger um den Kemnader Stausee düsen und mich im Lohrheide-Stadion quälen.
Mit diesen Rahmenbedingungen werde ich auch in Zukunft noch eine Menge Spaß an der Rennerei haben und freue mich auf die nächsten Wettkämpfe.
Wer noch genauer wissen möchte, mit wem, außer Alex, ich mich in Wattenscheid sonst noch so rumärgern darf ;-) der kann auf unserer Vereinsseite dazu einiges entdecken.
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| Wahl zum Leichtathleten des Jahres |
29.11.2006 |
O.k., o.k. hier wird gerade ein bißchen viel gewählt, doch bevor ihr euch nachher alle rausredet und behauptet, ihr hättet nichts davon gewusst: auch der Leichtathlet des Jahres will angekreuzt werden und zwar unter dem folgenden Link. Ich zähl auf euch ;-)
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| Botschafter! |
29.11.2006 |
Nein, ich darf nicht die Bundesrepublik auf den Fidji-Inseln vertreten, aber die Macher des Bitburger-Sylvesterlaufs in Trier haben mich zum offiziellen Botschafter für das "Deutsche Sao Paulo" ernannt. Das wird auch der nächste Wettkampf sein und dann wird man sehen, wie sehr mich die Diplomarbeit geschafft hat. Ich freue mich sehr auf das Rennen, auch wenn es mir dort nicht in erster Linie um ein schnelles Rennen,sondern viel mehr um das Flair der Veranstaltung geht.
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| Duell mit Poldi |
21.11.2006 |
Jawohl: ich trete gegen Lukas Podolski an!!! Zwar nicht auf dem Rasen (Torwandschießen war ja schon beim ZDF ein Flop) oder der Tartanbahn(das wäre so ab 400m bestimmt ganz witzig), sondern beim WDR. Dort wird nämlich auch gewählt, und zwar der „NRW Sportler des Jahres“.
Mit dabei sind auch Marcus Ehning (Reitsport), Kai Vorberg (Voltigieren) und Timo Weß (Hockey).
Für Euch, die Ihr natürlich alle mit abstimmt, gibt es 3x2 Karten für ein Hauptrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland zu gewinnen.
Wenn der WDR auch noch seinen Trailer fertig hat, gibt es unter dem Link noch ein paar schöne Bilder.
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| "Hochschulsportler des Jahres" |
21.11.2006 |
Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband(ADH) hat gestern in Göttingen Annika Lurz(Schwimmen) und mich zu den Deutschen Hochschulsportlern des Jahres gewählt.
Eine schöne Veranstaltung und wir haben ne Menge über unsere Universiaden(Studenten WM)- Erfahrungen gequatscht. Schade war nur, dass heute morgen schon wieder so früh die Uni auf dem Programm stand, so dass es ein kurzer Abend wurde. Bilder dazu gibt es, sobald ich welche habe....
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| City-Lauf und Monte Gordo |
04.11.2006 |
Der City-Lauf in Bochum ist schon eine Weile her, doch da der DLV zum Top-Team Lehrgang nach Portugal eingeladen hatte, zu dem ich durch den Lauf ohnehin schon zu spät kam, hier erst jetzt ein kurzer Nachbericht: Abenteuerliche Stimmung im Westpark. Regen, Regen, Regen und trotzdem alle gut drauf. Sind schon ein hartes Völkchen, die Läufer! Im Zielbereich viele Zuschauer, dann nach einem Kilometer keiner mehr. Um die Ecke rum und plötzlich Sambamusik...weiter gehts, wieder Stille. Die nächste Kurve: ein Miniorchester treibt uns an. Und schon ist die erste Runde geschafft. Christiane und Kay-Uwe sind an meiner Seite. Die restlichen Teams noch in Lauerstellung.
Das hat sich dann noch geändert.
Christiane aus Bochum und auch Kay-Uwe , der extra aus meiner alten Heimatstadt Osnabrück angereist war, haben eine sehr gute Figur gemacht und jede Menge Lauf-Tips bekommen.
Am nächsten Tag ging es dann nach Monte Gordo. Drei Tage Sonne, einer gemischt und gestern noch Weltuntergangsstimmung mit nem riesen Gewitter. Davon lässt man sich aber nicht stören. Schönstes Beispiel für Trainingsfleiß waren Melanie und Ulli, die, als der Strom ausfiel, einfach neben dem Laufband auf der Stelle weitergerannt sind. Im dunklen und teils überfluteten Kraftraum!!! Respekt. Ich bin stattdessen 10x die 15 Stockwerke unseres Hotels hochgerannt und mit dem Fahrstuhl wieder runter. Das habe ich auch noch nie gemacht und danach ging nicht mehr viel....
Insgesamt war es eine gute Veranstaltung und wir hatten jede Menge Zeit mit unseren "Verbands-Chefs" unsere Problemchen zu besprechen. Meiner Meinung nach eine wichtige Sache und ein weiterer Schritt nach vorn! Jetzt gewöhne ich mich erstmal wieder an die Kälte....
Bis bald.
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| "Europas Leichtathlet des Jahres" |
18.10.2006 |
Der nächste Kracher! Die EAA ruft zur Wahl von "Eurpas Leichtathlet des Jahres" auf und hat mich nominiert. Wow.
Aber das Beste: es entscheiden nicht nur Funktionäre sondern auch Ihr. Jeder kann unter dem Link unten seine Stimme abgeben. Macht also das richtige Kreuzchen ;-)
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| Das wars,.. |
18.10.2006 |
...die Entscheidung ist gefallen. Nach einer schlaflosen Nacht wegen der schweren Wahl, habe ich mir die besten 10 ausgesucht und dann gelost. Pablo und Klaus sind dabei, und Pablo hat sich bereit erklärt den Part des Mentaltrainers zu übernehmen. Ich freue mich drauf!
Für alle bei denen es jetzt leider nicht geklappt hat, gibt es ja noch die Möglichkeit sich bis Freitag morgen beim TV Wattenscheid für ein Team beim City-Lauf zu bewerben. Viel Erfolg.
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| Entscheidung für das Team |
17.10.2006 |
| Jetzt gibt es an dieser Stelle ein kleines Problem: was soll ich da machen?! Bringt uns der Flokatiteppich oder die Blaskapelle nach vorne? Kann man wirklich auf der Finnenbahn Punkte fürs Liebesglück sammeln oder ist das Shampoo von Alan Webb der Schlüssel zum Erfolg? Und das sind ja längst nicht alle abzuwägenden Fragen....
Morgen gibt es hier die Antwort auf alle diese Fragen...
Also, an alle die sich beworben haben: immer schön die mails nachsehen!!! |
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| Super Ideen!!! |
12.10.2006 |
| Das läuft ja richtig super, und die Kreativität der Laufgemeinde kennt anscheinend keine Grenzen. Bin total begeistert von Euren Einträgen bei "Fitschen sucht". Herzlichen Dank!
Die Aktion läuft nun noch bis zur nächsten Woche, und schon jetzt kann ich mich kaum entscheiden. Das wird schwierig. Da unsere Konkurrenzstaffeln (besonders die vom TV Wattenscheid) in Top Form sind, müssen wir wirklich auch durch andere als nur durch läuferische Qualitäten überzeugen und da bin ich nun ganz sicher, dass das klappt.
Ich freue mich über weitere Ideen. |
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| Schneller als gedacht.... |
07.10.2006 |
...hat der Robert den Teil für die Teamsuche fertig bekommen. Also ab dafür, reinschreiben! ;-)
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| Mit Fitschen auf die Finnenbahn! |
06.10.2006 |
Es ist wieder soweit: in Schloß Holte-Stukenbrock steigt das jährliche Finnenbahn-Meeting. Je 3 Starter pro Team, abwechselnd über 90 min soviele Runden auf der 1km langen Strecke wie möglich. Ein Riesenspaß!!!
Die Meldeliste war innerhalb von wenigen Stunden voll, doch als Wiederholungstäter bekamen Elmar Remus und ich noch einen Platz.
Und nun kommts: WIR SUCHEN NOCH EINEN STARTER FÜR UNSER TEAM!
Das ganze hat absoluten Kultstatus und es geht wirklich nur um Spaß. Wer also mal mit einem Europameister im Team rennen möchte kann sich ab Montag hier auf der Seite bewerben.
Ich suche nach der besten(lustigsten) Bewerbung, nicht nach dem/der schnellsten, also lasst euch was einfallen. Am Montag steht hier dann eine Seite zum Eintragen.
Die Idee habe ich mir bei meinem Verein abgeschaut, wer eher im Ruhrgebiet als bei Bielefeld mit mir laufen möchte, hat dazu über TV-Wattenscheid-01.de die Möglichkeit.....Montag gibts dazu dann mehr!
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| "Club der Champions" |
30.09.2006 |
Mit leichtem Schlaf-Defizit zürück in der Heimat. Hier ein mit wilden Insiderinformationen vollgestopfter Bericht vom "Club der Champions" zu dem der Robinson-Club und die Dt. Sporthilfe alle Medaillengewinner in Olympischen Disziplinen eingeladen hatten. Die Vorankündigung im Februar landete noch schnell im Müll, so nach dem Motto: Medaille als Eintrittskarte? Das wird wohl nix!.....
In Tübingen mit einem tollen Event verabschiedet ging es dann abends direkt los. Ankunft in der Nähe von Side in der Türkei: Montag morgen 5Uhr. Uff.
Trotz der zweitägigen Verspätung hatten wir aber wohl nichts verpasst, die anderen waren nämlich am Sonntag noch weggeschwemmt worden, während wir in Tübingen Traumwetter hatten.
Vor dem Frühstück ab ins Meer, und dann erstmal neugierig umschauen: Mist, wer ist denn das?! Kenn ich irgenwie, aber der Name?! Das ging aber allen so, wodurch man sich nicht total blamierte.
Ein riesen Programm wartete auf uns. Unter anderem Kanufahren im Rennboot von Andreas Dittmer, wo jeder spätestens nach 3 Metern im Wasser lag und schwimmen mit der dt. Elite. Beim Kugelstoßen konnte Ralf meine Herausforderung gerade noch so abwehren (Jan: 6m, Ralf eher 19m), doch dafür bin ich beim Duathlon nach kleiner Schwäche im Wasser an lauter riesen Gestalten vorbeigeflogen.
Und dann abends Party! Wenn sich alle während der Saison zusammenreißen und dann endlich Urlaub machen, geht so einiges. Die Könige waren die Ruderer, doch auch kleine Ski-Langläuferinnen können einen sehr beeindrucken. Das so ein gestandener bayerischer Abfahrer gut durchzieht ist klar, aber an seiner Seite...Respekt!
Außerdem war es auch sehr spannend zu erfahren, wer so wie trainiert (Sonntags frei beim Ski-LL, dafür zwei Einheiten bei den Ruderern?!), wie isst und überhaupt.
Die Wintersportler sind spitze und die Einladung des Deutschland Achters zu einer Tour durchs Bochumer Bermuda-Dreieck steht (oje...).
Auch wenn der Club einen seltsamen Namen hat ("Club der Champions") und die Türkei weit weg war, eine tolle Sache!!! 5 Tage waren viel zu kurz. Sehr lustig, alle mal live zu sehen und einfach mal anzuquatschen.
Spitzen Trip!
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| Tübingen: Knappste Entscheidung der Stadtlauf-Geschichte |
24.09.2006 |
"Im Spurt konnte sich Moses Kigen (Kenia) gegen Europameister Jan Fitschen durchsetzen."
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| Wiesbaden und Tübingen |
21.09.2006 |
| Die Sonne scheint, ein wunderbares Wochenende steht bevor und was könnte man da schöneres machen, als ein wenig laufen zu gehen?!
Daher werde ich am Samstag helfen, in Wiesbaden die Stadt lahmzulegen, dort ein Meile rennen und dann am Sonntag in Tübingen noch etwas weiter. Das hat in der Kombination der Strecken letztes Jahr vor den dt. Staßenmeisterschaften auch schon gut geklappt, also werde ich vor dem Urlaub nochmal richtig gasgeben.
Außerdem möchte ich mich in Tübingen auch für die tolle Unterstützung bei den Meisterschaften im Mai bedanken. Das war klasse! |
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| "Ass des Monats" |
20.09.2006 |
Ist ja toll, da war ich gerade mal in der Uni und bekomme dort zu hören, dass ihr mich auf leichtathletik.de zum "Ass des Monats August" gewählt habt.
Besten Dank!!!
Als ich dort das letzte mal aufgestellt wurde, bin ich mit 4 Prozent baden gegangen ;-)
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| Abschlußbericht Athen |
19.09.2006 |
| Die harten Fakten sind ja schon bekannt, daher hier noch ein kurzes statement.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen und habe eine schönen letzten Bahnwettkampf erlebt. In diesem super Feld war ein 4. Platz für mich das Optimum. Durch einen ersten Kilometer "von der Spitze", hatte ich schnell das gewünschte Tempo, reihte mich dann ein und konnte schleißlich auf der Zielgeraden noch ein paar Plätze gutmachen.
Nach dem spontanen Besuch einer griechischen Hochzeit am Abend und der Besichtigung der Akropolis am Sonntag, war dann der Sieg des Team Europe bei den Männern das letzte highlight.
Wunderbar, so kann das nächstes Jahr weitergehen!!!
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| WELTCUP in Athen - Platz 4 - 13:45.38 |
16.09.2006 |
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| Athen Teil 2 |
16.09.2006 |
| Schoenes Wetter, mein Zimmerkollege ist unser Kugelstoss-Ass und Tono passt gut auf uns auf. Start ist natuerlich um 20:20 local time, also um 19:20 bei uns!
Auftakt war auch sehr nett, da mich Ralf begleitet hat (zumindest gedanklich :-) ) |
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| Weltcup Athen |
15.09.2006 |
Ab nach Griechenland. Europa-Auswahl. Wow, bin immer noch ganz baff. Um 13 Uhr geht der Flieger, die Form ist wieder besser. Nicht optimal, ein Training gut, das nächste geht so. Immer das Gleiche, zufrieden ist man selten. Jetzt freue ich mich auf das Rennen und werde Bekele und Shaheen mal so richtig zeigen wo es lang geht. ;-)
Die Anderen sind auch stark, doch die Saison war für alle lang. Ich will ein Taktik-Rennen!
Start ist am Samstag um 20:20 Uhr. Bis dahin hat es hoffentlich auch nicht mehr 30°C.
Werde dann am Sonntag mal sehen ob ich den Olympischen Geist irgendwo treffe.
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| Filme Göteborg |
09.09.2006 |
Hier sind noch ein paar schöne Bilder und Interviews aus Göteborg zu finden...
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| ZDF Sportstudio |
09.09.2006 |
Zum Glück ist das Torwandschießen nicht mit drauf...
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| ISTAF |
05.09.2006 |
| Eigentlich schreibe ich viel lieber über Göteborg, aber auch zum ISTAF gibts was zu erzählen. Mit dem Ergebnis (6. in 8:06 min) bin ich natürlich nicht zufrieden. Das war nix. Nach der EM war einfach zuviel Trubel, den ich auch genossen habe. Die darauf follgende Erkältung hat mich aber vom richtigen Trainieren abgehalten. Mit nur 1x Tempotraining und sonst nur Dauerlauf in 3 1/2 Wochen kommt man halt nicht weit. Mit einer knallroten Rübe schon in der ersten Runde des Rennens unterwegs zu sein ist dann meist kein gutes Zeichen.Trotzdem möchte ich mich dafür bedanken, das ich auf der etwas mislungenen "Ehrenrunde" noch so viel Aplaus bekommen habe. Besonders bei den Mädels, die extra ein Plakat gebastelt haben. Das hat mich sehr gefreut! Danke!
Jetzt geht es weiter in Richtung Weltcup. Bis dahin bin ich wieder fit...
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| Der Tag danach |
05.09.2006 |
| Bin um 6 wieder wach. Alles nur geträumt? Erstmal den Kopf frei bekommen und nach draußen. Carsten Schlangen, mein Zimmerkollege schlummert friedlich. Ein Bild am schwarzen Brett. Es stimmt also doch. Die frische Luft tut sehr gut.
UFF.
In der Ferne das Ullevi-Stadion, das wohl schönste Gebäude der Welt!!! |
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| Deutsches Haus |
05.09.2006 |
| Nach dem Lauf. Bin total überdreht, das Handy gibt den Geist auf. Endlich kommen Tono und ich im Dt.Haus, dem DLV-Treffpunkt an und das ist schlicht überwäligend. Da ist die Hölle los. Ich traue mich gar nicht rein. "Wie hast du den das gemacht?!, Spitze! 'Super!Glückwunsch!!!"
Ein riesen Ding.
Irgendwann werfen sie uns raus. Feierabend. Wir ziehen durch die Strassen. Der Bundestrainer wird seinem Ruf als Stimmungskanone mehr als gerecht. Mir fehlen noch 30s zu der von ihm ausgelobten 50l Prämie. Das ist auch noch ein Ziel. Singend durch Göteborg. In gemütlicher Runde vor dem Hotel gesessen. Angenehme atmosphäre.... |
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| Göteborg, das Rennen!!! |
05.09.2006 |
| Die Stimmung im Team war gut. Der Kugel-Titel hat allen Mut gemacht, doch man ist natürlich trotzdem extrem nervös.
Besonders bei mir war es schwierig, da ich bei der EM in München mit einem Virusinfekt auf der Tribüne saß.
Diese Rolle hat diesmal Alex übernommen, da er sich einen Ermüdungsbruch zugezogen hatte.Sch....
Und dann endlich:
START!!!
Auf gehts.Das Grundtempo ist nicht zu hoch.Ständige Tempowechsel, De la Ossa ist super aktiv. Haben sich die Spanier abgesprochen? Die sind zu dritt.
Was macht Lebid, der war 5xCross Europameister.Christian Belz hat richtig gut trainiert. Der ist fit.Die Belgier? Die sind auch mit 3 man dabei. Alle mit Bestzeiten in meinem Bereich. Aber ich kann schneller! Und die ganzen anderen?
Andre war in Ulm sau stark.
Wieder die Lücke zulaufen. Der Ire boxt ständig. Aufpassen. Immer weiter !Und wieder De la Ossa. Schnell, langsam, schnell, langsam. Immer im Feld mitrollen. Kräfte spaaren. Das Rennen ist noch lang. Genau wie bei der Universiade in Korea. Da waren Unterschiede von 10s bei den Rundenzeiten.
Es werden immer weniger. Die Favoriten alle dabei.Belz sieht super aus.Mist.Aber wir sind nur noch neun. Das ist schon spitze.
Christian atackiert. Eine Lücke, bin auf 4, nein, auf 5., weg du Franzose, wieder auf 4. Jetzt ist die Lücke zu groß.Mist. Aber sie wird nicht größer. Nur noch 500m, das kann ich doch. Ich komme ran.ja!!!weiter, weiter. Belz an 1, dann Martinez und De la Ossa. Der sieht mich, zieht an Belz vorbei. Wieder eine Lücke. Ich war fast dran. Aber Christian ist platt. Vorbei. Die Spanier kommen nicht weg. Ich bin dran!
Zielgerade. Da geht noch was. Die sind fertig. Kaum noch Gegenwehr. Martinez fletscht die Zänhe. Das gibts doch gar nicht. Jubel, nee sind noch 30 Meter. Weiter, aber jetzt: JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA.HHHHHHHHHHH.
Unglaublich,gigantisch, klasse. Wo kommt die Fahne her? Alle sind da. Tono fällt von der Tribüne, Detlef Uhlemann dreht durch, ich darf noch eine Runde machen, gejagt von den Bahnrichtern. Alex &Co, Kerschtin, Janina, Knoopi, meine Familie,Heike. Das ist so schön......
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| Göteborg 2 |
05.09.2006 |
| Nach der DM wieder hoch nach St.Mo. Auf eigene Kosten und dann klaut mit auch noch so ein Idiot meinen Koffer mit Laufschuhen und allem.
Training war aber wieder gut, nur jetzt ohne Alex. Im ersten Tempotraining mit Christian Belz war er viel stärker, beim zweiten ich ein wenig. Das macht Mut.Dann ab nach Leverkusen, ein paar Tage ruhigeres Training und schließlich Start nach Göteborg. |
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| Göteborg1 |
05.09.2006 |
| DAS WAR GIGANTISCH!!!
Ich hatte mich sehr auf Schweden gefreut. Die Vorbereitung lief super.
Alex und ich haben mit einer Höhenkette und diversen anderen Trainingslagern einen enormen Aufwand getrieben und bei mir hätte es wohl nicht besser klappen können. Die Rennerei mit unserem Team in Wattenscheid, dann in St.Moritz mit vielen Schweizern(z.B. Bandi,Vögli,Belz) und auch mit Chrischi Köhler und Andre Pollmächer hat Früchte getragen.
Alex war immer dran, hat mich beim Tempodauerlauf platt gerannt.... |
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| Hallo!!! |
04.09.2006 |
| Die chaotischen Tage sind erstmal vorüber, und nun haben wir mit vereinten Kräften hier die Grobversion der Homepage geschaffen.
Werde mich bemühen das Ganze möglichst schnell zu vervollständigen..... |
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